AT72196B - Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad. - Google Patents

Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad.

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AT72196B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Beziehung auf Luftreibung bei Dauerbetrieb erst, nachdem sich die elektrischen Maschinen voll erwärmt haben. Während der ganzen Zeit bis zur Erreichung dieses Dauerzustandes, die je nach der Grösse der elektrischen Maschinen etwa 6 bis 10 Stunden beträgt, wird unnützerweise zu viel Luft gefördert, also verlorenen Arbeit geleistet. 



   Aber auch in einer anderen Hinsicht zeigt sich ein Mangel, wenn man die Menge 
 EMI2.1 
 satzes, bei welchem die Luftmenge mit Rücksicht auf die Erwärmung der elektrischen Maschinen bei   Voltastdauerbetrieb   zu bemessen ist, ist die geförderte Luftmenge bei gegebener Drehzahl der Maschine eindeutig festgesetzt. Bei geringeren Belastungen der 
 EMI2.2 
 eine Drosselklappe anordnet. 



   Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel. Unwesentlich ist die besondere Anordnung der 
 EMI2.3 
 der Mitte des Rohres angebrachte horizontale Achse drehbar oder an einer Seite durch Scharniere mit dem Rohr gelenkig verbunden sein oder von aussen durch eine entsprechende Aussparung in das Rohr eingeschoben werden. Als   Drosselvorrichtnng   können auch answechselbare   Klappen dienen, welche für   den Durchlass der bei dem jeweiligen Betrieb erforderlichen Luftmenge mit entsprechenden Aussparungen versehen sind. 



   Durch die Drosselklappen kann der Luftstrom unter Berücksichtigung seiner Temperatur der zunehmenden Erwärmung der   Maschinen angepasst werden   ; ebenso ist es möglich, bei nicht voller Belastung der elektrischen Maschinen durch entsprechende Drosselung des Luftstromes eine Verminderung der Reibungsverluste zu erreichen, bis zu dem Grad, weicher durch die noch zulässige   Erwärmungsgrenze   der elektrischen Maschinen gegeben ist. 



   Es ist gleichgiltig, an weicher Stelle die Regelung der Luftmenge erfolgt ; vor dem Eintritt in die elektrischen Maschinen, vor dem Eintritt in das Gehäuse des Schwungrades oder nach ihrem Austritt aus dem Gehäuse. Das jeweils zu wählende Mittel ergibt sich aus dem konstruktiven Aufbau des Maschinensatzes. Es können ausserdem Vorrichtungen vorgesehen werden, welche die Luftmenge abhängig vom   Erwärmungszustand   der elektrischen
Maschinen selbsttätig regeln. 



   Insoferne die Drosselklappen hinter dem Schwungrad liegen, haben sie allerdings den Nachteil, dass sie die vom Schwungrad der Luft erteilte Strömungsenerige zum grössten Teil vernichten. Diesen Maugel kann man beseitigen, wenn man die Luftmenge zum 
 EMI2.4 
 Luft von den ersten Maschinen, die vor dem Schwungrad liegen, noch genügend kühl, so kann sie ohnewoiters zur   Kuh ! ut) g   anderer Maschinen verwendet werden, die hinter dem Schwungrad liegen, andernfalls wird sie wieder gekühlt. Jedenfalls wird durch diese Hintereinanderschaltung der zu kühlenden Maschinen die Bewegungsenergie der Luft, die sie 
 EMI2.5 
 Drosselvorrichtung dienenden Maschinen von der sie durchströmenden Luft abgeführt upd die   Maschinen   werden wirksam   gckühlt.

   Die   Arbeit, die sonst aufgewendet werden muss, um die zur KUhlung dieser Maschinen orforderlichen Luftmengen in Bewegung zu setzen und zu orhalten, wird also gespart. 



   Besonders zweckmässig ist diese Anordnung, wenn die Luft chemisch oder mechanisch 
 EMI2.6 
 einander von ihr durchströmt werden, eine Verminderung der Anlage- und Betriebskosten für die Reinigungsanlagen. Die Luft   lasst   man nach Verlassen der letzten Maschine frei ausströmen, wobei man die in ihr aufgespeicherte Wärme zum Heizen, z. B. der Maschinenräume, verwerten kann oder man léitet sie durch besondere Rückführung der ersten Maschine wieder zu, so dass sie einen Kreislauf beschreibt. Zum Heizen kann die Luft auch verwendet worden nach vorheriger Drosselung oder ohne diese, umittelbar nach dem Austritt aus dem Schwungradgehäuse. 



   Das Wiederkühlen der von einer Maschine angewärmten Luft vor dem Eintritt in die folgende erfolgt   zweckmässig,   z. B. durch Einspritzen von Wasser oder indem sie über Wasser wegstreicht oder   Kllhiachlangen     darchaiesst.   Die selbsttätige Kühlung kann zweckmässig z. B. durch ein Thermometer geregelt werden, das je nach Bedarf durch Öffnen oder   Schliessen   des   Wasserznruhrnngahahnes   die Menge des Einspritzwassers bestimmt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Verminderung der Luftreíbung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwungrad (b), zusammen mit der EMI3.1 z. B. Drosselklappen (l), angeordnet sind.
    4. Ausfülhrungsform einer Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluft mehrere Maschinen im Kreislauf durchströmt.
    5. Ausführungsform einer Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft nach Durchströmung eines Teiles der Maschinen wieder gekühlt wird.
    6. AusfUhrungsform einer Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, EMI3.2
AT72196D 1913-03-29 1914-03-26 Einrichtung zur Verminderung der Luftreibung bei elektrischen Maschinen mit Schwungrad. AT72196B (de)

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