<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
auf einen auf der Gelenkeinstellwelle 66 befestigten Hebel 85, um den Hebel 77 für gewöhnlich in Anschlag mit einer der Einstellanschlagschrauben 86, 87 oder 88 zu bringen. DieWahl dieser Schrauben hängt von der Natur der zu erzeugenden Produkte ab.
Wie ersichtlich, haben die Arme 64 und 68 annähernd dieselbe Länge wie der Gelenkarm 71.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Mechanismus soll nun an Hand der Fig. 6 bis 9 beschrieben werden.
Die Exzenterscheibe 37 erteilt dem Hebel 54 unter allen Umständen gleiche Schwingbewegungen in bezug auf eine die Achse der Welle 35 mit der Achse der Gelenkschraube 89 verbindende, der seitlichen Mittelstellung des genannten Hebels entsprechende Linie A-A. Die auf die Arme 85, 76,77 der Welle 66 wirkende Feder 84 dient in Verbindung mit den An- schlägen 86, 87 und 88 dazu. die Achse des Drehzapfens 69 für gewöhnlich in einer in die genannte Linie A-A fallenden Stellung zu erhalten. Es ist ersichtlich, dass, wenn die Achse des Drehzapfens 69 in der Linie A-A liegt, der Hebel 54 nur seitliche, aber keine Längsbewegungen erhält, so dass für gewöhnlich geradlinig verlaufende Stiche erzeugt werden.
Wenn der Winkelhebel 57-64 aus der Endstellung nach Fig. 6 in die in Fig. 7 gezeigte Zwischenstellung nach Fig. 8 bewegt wird, so wird der Zapfen 69 längs der Linie A-A nach links verschoben. Dementsprechend wird das Ende des Hebeis 54 und damit die Nadel vom Punkt x nach z und von da nach y bewegt und, wenn der Stichbildungsmechanismus in Betrieb ist, bei e, a oder c (Fig. 9) je nach der Einstellung des Winkelhebels 57 eine geradlinig verlaufende Naht erzeugt.
Durch Niederdrücken des Knietrethebels kann die Welle 66 entgegen dem Zug der Feder 84 gedreht und dadurch der Drehzapfen 69 aufwärtsbewegt werden. Diese Bewegung des Drehzapfens 69 wird durch den Anschlag des Hebels 85 an der Welle 55 begrenzt. In seiner höchsten
Stellung liegt der Zapfen 69 in achsialer Flucht mit der Welle 55, wie in Fig. 6,7 und 8 durch die punktierten Überweisungszahlen 69 angedeutet ist.
Wenn der Drehzapfen 69 gehoben ist und der Exzenterscheibe eine Drehung erteilt wird. wird der Hebel 5-1 in hin und her gehende Längsbewegungen versetzt, indem der den Gelenkarm 71 mit dem Hebel 54 verbindende Zapfen 72 gezwungen wird, sich in einer die Linie A-A schief schneidenden Bogenlinie zu bewegen. Die Grösse der Hin-und Herbewegungen des Hebels 5-1 hängt von der Stellung des Drehzapfens 69 al). Das Maximum dieser Bewegung ist konstant und durch die Länge des vom Zapfen 72 beschriebenen Bogens bestimmt, wenn der Zapfen 69 mit der Welle 55 in achsialer Flucht liegt.
Es ist ersichtlich. dass, wenn der Winkelhebel 57, 64 eingestellt wird, wie in Fig. 6, 6 a oder 8,8 a, die Bogenbewegungen des Zapfens 72 in der Achse der Welle 66 aufhören, dass aber,
EMI2.1
der Nadel seitliche Bewegungen erteilt, wodurch Zickzackstiche f, d oder b erzeugt werden, deren Enden je nach der Stellung des \\'inkelhehels 57, 6, auf der einen oder anderen Seite der Naht in einer Flucht oder die in bezug auf eine Mittellmie symmetrische liegen (siehe Fig. 9).
EMI2.2
des Knietrethcbel. s während der Arbeit der Maschine variirt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nähmaschine zur Erzeugung von geradlinig verliufenden oder von Zickzackstichen, wobei der Nadelstange durch einen von einer ExzenterMchebe aus in Schwingungen versetzbaren
EMI2.3
nannte Hebel mittels eines Geif'nkes mit einem Drehzapfen verbunden ist, welcher von einem Tragglied getragen wird, das um eine Achse schwingbar ist, welche ihrerseits um einen ortsfesten Punkt in einem die mittlere Seitenstellung des Hebels schief schneidenden Bogen beweglich ist, um eine Längsverschiebung des den Drehzapfen tragenden Gliedes zu bewirken.