AT7130B - Magnetischer Erzscheider. - Google Patents

Magnetischer Erzscheider.

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AT7130B
AT7130B AT7130DA AT7130B AT 7130 B AT7130 B AT 7130B AT 7130D A AT7130D A AT 7130DA AT 7130 B AT7130 B AT 7130B
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magnetic
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magnet
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Thomas Alva Edison
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Thomas Alva Edison
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
ESSEX (V. ST. A.).   Magnetischer Erzscheider.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen magnetischen Erzscheider, welcher dem Wesen nach aus einem radförmigen rotierenden Magnete mit sich gegenüberstehenden Polen von U-förmigem Querschnitt besteht. Durch das Förderband, welches um den Radmagnet geschlungen ist, wird das Gemisch den Magneten mit grosser Geschwindigkeit zugeführt, wuselbst das magnetische Erz von den Polen festgehalten und das unmagnetische infolge. 



    Flieh-und Schwerkraft abgeschleudert wird. Hiebei   zeigt sich der   Fbelstand,   dass ein   i'heil   nichtmagnetischer   Bcstandtheile mit   den magnetischen vereinigt zum Antrag kommen,   indem magnetische Tbeilehon   von den   unmagnetischen     beim Abschleudern mitgerissen   werden. Um diesen Übelstand zu vermindern, bediente man sich des Hilfsmittels, das   S heidegut während   des   Aureicherungsvorganges aufzurütteln,   doch führte   auch dieser Vor-     gang zu   keinem   zufriedenstellenden   Resultate.

   Durch vorliegende Erfindung soll eine voll-   kommenere   und raschere   Scheidung   erzielt werden, als dies mit dem genannten Erzscheider   möglich war.   



     Der Erfindung gemäss   wird das   Scheidegut   auf das Förderband nicht wie bisher der   Kanzen Breite   nach, sondern in einer oder mehreren Lagen und zwar nur an solchen Stellen aufgebracht, die ausserhalb des Bereiches der grössten magnetischen Anziehungskraft liegen, d. i. zu beiden Seiten der von den einander gegenüberstehenden Magneten be-   grenzten Lücke, wodurch erzielt   wird, dass bei Annäherung des Scheidegutes an das magnetische Feld die magnetischen Theile eine seitliche Verschiebung gegen die nicht   magnetischen Tlt'ile   in Richtung der grössten magnetischen Anziehung erleiden.

   Durch 
 EMI1.2 
 
Die Zuführung des Scheidegutes erfolgt zweckmässig mittelst Ablenkplatten, durch welche das Scheidegut auf das vortheilhaft breit gehaltene   Förderband   in zwei Strömen zu beiden Seiten der den   verstärkten   Theil des Kraftfeldes   bestreiehenden mittleren Fläche   des Förderbandes aufgebracht wird.

   Durch diese Anordnung des   Srheidegutes   in zwei seitlichen Lagen auf dem Förderband erleiden die magnetischen Theile nicht nur eine seitliche Verschiebung in   Richtung   der Lücke zwischen den Polen, sondern sie bilden unter der Einwirkung der magnetischen   Krat@inien magnetische Büschel, welche senkrecht zu   der Oberfläche des Bandes gerichtet sind und sich über der Lücke zwischen den Polen schliessen.

   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kraft zu erzielen, lässt man das Scheidegut auf das Förderband, welches   zweckmässig   eine in Richtung seiner Fortbewegung, geneigte Lage erhält, mit annähernd der gleichen Geschwindigkeit auflaufen, mit welcher das Förderband umläuft, so dass die Theile eine merkliche Erschütterung nach dem   Anibingenuf   das Förderband und vor Erreichung des magnetischen Feldes nicht erfahren.

   Um beiderseits des magnetischen Feldes für das angegebene Gut Platz zu gewinnen, ist es ferner zweckmässig, das Förderband etwas breiter auszubilden, als den Magnet, zu diesem Zwecke sind an den Polschuhen des letzteren nicht magnetische,   ringförmige   Ansätze angebracht, deren äusserer Durchmesser gloich demjenigeu des Förderbandes ist, so dass dieses mit seinen Randleisten durch die Ansätze ohne seitlich abgebogen zu werden eine Führung erhält. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt den Erzscheider in Draufsicht, Fig. 2 im Längsschnitt ; Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung des radförmigen Elektromagnetes, Fig. 4 erläutert die Vertheilung   der   Kraftlinien des magnetischen Feldes. 



     Das Förderband 1   ist einerseits über eine Laufrolle oder Scheibe 2 geführt,   welche   zweckmässig ballig abgedreht ist, so dass das Förderband sicher auf derselben   läuft,     wären' !   es andererseits   über   den drehbaren Magnet 3 geführt ist. Der Magnet besteht aus   einem     cylindrischen   Kern 4, mit welchem an jedem Ende eine Scheibe 5,.   5' verschraubt i-I.   



  Diese Scheiben sind mit entsprechend langen nach innen gerichteten Ansätzen 6 verseht   u.   welche die Magnetpole bilden. Die Scheiben 5, 5'werden zweckmässig nach den Enden zu verjüngt, um eine   gleichmässige magnetische Aufnahmefähigkeit   an allen Stellen zu   erzieli n.   



  Mit den Scheiben 5, 5' sind Wellenstumpfe 7, 7' verschraubt, welche aus nicht magnetischem Material hergestellt sind und in Lagern aus ebenfalls nichtmagnetischem Material   laufen.   um ein Anhaften der magnetischen Theilchen des Scheidegutes an den Wellen und Lager theilen zu verhindern. Die Spule 9 erhält eine ausreichende Anzahl von   Drahtwindunn   und kann in irgend einer geeigneten Weise, beispielsweise mit Hilfe von Schleifringen   und  
Bürsten 9' mit Strom gespeist werden. Der Antrieb des drehbaren Magnetes erfolgt durch eine   Riemenscheibe M. Die zwischen   den Magnetpolen 6 frei bleibende Lücke kann mit einem nicht magnetischen Stoff beispielsweise Holz oder Werg angefüllt werden oder offen 
 EMI2.1 
 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der Magnet wird in Umlauf gesetzt und dadurch das   Förderband 1 angetrie@n.   welchem das Gemisch der magnetischen und nichtmagnetischen Theile durch die Rinne 13 in zwei seitlichen Strömen zugeführt wird. Das Förderband wird zweckmässig mit sehr hoher Geschwindigkeit angetrieben, welche   beispielsweise bei Verarbeitung vou gewöhn-   lichem   Magneteisenstein 150 M   in der Minute   beträgt.   Bei Annäherung des   Gemisches der     magnetischen   und nichtmagnetischen Theile an den Magnet werden die magnetischen Theile in Richtung des Bereiches der grössten   Anziehungskraft   angezogen und   mithin   seitlich in die Mitte des Förderbandes befördert, wie aus Fig.

   1 ersichtlich ist. Durch den umlaufenden   Magnet werden Kraftlinien   in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise erzeugt, durch welche ein   Anhaften   der magnetischen Theile in Form von Biischeln bei deren weiterer Annäherung an die Lücke zwischen den Polen 6 bewirkt wird, so dass   die magnetischen Theil ("i   
 EMI2.2 
 wirkung ausgesetzt werden, während die magnetischen Theile infolge   der magnetischen   Anziehung fest an dem   Förderbands   anhaften, um in dem Augenblicke, wo das Förderband den Magnet wieder verlässt, abgeworfen zu werden.

   Durch Veranlassung dieser seitlichen   Verschiebung   der magnetischen Theile gegen die nichtmagnetischen Theile wird eine   ver-   ständige und rasche Scheidung der Gangart erzielt. 
 EMI2.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 bandes nicht in den Bereich der grössten magnetischen Anziehungskraft gelangen, so dass bei Annäherung des Scheidegutes an den Magnet die magnetischen Theilchen in Richtung der grössten magnetischen Anziehungskraft angezogen und dadurch seitlich aus den nichtmagnetischen Theilehen verschoben werden.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Ablenkplatten fl3'), durch welche das Scheidegut auf das Förderband in zwei gleich gerichteten Strömen zu beiden Seiten der den verstärkten Theil des Kraftfeldes bestreichenden mittleren Fläche des Förderbandes aufgebracht wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheidegut auf das Förderband, welches zweckmässig eine in Richtung seiner Fortbewegung geneigte Lage erhält, mit einer der hohen Umlaufgeschwindigkeit des letzteren annähernd gleichen Geschwindigkeit aufgebracht wird, um Erschütterungen des Scheidegutes, die eine ungleichmässige Schichtung veranlassen könnten, vor der magnetischen Scheidung zu verhindern.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit nichtmagnetischen ringförmigen Ansätzen an den Polschuhen des Magnetes, dadurch gekennzeichuat, dass der äussere Durchmesser dieser Ansätze gleich demjenigen des Magnets ist, um dip nutzbare Breite des Förderbandes zu vergrössern.
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