AT72468B - Bogen-Zusammentragvorrichtung. - Google Patents

Bogen-Zusammentragvorrichtung.

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Georg Spiesz
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Georg Spiesz
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Description


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   Bei den Bogen-Zusammentragvorrichtungen, die zur Absonderung der einzelnen Bogen verwendet werden, werden die Stapelreihen stehend angeordnet, damit der Absonderung ein möglichst geringer Widerstand entgegengesetzt wird. Es kommt aber im besonderen für Maschinen, die auch für kleinere und mittlere Auflagen verwendet werden sollen, sehr darauf an, dass möglichst wenig Arbeitsraum in Anspruch genommen wird. 



   Gemäss der Erfindung soll nun die ganze vorhandene   Stapeltischlänge   unabhängig von der Bogenformatgrösse stets ausgenutzt werden, indem der Stapeltisch so eingerichtet ist, dass 
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 können und bei   gleicher Tischlänge   eine grössere Anzahl kleiner oder eine kleinere Anzahl grosser Bogen zur Verarbeitung gelangen kann. Weit, ers sollen von den unabhängig von ihrer Breite unmittelbar aneinandergereihten Stapeln die jeweils vordersten Bogen mittels einer. durch kreisende oder schwingende Bewegung an ihnen vorbeigeführten, über die ganze Tischlänge hinwegreichenden Saugleiste angehoben und darauf von Greifern erfasst auf einem parallel zu 
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 entsprechend dem jeweiligen Format der Bogen, die zusammengetragen werden sollen, ge- ändert wird. 



   Wird den Saugern eine schwingende Bewegung gegeben, so dass die Bogen nur soweit angehoben werden zu brauchen, bis sie von den mechanisch arbeitenden Greifern erfasst werden können, dann wird der Raum unter den Saugern und Greifern frei. Infolgedessen lässt sich der Hauptantrieb gut einbauen und die Anordnung der An-und Ablegevorrichtung bleibt zugänglich. 



   Die Zeichnung zeigt eine solche Vorrichtung, und zwar Fig. 1 und 2 einen   Querschnitt   in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 3 einen Längsschnitt, Fig. 4 einen   Grundriss.   Fig. 5 einen teilweisen   Grundriss   der Stapelanordnung ; Fig. 6 den Aufriss und Fig. 7 die   Rückenansicht   einer besonderen   Ausführungsform   der Ablegestelle für   die fertigen Bogenstösse.   



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Saugrohr   1,   welches über die ganze Länge der Maschine reicht, von mehreren Schwingarmen 2 getragen. Ihre Schwingbewegung erhalten diese Arme von einer Kurbelscheibe 4 aus mittels der   Kurhflstangen   3. Vor dieser 
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 zeitig zur Wirkung gebracht werden können. 



     L'm     (lem     Creiferwagen   eine der Saugleiste entgegengerichtete Bewegung zu geben, wird 
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 Unterhalb des Greiferwagens ist nun ein Transportmittel für die zusammengetragenen
Bogen, und zwar parallel zum Stapeltisch, angeordnet. Es soll entsprechend vorlieger. der Erfindung der Weitertransport des Bogens zu der Ablegestelle um je eine Bogenlänge bzw. um die Ent fernung der Bogenstapel voneinander erfolgen, und zwar unabhängig davon, ob auf dem Stapeltisch 

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 Bogen grösseren oder kleineren Formates zusammengeordnet sind. Zum Ablegen dient bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein rostartiger Tisch 22, auf dem die Bogen, die von den Greifern freigegeben werden, niederfallen, sobald diese gegen einen Anschlag 51 treffen, der sie alle gleichzeitig öffnet.

   Für besonders kurze Bogenformate sind Stützen 50 angeordnet, damit die Bogen gleichmässig auf den Tisch niederfallen. Zum Weitertransport des Bogens ist ein   Stabrechen   23 unterhalb des Tisches 22 so gelagert, dass er bei einer schwingenden Bewegung, die ihm erteilt wird, vorübergehend durch die   Zwischenräume zwischen   den Rosten hindurch, über die Oberfläche des Tisches 22 heraustreten und in angehobener Stellung eine Vorwärtsbewegung machen kann, um alsdann wieder niederzugehen und in der tiefsten Stellung seine   Rückwärts-   bewegung zu machen.

   Durch eine solche Anhuhbewegung des Rechens 23 werden die jeweils auf dem Tisch 22 abgelegten Bogen alle gleichzeitig abgehoben und um ein entsprechendes Stück in der Länge   weiterbefördert,   um alsdann von neuem auf den Tisch 22 niedergelegt zu werden. 



   Dieser Vorgang wiederholt sich mit jeder Schwingbewegung des Rechens 23 und auf diese Weise werden die zusammengetragenen Bogen der Ablegestelle schrittweise zugeführt. 



   Der Stabrechen 23 ruht mit kleinen Rädern auf einer Laufschiene 24. Von einer Daumen- scheibe 28 aus kann nun durch Vermittlung einer Zugstange 26 von Schwingarmen   2.   5 der
Laufschiene 24 eine hebende oder senkende Bewegung erteilt werden. Zugleich aber wird auch dem Rechen 23 eine hin und her gehende Bewegung auf den Laufschienen 24 vermittelt. und zwar von einer Kurbelscheibe 29 aus, die auf der gleichen Drehachse mit der Daumenscheibe 28 
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 Wagen 2J angreift. Durch diese Antriebsvorrichtung für   den Smbrechen 2-3   ist es möglich, den   Förderweg für   die   zusammengetragenen   Bogen zu   ändern,   d. h. grösser oder kleiner zu machen. 



  Dazu ist nur nötig, den Drehpunkt für den Schwingarm 31 zu verlegen. 



   Mit jeder Förderbewegung des   tabre ('hens 23   muss ein fertig zusammengetragener Bogenstoss von dem Abegetisch 22 nach der Ablegestelle weiterbefördert werden. Zu diesem Zwecke ist beidemdargestelltenAusführungsbeispielzwischendenLaufschienen24eineRolle36angeordnet. welche die auf und nieder gehende Bewegung der Laufschiene durch Vermittlung eines zwei-   armigen Hebels 37   auf die Ablegevorrichtung überträgt. Von den Armen 38 werden nämlich zwei Laufschienen 39 getragen, auf denen ein kleiner Wagen 40 mittels eines   Stahlbandes verschobm   werden kann. welches von der Kurbelscheibe 29 aus stets in entgegengesetzter Richtung bewegt 
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 zurück. In dieser werden die Greifer 16 durch Anschläge 51 geöffnet und lassen die abgesonderten Bogen auf den Tisch 22 niederfallen.

   Darauf hebt der   Stabrechpn 2J mit auiwärtsgehender   Bewegung die Bogen an und führt sie um eine Teilstrecke auf dem   Tisch 22 vorwiirts, wo   er sie   von     neuem niederlegt. So werden allmählich   die einzelnen Bogen   zusammengetragen ; bis   sie am 
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 der Maschine eine verschiedene Anzahl von   Bogenstapeln   verwendet werden kann, je nach Grösse des Formates. So sind beispielsweise bei der in Fig. 4 dargestellten Maschinenlänge Stapel für 

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 Bogen grösseren Formates zur Verwendung gekommen, und es kann die gleiche Maschine bei gleicher Maschinenlänge, wie Fig. 5 zeigt, für doppelt soviel Bogenstösse benutzt werden, ohne dass es einer Änderung der Maschine bedarf. 



   Um   zuverlässig   den jeweils untersten Bogen von den übrigen abzusondern, soll der Stapeltisch eine von der   Saugstelle wegkippende   Bewegung erhalten, so dass der vorderste Bugen, der von den Saugern erfasst ist, von dem übrigen Bogenstoss möglichst entlastet wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der an   Stahlbändern   besonders aufgehängte Stapeltisch   mit. tels Querarmen. 59   an einem Ständer der Höhe nach verschiebbar angeordnet. Durch Vermittlung von Gelenken j6 und 60 werden von diesen Querarmen die Träger 58 getragen, welche mit den Stützen 61, 62 für den Stapeltisch versehen sind. 



   Es ist nun der Stapeltisch nicht nur der Höhe nach einstellbar. sondern auch kippbar gelagert, und zwar um eine Drehachse 70, die unterhalb des Bogenstosses   10   sich befindet.. Die 
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 arm 64 sich stützt, der durch Zugstange 57 mit dem Hebelarm 56 verbunden ist, welcher das eine   Drehgelenk für den   Tisch bildet. 
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 dem Drucke des Bogesnstosses 10 um, bis der Anschlag 66 auf den Anschlag 67 trifft. Nach der   Wiederaufrichtung   des Tisches aber wirkt auch die Feder aufrichtend auf den Schenkel 65 des   \\ inkels ein.   



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wirken Bänderbahnen 69 an dem Stapeltisch 5 auf die Zusammendrängung der Bogen des   Bogenstosses   und des Stützwinkels 65, 68 gegen den Bogenstoss hin. indem die   Bänderhahnen   einen Vortrieb erhalten entsprechend der Anzahl der 
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 sitzt.   Htt'ls einer   Kupplung kann das s Rad mit der Welle verbunden werden, so dass es deren Bewegung mitmacht. Zur Lösung dieser Verbindung ist die Kupplungsmuffe   111   längsverschiebbar, aber nicht drehbar auf der Welle befestigt und wird unter Wirkung einer Feder n gegen die zweite Kupplungshälfte gedrückt, die an dem Zahnrad k2 sitzt.

   Eine Knebelschraube o dient zur 
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 erhält ihren Antrieb von einer Nockenscheibe p aus, durch Vermittlung eines Schwinghebels q und einer Zugstange y, die an einem Sperrklinkenhebel   8   angreift, welcher durch die Feder t in der   Höchstatellung   gehalten wird. Die Sperrklinke s1 dieses Hebels steht in Eingriff mit den Zähnen des Sperrades u, das auf der Vorgelegwelle l sitzt. Es wird sonach mit Drehung der Nockenscheibe der Sperrklinkenhebel s, das Sperrad und damit auch die Vorgelegwelle l um ein bestimmtes Mass mitnehmen und dieser Weg wird begrenzt von einer Stellschraube v, die dem Schalthebel 8 als Anschlag dient. Je nach der Stärke der Bogenstösse, die aufgestapelt werden, kann sonach der Hub des Schalthebels und damit der Vorschub des ganzen Kettentriebes geregelt werden.

   Eine Schlitzöffnung     ;   in der Zugstange r ermöglicht es, dass die Bewegung des Schalthebels s unabhängig bleibt von der der Zugstange r. Um bei dem Schaltantrieb eine   Rückwärts-   drehung der   Welle   zu verhindern, wird diese mittels eines Klemmbackenkörpers A in der 
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 einem festen Teil der Maschine seinen Stützpunkt erhalten. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist von der Bewegung des   Schwingarmes q   
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Bogen-Zusammentragvorrichtung. dadurch gekennzeichnet.   dass der Stapeltisch. von dem die jeweils vordersten   Bogen mittels einer über die   ganze Tischlänge   hinwegreicbenden Saugleiste   abgenommen werden, und der die Bogen aufnehmende, als Transportvorrichtung dienende rostartige Ablegetisch (22) so eingerichtet sind. dass alle Stapel-unabhängig von ihrem Bogenformat - unmittelbar nebeneinandergelegt werden können. und dass die Weiterbeförderung der 
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Claims (1)

  1. Vorschub des Bogestosses (10) und des Winkels (65, 68) einwirkt.
    8. Stapelvorrichtung für die mit der Einrichtung nach Anspruch 1 zusammengetragenen Bogen, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapelwagen aus einem unter Wirkung einer Feder (46) durch Reibung gehaltenen Stapeltisch besteht.
    9. Stapelvorrichtung für die mit der Einrichtung nach Anspruch 1 zusammengetragenen Bogen, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapeltisch (a) in beschränkter Weise kippbar an einer EMI4.4 allmählich sich senkrecht zu der Gleitfläche einstellt.
    10. Stapelvorrichtung für die mit der Einrichtung nach Anspruch 1 zusammengetragenen EMI4.5 EMI4.6
AT72468D 1914-07-09 1914-07-09 Bogen-Zusammentragvorrichtung. AT72468B (de)

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