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Der Gegenstand der Erfindung ist eine Spritzschutzabdeckung für Kochmulden, die den nicht verwendeten Bereich der Kochmulde abdeckt und in mehrere Einzelsegmente aufgeteilt ist, die voneinander trennbar ausgestaltet sind.
Spritzschutzabdeckungen sind bereits in vielfältigen Ausgestaltungen bekannt ; so beschreibt die deutsche Offenlegungsschrift DE 198 18 416 A1 einen Spritzschutz für einen Herd, der mit einem Griff versehen ist und zum Abdecken von Pfannen bestimmt ist. Dieser Spritzschutz besteht aus einem feinen Maschengitter und hat mehrere Griffeinsätze. Zudem beschreibt das deutsche Gebrauchsmuster DE 299 21 872 U1 einen Spritzschutz gegen Verschmutzung oder Verbrennung; dieser besteht aus einem schwer entflammbaren Kunststoff, weist abgerundete Ecken auf und wird zum Schutz des Bodens, der Verkleidung sowie zum Schutz vor Verbrennungen direkt am Herd befestigt.
Weiter beschreibt die deutsche Offenlegungsschrift DE 197 48 559 A1 eine Kochfeldab- deckfolie zum Reinhalten von Cerankochfeldern; diese Kochfeldabdeckfolie wird aus Aluminium gefertigt und kann nach der Verwendung vom Kochfeld abgenommen und dem Recyclingkreislauf zugeführt werden. Durch die Verwendung einer Abdeckfolie bedarf es keiner nachfolgenden Reini- gung der Kochmulde mittels eines Reinigungsmittels.
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Kochmul- denabdeckung bereitzustellen, die den Aufwand für die Reinigung der Kochmulde vermindert bzw. vollständig überflüssig macht, da die Verschmutzungen nicht mehr auf der Kochmulde, sondern auf der wesentlich leichter zu säubernden Abdeckung entstehen. Durch die Verwendung der Kochmul- denabdeckung kann vermieden werden, dass Verschmutzungen sich auf der Kochmulde einbren- nen und nach dem Kochen manuell entfernt werden müssen, was je nach Verschmutzungsgrad viel Mühe und Zeit erfordert.
Dieses Problem wird durch eine Spritzschutzabdeckung für eine Kochmulde gelöst, die den nicht verwendeten Bereich der Kochmulde abdeckt, wobei die Abdeckung in mehrere Einzelseg- mente aufgeteilt ist, die voneinander trennbar ausgestaltet sind.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, dass die Reinigung ortsunabhängig vom Herd durchgeführt werden kann, d. h. die Reinigung der Spritz-Schutzabdeckung kann unter fliessendem Wasser in einem Spülbecken oder in einer Spülmaschine erfolgen und ist daher wesentlich effektiver und weniger zeitintensiv als die Reinigung der Kochmulde. Gegenüber eintei- ligen Abdeckungen besteht zudem der Vorteil, dass sie leichter zu handhaben sind. Einteilige Abdeckungen wären aufgrund der Muldengrösse recht unhandlich und könnten so nicht in einer handelsüblichen Spülmaschine untergebracht werden.
Zudem ist es wegen der Vielzahl der Herd- hersteller praktisch unmöglich, eine einheitlich passende Spritzschutzabdeckung zu realisieren, da sowohl die jeweilige Kochmuldengestaltung als auch die jeweilige Anordnung der Brenner bzw. der Heizplatten berücksichtigt werden müsste.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und folgenden dargelegt. Die Weiterbildung nach Anspruch 2 ermöglicht es, dass die Spritzschutzabdeckung aus Metall, Kunststoff, Keramik, Glas und/oder einer Kombination dieser Materialien hergestellt sein kann. Nach Schutzanspruch 3 kann die Spritzschutzabdeckung in einer bevorzugten Ausgestal- tung aus Edelstahl oder aus einem schwer entflammbarem Kunststoff hergestellt sein. Weiter ist es möglich, dass die Spritzschutzabdeckung an der Kochmulde befestigt werden kann. Nach Schutz- anspruch 5 ist es zudem möglich, dass die Einzelsegmente der Spritzschutzabdeckung durch Scharniere miteinander verbunden sind, wobei es möglich ist, diese Einzelsegmente voneinander zu trennen. Zudem kann die Spritzschutzabdeckung eine Oberflächenversiegelung aufweisen.
Nach Schutzanspruch 7 kann die Spritzschutzabdeckung auch vertikal aufgestellt werden. Ausser- dem kann die Spritzschutzabdeckung auch zum Abstellen von Kochgeschirr verwendet werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindungen sind in den Fig. 1 bis 4 dargestellt und werden im Fol- genden genauer beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 schematische Draufsicht auf eine Kochmulde;
Fig. 2 schematische Draufsicht auf eine Kochmulde mit Spritzschutzabdeckung für die bei- den hinteren Platten;
Fig. 3 schematische Draufsicht auf eine Kochmulde mit Spritzschutzabdeckung für die bei- den seitlichen Platten;
Fig.4 schematische Draufsicht auf eine Kochmulde mit zwei übereinanderliegenden
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Spritzschutzabdeckungen.
Fig. 5 schematische Draufsicht auf Teilsegmente der Spritzschutzabdeckung mit dazuge- hörigem Bolzenscharnier.
Fig.6 schematische Draufsicht auf Teilsegmente der Spritzschutzabdeckung mit durch- gängigem Bolzenscharnier.
Fig. 1 zeigt die schematische Draufsicht auf eine Kochmulde (1 ), die vier Kochplatten (2 bis 5) und die dazu gehörigen Schalter (6) aufweist.
Fig. 2 zeigt die schematische Draufsicht auf eine Kochmulde (1) mit einer Spritzschutzabdeckung (7) für die beiden hinteren Platten. Die Platten (4) und (5) sind nicht abgedeckt und können somit verwendet werden. Die Spritzschutzabdeckung (7) besteht aus zwei Einzelsegmenten (8,9).
Durch die Aufteilung in die Teilsegmente (8, 9) wird die Handhabung der Spritzschutzabdeckung (7) deutlich erleichtert und der Platzbedarf in einer Spülmaschine wesentlich reduziert. Als Materialien zur Herstellung entsprechender Spritzschutzabdeckungen (7) eignen sich Metall, Kunststoff, Keramik, Glas und/oder eine Kombination aus diesen Materialien. Da sich die Spritzschutzabdeckung (7) jedoch stets in der Nähe einer Kochflamme oder einer elektrisch betriebenen Kochplatte befindet, muss die Spritzschutzabdeckung (7) stets eine erhöhte Temperaturbeständigkeit aufweisen. Die Spritzschutzabdeckung (7) kann zudem eine Oberflächenversiegelung aufweisen, die die Reinigung erleichtert, indem sie das Anhaften von Material auf der Oberfläche der Spritzschutzabdeckung verhindert.
Weiter weist die Spritzschutzabdeckung (7) ein Scharnier (10) auf, durch das die Einzelsegmente (8,9) miteinander verbunden sind. Die Segmente können eventuell auch voneinander getrennt werden, sodass sie einzeln voneinander gereinigt werden können, z. B. durch das Einbringen in eine Spülmaschine.
Fig. 3 zeigt die schematische Draufsicht auf die Kochmulde (1) mit einer Spritzschutzabdeckung (7) für die beiden seitlichen Platten. Durch die so gezeigte Ausführungsform ist es möglich, die Platten (3) und (4) zu benutzen, während die übrigen Platten durch die Spritzschutzabdeckung (7) verdeckt werden.
Fig. 4 zeigt die schematische Darstellung eine Kochmulde mit zwei übereinander liegenden Spritzschutzabdeckungen (7). Durch die hier gezeigte Ausführungsform ist es möglich, die Herdplatte (5) zu betreiben, während die anderen drei Herdplatten durch die Spritzschutzabdeckungen (7) verdeckt werden.
Fig. 5 zeigt die schematische Draufsicht auf zwei Teilsegmente (8, 9) der Spritzschutzabdeckung mit zwei Bolzenscharnieren (11). Diese beiden Bolzenschamiere (11) erlauben es, durch Einschub zweier Bolzen (12) die Teilsegmente (8, 9) miteinander zu verbinden. Durch das Herausziehen der Bolzen (12) aus den beiden Bolzenscharnieren (11) ist es möglich, beide Teilsegmente voneinander zu trennen und so leichter zu reinigen.
Fig. 5 zeigt die schematische Draufsicht auf zwei Teilsegmente (8,9) der Spritzschutzabdeckung mit durchgängigem Bolzenscharnier (11). Durch das Herausziehen des Bolzens (12) aus dem Bolzenscharnier (11) ist es möglich, beide Teilsegmente (8, 9) voneinander zu trennen.
Bezugszeichenliste:
1 Kochmulde
2 Kochplatte hinten links
3 Kochplatte hinten rechts
4 Kochplatte vorne links
5 Kochplatte vorne rechts
6 Schalter
7 Spritzschutzabdeckung
8 Teilsegment der Spritzschutzabdeckung
9 Teilsegment der Spritzschutzabdeckung
10 Scharnier
11 Bolzenscharnier
12 Bolzen