<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
dem oberen Teil d Kammer zusammengepresst wird, wobei die Mine in dem Wasser langsam sinkt. Wenn sie eine gewisse Tiefe erreicht hat, wird der Umschalter 6 von der hydrostatischen Vorrichtung geschlossen, so dass der Motor 4 angelassen wird und die Schraube 3 treibt, wodurch das Wasser aus der Kammer herausgetrieben wird. Das Heraustreiben des Wassers wird durch die in der Tiefenregelungskammer 1 eingeschlossene bzw. zusammengedrängte Luft noch befördert, weshalb der Motor nur eine verhältnismässig geringe Kraft zu entwickeln braucht. Je mehr Wasser ausgetrieben wird, um so leichter wird die Mine, so dass sie sich nach aufwärts bewegt, bis sie eine gewisse Tauchtiefe unterhalb der Wasseroberfläche erreicht hat.
Alsdann öffnet die hydrostatische Vorrichtung den Umschalter 6, so dass der Motor stromlos wird und stehenbleibt. Das Wasser dringt nun wieder in die Tiefenregelungskammer selbsttätig ein, die Mine sinkt wieder und der Vorgang wiederholt sich. Wenn die Batterie erschöpft ist, bleibt der Motor stehen und die Mine sinkt endgiltig. Es kann auch ein Zeitschalter vorgesehen sein, der den Stromkreis des Motors zu einer gewissen Zeit, nachdem die Mine ausgeworfen ist, öffnet, worauf die Mine zum endgiltigen Sinken gebracht wird.
Die in der Fig. 2 dargestellte Mine unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten haupt- sächlich dadurch, dass die Tiefenregelungs- oder Wasserkammer 1 als Zylinder ausgebildet ist, in welchem ein auf und ab beweglicher Kolben 11 angebracht ist. Die Kolbenstange 12 ist mit dem Kern 13 eines Solenoids 14 verbunden, das unter Überwachung des Umschalters 6 von der Batterie 5 mit Strom gespeist wird. Der Umschalter ist in derselben Weise ausgebildet wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. l und wird ebenfalls von einer hydrostatischen Vorrichtung 7, 8
EMI2.1
wasser vorgesehen.
Die Wirkungsweise dieser Mine ist folgende :
Wenn die fine ausgeworfen wird, dringt das Wasser in den Zylinder ein, währt td der Kolben 11 einwärtsgedrückt wird. Die Mine sinkt bis auf eine solche Tauchtiefe, dass die hydro- statische Vorrichtung eingedrückt und der Umschalter 6 geschlossen wird. Das Soleno. l zieht alsdann seinen Kern an. Der hiedurch abwärtsbewegte Kolben 11 drückt das Wasser aus dem Zylinder 1 heraus.
Die Geschwindigkeit, mit welcher das Wasser in den Zylinder einströmt bzw. aus demselben austritt, kann durch geeignete Anpassung der Grösse der Öffnung 15 oder dadurch, dass das obere Ende des Zylinders als Luft- oder Flüssigkeitsbremse ausgebildet ist, oder dadurch, dass mit dem oberen Ende des Solenoids eine geeignete Bremse verbunden ist, geregelt werden. Ist eine bestimmte Menge Wasser aus dem Zylinder herausgetrieben worden, so beginnt die Mine wieder aufzusteigen, und es öffnet sich, wenn sie eine gewisse Tauchtiefe erreicht hat, der Unischalter 6, wodurch das Solenoid stromlos wird.
Das Aussenwasser dringt hierauf wieder unter Zurückschieben des Kolbens durch die Öffnung 15 selbsttätig ein, bis die Mine wieder zu sinken beginnt, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt, bis die Batterie erschöpft ist oder der Batteriestromkreis durch einen geeigneten Zeitschalter gröffnet wird.