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Überholmaschine mit zwei oder mehrere Backenpaare einschliessenden, an den Längsseiten des Leistens angeordneten Seitengreifern.
Die vorliegende Erfindung betrifft Überholmaschinen mit zwei oder mehrere Backenpaare einschliessenden, an den Lang", seiten des Leistens angeordneten Seitengreifern. In den bekannten Überholmaschinen stehen die Greifflächen der zusammengehörigen Backenpaare eines Seitengreifers nicht gleichlaufend zu den angrenzenden Kanten der Leistenseiten, wodurch dem Erfassen des eine der Krümmung der Leistenseiten entsprechende Lage einnehmenden Oberleders Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden. Die Erfindung bezweckt, die Backenpaare der Seitengreifer so auszubilden, daB diese Schwierigkeit beseitigt wird und dass das Oberleder besser auf dem Leisten aufgebracht werden kann.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Greifflächen der zusammengehörigen Backenpaare eines Seltengreifers Winkel miteinander bilden, derart, dass die Greifssächen im wesentlichen gleichlaufend zu den angrenzenden Kanten der Leistenseiten stehen. Zweckmässig verlaufen die unteren Kanten der rückwärtigen (ireiferbacken der Seitengreifer schräg nach abwärts, um das sich In der Nähe des Gelenkteiles abwärtsneigende Oberleder besser erfassen zu können.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beIspielsweise an einer Maschine nach Patent Nr. 21872 veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Seitengreifers einer Überholmaschine. Fig. 2 ist ein Grundriss, die neuartige Ausbildung der Greiferbacken der Seitengreifer mit Bezug auf die Leistenseiten erläutern. Fig. 3 und 4 sind Einzelansichten des rückwärtigen Backenpaares eines Seitengreifers.
Jeder Seitengreifer schliesst zwei Backenpaare 1, 2 und 3, 4 ein, Die Backen 1 und 3 sind an Trägern 5 und 6 befestigt, während die Backen 2 uud 4 drehbar an den genannten Trägern angebracht sind Das Schliessen und Anheben der Greiferbacken wird durch geeignete Verbindungen der Träger 5,6 mit einem nicht dargestellten Hebel bewirkt.
Zwischen den zusammengehörigen Backenpaaren jedes Seitengreifers ist eine Ausgleich- vorrichtung eingeschaltet, die relative Bewegung der Backenpaare zulässt.
Die Greiffläcllen der rückwärtigen Greiferbacken 3,4 bilden einen Winkel mit den
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im wesentlichen gleichlaufend zu der angrenzenden Kante der Leistenseite stehen (Fig. 2) Die bei den Träger 5 und 6 sind parallel, aber die Greifflächen der rückwärtigen Greifer- backen sind mit Bezug auf ihren Träger 6 derart versetzt, dass sie einwärts schräg- gerichtet sind und gleichlaufend zu dem in den Gelenkteil übergehenden Ballenteil des
Leistens stehen.
Die Achse, um die die Grifflächen der Greiferbacken gegenüber dem Träger 6 ver- dreht sind, ist etwas zur Senkrechten geneigt (Linie 6-6, Fig. 3), so dass die unteren
Kanten der backen 3 und 4 mit Bezug auf die Drehachse 9-9 der Greiferbacken schräg stehen und im wesentlichen parallel zu der sich abwärtsneigenden Kante des Oberleders sind. Die Anordnung ist derart, dass die ganzen Greifflächen der rückwärtigen Greifer- backen den Randteil des Oberleders gleichmässig erfassen können. Die Neigung der unteren
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Kanton der rückwärtigen Greiferbacken 3, 4 entspricht ungefähr der Durchsehnittawölbung verschiedener Leisten an den Übergang des Ballenteilos in den Gelenkteil.
Dadurch, dass die ganzen Greifflächen der rückwärtigen Greiferbacken den sich abwärtsneigonden Oberlederrand erfassen können, wird das letztere mit grösserer Kraft festgehalten und fester gespannt. Ausserdem wird dem Zerreissen des Oberlede-s oder dem Herausrutschen desselben aus den Greiferbacken wirksam vorgebeugt. Während der Einwärtsbewegung der rückwärtigen Greiferbacken über den Leistenboden wird das Oberleder am Gelenkteil etwas vorwärts gezogen, so dass das Oberleder im wesentlichen senkrecht zur angrenzenden Leistenkante auf den Leistenboden aufgebracht wird. Dies ist besonders wichtig, da das Oberleder hiedurch dicht an den Gelenkteil des Leistens angeschmiegt wird.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Überholmaschine mit zwei oder mehrere Backenpaare einschliessenden, an den Längsseiten des Leistens angeordneten Seitengreifern, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifflächen der zusammengehörigen Backenpaare (1, 2 und 3, 4) eines Seitengreifers gegeneinander geneigt sind, derart, dass die Greifflächen im wesentlichen gleichlaufend zu den angrenzenden Kanten der Leistenseiten stehen (Fig. 2).