AT72522B - Verfahren zur Herstellung von Farben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Farben.

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 basenaustauschenden Körper einen einzigen Körper. Selbst in der denkbar feinsten Verteilung und mit dem schärfsten Mikroskop betrachtet, verhält sich die Farbe durchaus einheitlich. Es ist nicht zwischen Farbstoff und Substrat zu unterscheiden, so dass man die Bindung zwischen Farbe und basenaustauschendem   Körper etwa   mit der der Mischkristalle vergleichen kann. Die nach diesem Verfahren erhaltenen Farbstoffe sind zudem von äusserst günstiger physikalischer Beschaffenheit, von hervorragender   Deck-,     Misch-und Leuchtkraft,   sie sind einfach und sehr billig herzustellen, da zu ihrer Bildung wenig Metall nötig ist und sind den reinen Farbstoffen vollständig ebenbürtig.

   Dies ist bei den bisher bekannten Substratfarbstoffen, auf welche Weise und mit welchem Substrat sie auch immer hergestellt sein mögen, niemals der Fall, da sie ja nur ein physikalisches Gemenge, eine   Verdünnung   des Farbstoffes mit dem indifferenten Körper darstellen. Gemäss dem   neuenVerfahren   hat man es vollständig in der Hand, die Menge des in denbasenaustauschenden Körper einzuführenden Metalles von der obersten bis zur untersten Grenze zu wählen und kann dadurch die Nuance, die Stärke der entstandenen Farbe nach Belieben variieren. 



   Die zur Anwendung gelangenden Metallverbindungen der basenaustauschenden Körper sind im allerfeinsten Zustande zu   verwenden   ; die gebildete Farbe wird nach den üblichen Methoden weiterverarbeitet. ausgewaschen, getrocknet, geschlämmt und dgl. 



   Beispiele ;
1. Lässt man auf die Bleiverbindung eines basenaustausehenden Körpers, hergestellt durch   ein viertelstündiges   Erhitzen eines auf schmelzflüssigem Wegehergestellten Zeoliths mit einer z. B.   10% igen Bleinitratlösung   und Auswaschen des entstandenen Körpers, eine   Kaliumchromat-   lösung einwirken, so entsteht je nach den   Vcrsuchsbedingungen.   je nachdem, ob in der   Kälte   oder in der Hitze gearbeitet wurde, je nach dem   Bleigehalt   des basenaustauschenden   Körpers usw..   ein   Chromgelb   von verschiedenen Nuancen. 
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 oxydiert. 



   3. Lässt man auf die Cadmiumverbindung eines basenaustauschenden Körpers, hergestellt. z. B. durch ein viertelstündiges Erhitzen des basenaustauschfähig gemachten Kaolins nut einer 5% igen Cadmiumchloridlösung Schwefelwasserstoff oder natriumsulfid einwirken. so entsteht je nach den hiebei befolgten Versuchsbedingungen ein Cadmiumgelb von verschiedenen Nuancen. 
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   Bei der Anwendung von Metallverbindungen der   basenaustauachenden Körper   zur lier-   stellung vnu Farblacken, werden   richtige Lacke, d. h. Metallverbindungen von organischen    Farbstotten   gebildet ; hiezu sind in erster Linie die beizenziehenden Farbstoffe geeignet. 



   Es wird zunächst durch   Basenaustausch diejenige   Base in den   basenaustauschendcu     Körper eingeführt, die zur Bildung des Lackes nötig ist. Lässt man auf diese Metallverbindung den organischen Farbstoff einwirken, so entsteht der Lack des betreffenden Farbstoffes mit   dem Metall. 



   Auf diese Weise können der Farblackfabrikation alle Basen in einer äusserst günstigen Form dienstbar gemacht werden. 



   Die einzelnen Basen können miteinander kombiniert werden, was zur Erzielung bestimmter Nuancen von Wichtigkeit ist. Dies ist sehr einfach dadurch erreichbar, dass man die Salzlösungen der zu kombinierenden Basen in dem erforderlichen Verhältnis mischt und diese   Mischung auf   den   basenaustauschenden Körper   einwirken lässt, wodurch die kombinierten Basen in dem   gewünschten Verhältnis   von dem   basenaustauschenden   Körper aufgenommen werden. 

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   Mit Hilfe der   basenaustauschenden   Körper lassen sich zwischen den Grenzen der Austauschfähigkeit derselben Farblack herstellen, die jede   gewünschte Nuance besitzen,   da man die Menge der in den basenaustauschenden Körper eintretenden und somit an der Lackbildung teilnehmenden Base nach Wunsch regulieren kann. 



   Die nach diesem Verfahren erzeugten Farblacke zeichnen sich durch besondere Schönheit und brillanten Ton aus. Die Farbenskala ist infolge der grossen Auswahl an Metallen und deren Kombinationsfähigkeit nahezu unbegrenzt. 



   Hervorragend ist die Mischkraft dieser Farben, z. B. mit Zinkweiss ; sie sind sehr ausgiebig, zudem ist ihre Herstellung einfach und billig. 



   Beispiele :
1. Durch halbstündiges Erhitzen eines künstlichen, feinstgepulverten Zeoliths mit einer 5% igen Aluminiumsulfatlösung stellt man sich die Tonerdeverbindung des   basenaustauschenden   Körpers her. Dieselbe wird ausgewaschen, bis im Filtrat keine oder nur Spuren von schwefelsaurer Tonerde nachweisbar sind, und wird dann mit einer Lösung von Alizarinmonosulfosaurem Natrium zusammengebracht. Es bildet sich sofort der rote Lack, der von der Flüssigkeit getrennt und ausgewaschen, nachher getrocknet und geschlämmt wird. 



   2. Durch halbstündiges Erhitzen des durch Behandlung mit Natronlauge in ein   Aluminat^   silikat übergeführten Kaolins, mit einer   8% igen Chromsulfatlösung wird   die Chromverbindung des basenaustauschenden Körpers erzeugt. Dieselbe wird nach dem Auswaschcn mit einer Alizarinblau-Auflösung zusammengebracht, wobei der blaue Chromlack entsteht. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : "l. Verfahren zur Herstellung von Farben, gekennzeichnet durch Einwirkung von mit Metallsalzen sich umsetzenden Körpern auf Metallverbindungen basenaustauschender Körper. EMI3.1 bildenden organischen Verbindungen bzw. deren löslichen Salzen auf Metallverbindungen von basenaustauschendenKörpern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72522D 1914-12-23 1914-12-23 Verfahren zur Herstellung von Farben. AT72522B (de)

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