AT72861B - Verfahren und Maschine zum Formen des rückwärtigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Formen des rückwärtigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk.

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AT72861B
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Description


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   gedrückt,   bis dieselbe durch Einschnappen der Rolle 28 in die Vertiefung des Exzenters 27 wieder freigegeben wird. Da die Maschine als Zwillingsmaschine ausgebildet ist, erfolgt der Arbeitsgang derart, dass die Formteile der einen Seite Pressung ausüben, während sich die Formteile der anderen Seite in offener zurückgezogener Stellung befinden, um das geformte Werkstück herausnehmen und ein neues einlegen zu können.

   Durch Umlegen des Stellhebels 31 ist es möglich, die Einwirkung des Exzenters bzw.   Scharnierstückes   29, der Rolle 28 und des Hebels 30 auszuschalten, so dass durch Auftreten auf den Trethebel 18 die Maschine in Bewegung gebracht und durch 
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 auf der Bremsscheibe 26 kommt beim Loslassen des Trethebels 18 durch die Feder 24 zur Wirkung. 



   Von der Exzenterwelle 17 (Fig. 1 und 3) aus werden die Bewegungen mittels Kurvenscheiben und Exzenter durch Hebel auf die oberen, in Fig. 1 im Schnitt dargestellten Schlitten, welche die Formteile bewegen, übertragen. Der Schlitten 3 trägt die anderen beweglichen, in Fig. 8 im Schnitt dargestellten Teile und wird durch den Exzenter 37 mit dem Lenker 35, Stange 34 und Kniehebel 8 mit federnden Widerlager 33 und 49   vor-und rückwärts   bewegt. In Fig. 1 ist der Schlitten 3 in vorbewegter Stellung   mit     durchgedrücktem Kniehebel veranschaulicht,   während in zurückgezogener Ruhestellung der Kniehebel 8 (gestrichelte Linien   Fig. l)   nach unten bewegt ist. 



   Das   Fersenformstück 2. welches   der Leistenferse entspricht, ist   am   Maschinengestell auswechselbar befestigt. Der Schlitten 3 trägt die seitlichen Fersenformbacken 4 mit Halter   8,   welche bei Ausübung eines Pressdruckes das   Fersenformstück   2 umgeben. Diese Fersenformbacken werden durch die Rollen 39 (Fig. 2) am   Schlitten 3 in kreisbogenförnugen   Bahnen geführt, und zwar werden sie durch eine Bewegung der Stangen 40, die mit dem Schlitten 41 verbunden sind, um das   Fersenformstück 2   geschlossen. Der Schlitten   41   wird durch den   Lenker 46   (Fig. 1), der 
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   vermeiden, t   Über den seitlichen Fersenformbacken ist ferner ein Schlitten 42 (Fig. 1, 2 und 3) gelagert. 



  Derselbe trägt die Scheren-) und 43 zum Umlegen   des Flansches des Oberieders   an der Ferse und wird ebenfalls zusammen mit dem Schlitten 3 vorwärts nach der   festen Fersenform 2 bewegt.     Die Scheren. 3 und 43 erhalten ihre Bewegung   durch die Stangen 44 und 60 (Fig. 2), Gelenk 48 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 der   Bearbeitung auss@eht. Es ist zu ersehen, dass der Hintertell desselben   an der Ferse bei A eine   gerade L) nie bildet. Der in punkhertenLinien dargestellte Stiefelschaft zeigt denselben nach erfolgter   
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 wird.

   Es folgt. sodann das   Schliessen   der Fersenformbacken   4     (Fig. 10), um dem Fersenteil   im   übrigen die   Form des Leistens zu geben.   Da.   s Umlegen des über das Fersenformstück 2 überstehenden Leders geschieht durch die Scheren 5 und   43   in der Weise, dass dieselben erst vorwärts über das   Feraenformstück 2 bewegt   werden, das überstehende Leder mit den durch den Winkel X (Fig.   9)   gebildeten   Ecken erst umstossen   und sich dann schliessen (Fig. zum den Flansch zu vollenden. Die Anordnung des Winkels X dient zur Verteilung der beim Umlegen des Flansches entstehenden Falten. 



   Das Werkstück verbleibt nun auf der einen Seite der Maschine unter Pressung, bis auf der anderen Seite das Einlegen eines anderen Werkstückes geschehen und letzteres unter Pressung gesetzt ist, worauf die Formteile der anderen Seite wieder geöffnet sind, um das fertig geformte   Werkstück   herausnehmen   zu können.   



   Bei der Formgebung des   Werkstückes   findet   erklärlicherweise   eine Verteilung des Leders statt, wodurch dasselbe ohne besondere Einrichtungen leicht eine unrichtige Form annehmen 

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 könnte. Um dies zu verhüten, ist das Fersenformstück 2 mit einem über die Verstärkung des   Stiefelschaftes   und die Formbacken   4   hinausreichenden Fortsatz 59 versehen, welcher bezweckt, 
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   Stiefelschaites   in richtiger Stellung zum Fussteil zu erhalten. 



   Ferner ist an dem Fersenformstück 2 ein einstellbarer Anschlag 6 (Fig. 8) angebracht, welcher beim Einlegen des Werkstückes (Fig. 6) als Führung für die Lage desselben zu den Formteilen dient und bei der Formgebung des   Werkstück in   richtiger Lage hält, um trotz der stattfindenden Verteilung des Leders einen in richtiger Form und Stellung gepressten Stiefelschaft zu erhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Formen des rückwärtigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengesteppte Schaft, der hinten in einer ganz oder nahezu geraden Linie verläuft, vor dem   Überholen   und   Aufzwicken   durch Pressen zunächst in der Nähe des oberen Endes der Hinterkappe eine Einbuchtung   erhält   und dann durch weiteres Pressen entsprechend dem Leisten geformt und am Rande nach innen umgelegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 mittels Pressformen, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Pressform (2) mit einem Horn (59) zur Bildung der Einbuchtung am hinteren Ende des Schaftes versehen ist, und dass die äusseren Pressformen (4, 5) zunächst den EMI3.2 bewirkt wird.
    3. Maschine nach Anspruch 2 mit das Umlegen des Schaftrandes bewirkenden Überschiebern, dadurch gekennzeichnet, dass die Überschieber um einen Punkt drehbar sind, der ausserhalb ihrer wirksamen Kante liegt, so dass an dem Berührungspunkt der geöffneten überschieben eine V-förmig Lücke vorhanden ist, deren Ecken zunächst den Bodenflansch umstossen und während des Schliessens der über-schieber die entstehenden Falten verteilen.
    4. Maschine nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Formstück ein verstellbarer Anschlag (6) vorgesehen ist, der beim Einlegen des Werkstückes dem Schaft als Führung dient und ihn während des Pressens in seiner Lage erhält.
AT72861D 1911-07-14 1912-06-01 Verfahren und Maschine zum Formen des rückwärtigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk. AT72861B (de)

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