AT71434B - Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Dynamomaschinen. - Google Patents

Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Dynamomaschinen.

Info

Publication number
AT71434B
AT71434B AT71434DA AT71434B AT 71434 B AT71434 B AT 71434B AT 71434D A AT71434D A AT 71434DA AT 71434 B AT71434 B AT 71434B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
voltage
generator
auxiliary
motor
dynamo
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Krupp Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ag filed Critical Krupp Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT71434B publication Critical patent/AT71434B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von   Dynamomaschinen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen zur selbsttätigen Spannungsregelung von Dynamomaschinen, bei denen die Spannungsregelung unter Benutzung einer Hilfsspannungs- (ruelle erfolgt, die mit der zu regelnden Dynamomaschine über eine Hilfserregerwicklung gleichpolig verbunden ist, welche nur bei Abweichungen der zu regelnden Spannung von ihrem normalen Werte von einem Ausgleichstrome durchflossen wird. Die Erfindung bezweckt, eine Anordnung dieser Art zu schaffen, die auch dann eine rasch wirkende Regelung und eine sehr genaue Einhaltung des normalen Spannungswertes ermöglicht, wenn zur Herstellung der Hilfsspannung Spannungsquellen, wie Sammlerbatterien oder   dgl.,   die selbständig eine   unveränderliche   Spannung liefern, nicht zur Verfügung stehen, wie es z. B. auf   Schiffen häufig   der Fall ist. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausfübrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung und Fig. 2 ein zur Erläuterung der Wirkungsweise dienendes Diagramm. A bezeichnet den Anker der zu   regelnden,   als   Nebenschiussgenerator gedachten Dynamomaschine   und al eine Hilfserregerwicklung, die entweder auf dem Magnetgestelle   de & Generators selbst   oder auf dem einer besonderen Erregermaschine angeordnet sein kann.

   Auf der Zeichnung ist der Einfachheit halber angenommen, dass die Wicklung al auf dem Nlagnetgestelle des Generators selbst   sitzt.   Die Wicklung al wird durch einen kleinen, konstant (beispielsweise durch permanente   Mnete) erregten Hilfsgenerator   B gespeist, der aber die Wicklung al gleichpolig mit den   Kommen   des Generators A verbunden ist. Die Wicklung al ist in solchem Sinne gewunden, dass ein in   demErregerstroMkreise B Sal von   der positiven Klemme des Hilfsgenerators B nach der positiven Klemme des Hauptgenerators A fliessender Strom eine Verstärkung des
Feldos des Hauptgenerators bewirkt. Zum Antriebe des Generators B dient ein Neben-   schlussmotor     C',   der an die   Ktemmen   des Hauptgenerators A angeschlossen ist.

   Die gemein- same Welle D des Motors C und des Generators B trägt ein Schwungrad E.   Dia Verhältnisse   sind so gewählt, dass der Generator B bei der   Umlal1fszahJ, die   der Motor C bei der   normalen   Spannung der Maschine A besitzt, eine Spannung liefert, die gleich der normalen
SpannungdesHauptgeneratorsAist. 



   Die beschriebene Schaltung wirkt wie folgt : Solange die Klemmenspannung Fa des
Hauptgenerators A ihren normalen Wert besitzt und infolgedessen die   Klemmenspannl1ng Eb   des Hilfsgenerators B den gleichen Wert hat, bleibt infolge der gleichpoligen Verbindung der Generatoren Rund A die Wicklung al stromlos. Sobald aber die geringste Abweichung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in diesem Falle abspielen, sollen an Hand des in Fig. 2 dargestellten Diagramms erläutert werden.

   In diesem bezeichnet die Linie oa die auf die gemeinschaftliche   Umlaufszahl t !   des Motors C und des Generators B bezogene Spannungscharaktcristik   [Ea==f (n)]   des Generators   A,   und die   Linie 0 b   die ebenfalls auf   die Umlaufszahl 11.   bezogene Spannungscharakteristik [Eb   == ? ()]   Generators B. Die   Charakteristik 0 b ist,   da der Generator B konstant erregt ist, eine Gerade, die   Charakteristik o a,   da der Motor C ein Nebenschlussmotor ist, eine nach der Abszissenachse konvex gekrümmte Kurve.

   Die Abszisse oc des Schnittpunktes d der beiden Charakteristiken stellt die im Normalzustande vorhandene Umiaufszahl n dar, bei der die durch die Ordinate   cl dargestellte   normale Spannung des Generators   A   den gleichen Wert wie die Spannung des Generators B besitzt. 



   Es soll nun angenommen werden, dass eine   Störung eintritt, die   bei ausgescllalteter Erregerwicklung al eine Verminderung der Spannung Ea auf den Wert ce bewirken würde. Die Umlaufszahl n würde sich dann auf einen Wert vermindern, der durch die Abszisse desjenigen Punktes g der Charakteristik 0 a dargestellt wird, dessen Ordinate gleich ce ist. Die Spannung Eb würde den    Wert f h annehmen.   Dieser Wert ist infolge des Umstandes, dass die Charakteristik o a nach der Abszissenachse hin konvex ist, grösser als der Wert fg, auf den die Spannung Ea gesunken ist.

   Es wird daher, wenn man jetzt der Wirklichkeit entsprechend annimmt, dass die Erregerwicklung al eingeschaltet ist, in dieser ein Ausgleichstrom entstehen, der auf eine   Erhöhung   des Wertes von Ea   hinwirkt.   Bei längerer Dauer der Störung tritt nun ein Gleichgewichtszustand ein, zu dem die   Umlaufszahl n = 0 i   und die Spannungen   Ea =t ; und Eb MM   gehören mögen. Für den Gleichgewichtszustand 
 EMI2.2 
 annehmen, dass der   Spannnngszuwachs   k n dem Erregerstrome und daher auch dem Spannungsunterschiede m k proportional ist. Die Werte   m kund k 11 stehen   dann in einem festen Verhältnisse, das durch die magnetische Charakteristik der Erregerwicklung al bestimmt ist.

   Man kann daher, wie ohneweiters klar ist, den Punkt k als Schnittpunkt der Charakteristik oa und einer Geraden bestimmen, die den Punkt p, in dem die Gerade eng die Gerade ob schneidet, mit einem Punkte q verbindet, der die Strecke de in dem erwähnten festen Ver-   hältnisse teilt.   



   Wie unmittelbar aus dem Diagramm zu ersehen ist, wird der Wert i k, den die Spannung Ea   im Gleichgewichtszustände annimmt,   ihrem normalen Werte ca um so näher kommen, je näher der Punkt q dem Punkte d liegt, d. h. je kleiner das Verhältnis zwischen dem den   Erregerstrom liefernden Spannungsunterschiede Eb # Ea   und dem hiedurch erzeugten Spannungszuwachse des Generators A ist.

   Ans diesem Grunde empfiehlt es sich, die Erregerwicklung al nicht, wie auf der Zeichnung nur der Einfachheit halber angenommen ist,   unmittelbar   auf dem Magnetgestelle des Generators   A   anzuordnen, sondern auf dem einer   besonderen Krregermaschine.   Ferner ist es auch, wie ebenfalls unmittelbar aus dem Diagramme zu ersehen ist, günstig, die Verhältnisse so zu wählen, dass die Charakteristik   0 a   in der Nahe des Punktes d möglichst steil verläuft
In genau entsprechender Weise wirkt die Regelung, wenn es sich um eine Störung handelt, die im Sinne einer Vergrösserung der normalen Spannung des Generators A wirkt. 



   Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, ist es, falls Wert darauf gelegt wird, dass die Regelung auch bei länger andauernder Störung des normalen Zustandes im Sinne einer Wiederherstellung dieses Zustandes wirkt, wesentlich, dass der Motor C ein Nebenschlussmotor ist und gleichzeitig der Generator B konstant erregt wird. Legt man dagegen nur auf eine rasche Wiederherstellung der normalen Spannung bei nur kurze Zeit andauernden Störungen Wert, so braucht dies nicht der Fall zu sein. In diesem Falle ist, abgesehen von dfm Schwungrade, nur wesentlich, dass der Generator B die Eigenschaft besitzt, bei gleichbleibender Umlaufszahl eine von der Belastung unabhängige, unveränderliche Spannung zu liefern. 



   Es sei noch darauf hingewiesen, dass das Mittel, den als Hilfsspannungsquelle dienenden Generator B durch einen von der zu regelnden Spannung gespeisten Motor C anzutreiben, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   bei derartigen Schaltungen an sich bekannt ist. Bei diesen bekannten Anordnungen dient aber als Hitfsgecerator eine Nebenschlussdynamomaschine, also eine Maschine, deren Spannung nicht nur von der Drehzahl, sondern auch von der Belastung stark abhängig ist. 



  Die Verwundung einer Dynamomaschine mit von der Belastung praktisch unabhängiger Spannung als Hilfsspannungsquelle ist daher neu. Neu ist ferner die Verwendung zusätzlicher Schwungmassen auf dem durch den Hilfsgenerator B und dessen Antriebsmotor C gellildeten Maschinensatz. Gerade das Vorhandensein der zusätzlichen Schwungmasse E trägt aber dazu bei, die Spannung des Hilfsgenerators B auch während des Regelvorganges möglichst konstant zu halten, wodurch eine zugleich schnelle und genaue Regelung der   Spannung des Generators   A   gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : t. Anordnung zur selbsttätigen Spannungsrpgetung einer Dynamomaschine unter Benutzung einer Hilfsspannungsquelle. die durch einen von einem von der zu regelnden Dynamomaschine gespeisten Motor angetriebenen Generator gebildet wird und mit der zu regelnden Dynamomaschine über eine Hilfserregerwicklung gleichpolig verbunden ist, welche nur bei Abweichungen der zu regelnden Spannung von ihrem normalen Werte von einem Ausgleichstrome durchflossen wird.
    dadurch gekennzeichnet, dass der die Hilfsspannnngs- quelle bildende Generator (B) eine von seiner Belastung praktisch unabhängige Spannung liefert und dass der durch diesen Generator (B) und dessen Antriebsmotor (C) gebildete Maschinensatz mit einer zusätzlichen Schwungmasse (E) ausgerüstet ist 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsgenerator (B) ein von seiner Umlaufsxahl und Belastung unabhängiges Kraftfeld besitzt (z. B. infolge Anwendung pormanenter Magnetel und zugleich der den Hilfsgenerator (B) antreibende Motor (C) ein Nebenschlussmotor ist.
AT71434D 1913-01-11 1913-12-17 Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Dynamomaschinen. AT71434B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE71434X 1913-01-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT71434B true AT71434B (de) 1916-03-27

Family

ID=5635791

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT71434D AT71434B (de) 1913-01-11 1913-12-17 Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Dynamomaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT71434B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE654600C (de) Regeleinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Aufwickelvorrichtungen
AT71434B (de) Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Dynamomaschinen.
DE680463C (de) Aus Querfeldgenerator und Motor in Leonardschaltung bestehender Maschinensatz
DE278413C (de)
DE443850C (de) Schaltung zum Regeln von Gleichstrommaschinen
DE720646C (de) Gleichstrommotor, dessen Drehzahl bei Netzspannungsschwankungen konstant gehalten werden soll
DE246666C (de)
DE970104C (de) Amplidynesteuerung fuer die Generatoren dieselelektrischer Fahrzeuge
DE591829C (de) Bremseinrichtung fuer Leonard-Antrieb
AT51907B (de) Mehrphasen-Kollektormaschine mit mehreren Bürstensätzen für jedes Polpaar.
DE320999C (de) Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veraenderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine
DE737428C (de) Gleichstromgenerator
DE619742C (de) Schaltung zum Anlassen und Nutzbremsen von Gleichstrombahnmotoren
AT40955B (de) Selbsttätige Regelungseinrichtung für elektrische Förderanlagen.
DE645102C (de) Leonardantrieb fuer stark schwankende Belastung mit belastungsunabhaengiger Drehzahlregelung
DE746125C (de) Die Anwendung mehrerer in Reihe geschalteter Umformer- oder Generatormetadynen zur selbsttaetigen Lichtbogenloeschung
DE366007C (de) Verfahren zur selbsttaetigen Reglung und Stabilisierung von Gleichstromerzeugern
DE398019C (de) Anordnung zur Aufrechterhaltung des relativen Gleichlaufs von Gleichstrommotoren, deren Drehzahl durch AEnderung der zugefuehrten Spannung in weiten Grenzen geregelt wird
DE704767C (de) Regelanordnung fuer mechanisch gekuppelte elektrische Gleichstrommaschinen
DE272563C (de)
DE229918C (de)
DE283722C (de)
DE370543C (de) Einrichtung zur Erweiterung des Regelbereichs von Schnellreglern
DE675202C (de) Einrichtung zur Konstanthaltung der Spannung von insbesondere von Fahrzeugachsen angetriebenen, mit veraenderlicher Drehzahl laufenden Gleich- oder Wechselstromgeneratoren
DE686119C (de) Brennkraftelektrischer Fahrzeugantrieb