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Die Erfindung betrifft, einen Schreibtisch, der in bekannter Weise mit eingebauter, aufdappbarer Schreibmaschine, Rechenmaschine oder dgl. ausgerüstet ist, wobei der Mittelteil
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Es sind bereits Schreibmaschinentische bekannt geworden, bei denen die festen Drehpunkte der parallelen Lenker des Schreibmaschinentisches oberhalb dieses Tisches angeordnet waren, so dass letzterer mit der daraufgestellten Schreibmaschine sich in einem Bogen vorwärtsbewegtc. Der Nachteil dieser bekannten Anordnung jedoch bestand darin, dass beim Lösen der Velriegelung die Platte mit der daraufgcstellten Schreibmaschine mit grosser Wucht nach vorne ausgeschwungen wurde, so dass stets mit derGefahr'einer Verletzung des Benutzers gerechnet werden musste.
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und ganz den Forderungen der Praxis Rechnung tragen, die darin bestehen, dass bei der grössten Einfachheit in Konstruktion der Schreibtisch auch Platz für grosse moderne Schreibmaschinen bieten muss, dass die Gefahr der Verletzung des Benutzers völlig ausgeschlossen ist, dass feiner der Benutzer bequem an dem Tisch sitzen kann und dass ausserdem die Vorrichtung so ausbalanciert ist, dass es zur Bedienung des Schreibtisches nur eines verhältnismässig kleinen Kraftaufwandes bedarf.
Die Anordnung gemäss der Erfindung berücksichtigt sämtliche Anforderungen der Praxis.
Im einzelnen besitzt der Schreibmaschinentisch gemäss der Erfindung gleichzeitig folgende Eigenschaften :
Eine Schreibmaschine beliebiger Höhe lässt sich in bequemer Weise im Schreibtisch unterbringen. Der Mechanismus ist einfach und es kann die Schreibmaschine, welche in der gebrauchtfertigen Stellung nicht besonders verriegelt ist, nicht durch Druck niedergedrückt werden.
Der Erfindung gemäss sind zur Erreichung der angegebenen Vorteile die den Maschinen-
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bindende Zwischenglied derart angeordnet ist, dass seine Verlängerung bei angehobenem Schreib- maschinentisch durch die Drehachse des Wtnkdhebels läuft und so der Mascbinentisch ohne besondere Sicherung gegen Niederdrücken festgehalten wird.
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Fig. 3 eine Vorderansicht des Schreibtisches und Fig. 4 eine Vorderansicht des Stangenmechanismus ingrösseremMassstabe.
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wänden 5 des Schreibtisches hervorragende kurze und feststehende Zapfen 6 bzw. 7 drehbar.
Die Stangen. ? sind dabei drehbar mit der Vorderkante des Mittelbrettes verbunden, und zwar um die Zapfen 8, während die Stangen J um den mit dem Mitteibrett verbundenen Zapfen 9
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das Stangen-und Hebelsystem sehr gedrängt zu bauen und alle Unterteile des Gestänges nahe an die Wand 5 zu verlegen. Ausser dieser Raumersparnis wird dadurch eine kräftige Bauart erzielt. Damit nun der Schreibmaschinentisch 10, auf welchen eine Schreibmaschine gestellt ist, gleichzeitig mit dem Zurücklegen des Mittelbrettes 1 angehoben und vorgezogen wird, sind die Stangen 4 mit festen Nebenarmen 13 versehen, während die um den festen Zapfen 14 drehbaren Doppelhebel 15 mittels der Zwischenglieder J6 und 17 mit den Nebenarmen 13 bzw. mit den Stangen 12 drehbar verbunden sind.
Nach Zurücklegung des Mittelbrettes 1 stellt der Mechanismus sich nun in die Lage wie in Fig. 2 dargestellt, wobei die Schreibmaschine angehoben ist. Es könnten die beweglichen Teile leicht mittels Gegengewichte ausbalanciert werden ; es ist aber zweckmässiger, dazu Torsionsfedern zu verwenden. Gemäss der Erfindung sind dazu die Stangen 12 in geeigneter Weise mit den Torsionsfedern 18 verbunden (Fig. 4). Es ragen nämlich die mit den Armen 12 verbundenen
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Torsionsfedern 18 verbunden sind. Die Zapfen 24 der Stangen 12 sind quer durch die Seiten kästen 21 des Schreibtisches geführt und sind an den Aussenwänden 22 befestigt. Die Enden der Torsionsfedern sind nun fest mit den auf der Verlängerung der Zapfen 24 angeordneten festen Flanschen 23 verbunden.
Bei geeigneter Wahl und Einstellung der Federn kann das Ganze ausbalanciert werden. Es ist ersichtlich, dass bei angehobener Schreibmaschine (Fig. 2) ein Druck auf den Masehinentiseh 10 bzw. auf die Schreibmaschine den Tisch nicht hinunterbringen wird ; denn dieser Druck wird Åauf das Vorderende der Stange 12 übertragen und diese Stange, welche um den Zapfen 24 drehbar ist, wird unterstützt durch das Zwischenglied 17 und den Doppelhebel 15, wobei die Drehzapfen 25, 26 und 14 in einer geraden Linie liegen. Es hat also ein Druck auf den Tisch 10 keinen Erfolg, ausserdem kann das Gewicht des Mittelteiles 1, welches in aufgeklapptem Zustande auf den Anschlägen 28 ruht, dabei durch sein Eigengewicht einen Widerstand bieten.
Wird dagegen das Mittelbrett 1 mittels des Griffes 29 nach vorne gezogen und angehoben, so sinkt der Tisch 10 mit der Maschine zurück, indem der Doppelhebel 15 durch die Stange 4, deren Nebenarm 13 und das Zwischenglied 16 zurückgedreht wird und es tritt schliesslich der Zustand, wie in Fig. 1 dargestellt, wieder ein.
Zwecks Unterbringung des Gestänges sind dieselben in verschiedenen parallelen Ebenen angeordnet und, wo erforderlich, derart gebogen, dass die Bewegungen der Unterteile einander nicht beeinträchtigen (Fig. 4).
Damit nun die auf dem Tisch 10 stehende Maschine in der versenkten Lage (Fig. 1) vorne abgedeckt wird, ist eine um die Achse 30 drehbare Wand 31 zwischen den Innenwänden 5 des Schreibtisches vorgesehen. Gegengewichte. 32 sind bestrebt, diese dünne Wand senkrecht zu
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Tisches 10 nach vorn gedreht (Fig. 2), während bei dem Wiederwegschliessen der Maschine die Wand 31 zunächst bis an den Anschlag 33 zurückgedreht und sodann durch das an der Unterkant'' des Mittelteiles 1 angeordnete und mit Nut 34 versehene Brett 35 in senkrechter Stellung f'stgehalten wird.