AT69531B - Durchführungsisolator für Hochspannung. - Google Patents

Durchführungsisolator für Hochspannung.

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AT69531B
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insulating
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Emil Haefely
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Emil Haefely
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Durchfuhrungsisotator   für Hochspannung. 



   In den letzten Jahren ist der Ausbildung von   Durchführungsisolatoren   für Hochspannung, wie sie z. B.   als Wanddurchführungen,   besonders aber als sogenannte   Hochspannungs-Ausführungs-   klemmen bei Transformatoren und Hochspannungsschaltern vorkommen, grosse Sorgfalt zugewendet worden, seitdem man die eigentümlichen und besonders gefährlichen Verhältnisse der elektrischen Felder, welche in derartigen Fällen auftreten, zu erkennen gelernt hat.

   Ein solcher Durchführungsisolator ist zusammengesetzt aus einer Metallseele als Leiter und einem diesen letzteren umgebenden Isolierkörper, für welchen bis jetzt meistens Porzellan verwendet worden ist 
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 fachen davon hält es aber schwer, die erforderliche Wandstärke herauszubekommen, da sich leicht die Homogenität der Porzellanmasse gefährdende Luftblasen bilden, welche bei so hohen   Spannungen äusserst bedenklich   sind und Anlass zur Zerstörung des Isolators geben können. Ein Isolierkörper aus Porzellan besitzt unter allen   Umständen   ein   bedeutendes   Gewicht und eine grosse   Dielektrizitätskonstante,   zu welch letzterer die Glimmspannung (Anfangsspannung für statische Entladungen)   umgekehrt   proportional ist.

   Ausserdem ist eine Bearbeitung von Porzellan sehr schwierig, wenn nicht ganz unmöglich, was die Verbindung des Isolators mit der durchbrochenen Wand und seine Befestigung in letzterer ungemein erschwert. Auch für Durchführungsisolatoren, bei denen 01 oder eine sogenannte Kompoundmasse als Isoliermittel Verwendung findet, pflegt Porzellan als Umhüllung der Isoliermasse gewahlt zu werden. Dabei ist zwar die der Luftblasen wegen gefährliche grosse Wandstärke des Parzellankörpers vermiden, dafür ist dieser aber leichter zerbrechlich, also in mechanischer Hinsicht weniger widerstandsfähig. 



   Mit bestem Erfolg hat in der neuesten Zeit   Papier zu Isolierzwecken Verwendung gefunden,   welches Material eine um etwa ein Drittel kleinere   Dielektrizitätskonstante   als Porzellan besitzt. weshalb zur   Erreichung   einer bestimmten Durchschlagfestigkeit bzw. für eine bestimmte Ge- brauchsspanung mit klemeren Abmessungen auszukommen ist.

   Ein solcher   Isolierkörper   aus
Papier besitzt ferner bei grösserer mechanischer Festigekti gegen Stoss und Schlag geringeres
Gewicht als einer aus   Porzellan und   hat den Vorzug, dass sich das Material drehen und bohren und sonst wie bearbeiten lasst, was besonders für die Verbindung des Isolators mit der Durch-   bruchstelle und fül   die   Dichtung gegen 01 oder andere Isolierfüllmassen wertvoll   ist. 



   Der   Vollständigkeit wegen sei auch der Versuch erwähnt, den Isolierkörper   als zylindrischen
Kondensator mit konzentrischen Schlichten von unter sich gleicher Kapazität auszubilden, wobei 
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 messungen des Isolators werden hier kleiner als bei Porzellan, aber die Herstellung desselben gestaltet sich recht schwierig   und   daher entsprechend kostspielig. 



   Der hohle Isolierkörper des den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Durch-   führungsisolators besteht   in bekannter Weise durchweg aus   Hartpapier, und die Zwischenräume   zwischen ihm und der leitenden Seele   sind, ebenfalls bekanntermassen,   mit Isoliermasse ausgefüllt, welche bei gewöhnlicher   Temperatur leicht-oder zähflüssig   oder fest sein kann. Erfindungs- 
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  Die Zeichnung stellt ein   Auaiührungsbeispiel   des Gegenstandes der Erfindung dar. Der Isolierkörper des gezeichneten Durchführungsisolators ist aus mehreren konzentrischen, 
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   DurchführungsstelleD hin, wo   der Isolator durch eine etwa an Erde liegende Wand, z. B. einen   Transformatordeckel,   hindurchgeht, zunehmendem Durchmesser zusammengesetzt. Das untere Rohrstück a ist am unteren Ende mit Muttergewinde versehen und mittels eines mit Aussen- 
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 um das Entweichen der Luft zu ermöglichen. Bei Anwendung eines   zähflüssigen   Isoliermittels, z. B. sogenannter Kompoundmasse, ist zum Einbringen der Deckel abzuheben. Im Deckel   d   und Bodenstück e ist der Metallkern j, z. B. ein Kupferstab, fest gelagert. 



   Zwischen den im Innern der Klemme befindlichen Stirnenden der Rohrstücke a und b ist hier ferner je eine vorteilhafterweise ebenfalls aus Hartpapier bestehende Isolierhülse   11.'bzw. ALl   konaxial eingeschaltet, um einem Kriechen von   Spannungafunken   durch die Fugen der Rohrstücke vorzubeugen. Die Ausschnitte o sollen bei Verwendung von 01   als Isoliermaase   dessen Kreislauf erleichtern ; der Spiegel des Öls liegt eine Strecke weit unter dem Deckel d bei n, so dass es nicht herausquellen kann. 



   Der Isolierkörper ist an der Durchführungsstelle D, wo derjenige Pol der Spannung, gegen welchen die den anderen Pol bildende Metallseele f isoliert werden soll, mit dem Isolator in Berührung steht, in einer auf das Rohrstück c fest aufgetriebenen, mit Flansch versehenen Muffe 9 gefasst, welche als Schrumpfring (Schwindring) behandelt ist. Dadurch kommt ohne irgend welche Bindemittel-Zwischenlage eine so ungemein innige Verbindung zustande, wie die in der neueren Literatur unter der   Bezeichnung #dielektrische Verlötung" bekant gewordene.   Eine so innige Verbindung ist bei   Isolatoren   aus Porzellan ganz unmöglich zu erzielen ; eine Verbindung zwischen Fassung und Isolierkörper   lässt   sich hier überhaupt nur mit Hilfe eines Kittes oder Bindemittels bewerkstelligen. 



   Die Anzahl der den Isolierkörper bildenden Rohrstücke richtet sich nach der Gebrauchsspannung, für welche der Isolator   bestimmt ist   ; ist dieselbe grösser oder kleiner als beim gezeichneten   Ausführungsbeispiel,   so werden auch die Länge des Isolierkörpers und dessen Durchmesser an der Durchfiihrungsstelle   grösser   oder kleiner sein. 



    PATENT ANSPRÜCHE :  
1. Durchführungsisolator für Hochspannung mit leitender   heels,   hohlem Isolierkörper aus Hartpapier und die Zwischenräume zwischen letzterem und   dem Leiter ausfüllender lsolier-   masse, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Isolierkörper aus mehreren konaxial angeordneten, mit zylindrischen Flächen fest und dicht ineinandergefügten Rohrstücken (a, b, c) zusammengesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Dmchführungsisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Isolierkörper an der Durchführungsstelle m einer ihn innig und ohne Bindemittelzwischenlage umgebenden, einen sogenannten Schrumpfring bildenden etallischen Fassung (g) gefasst ist, so dass die Verbindung zwischen Isolierkörper und Fassung auf dem ganzen Umfang eine unmittelbare ist und eine sogenannte dielektrische Verlötung bildet.
AT69531D 1912-01-06 1912-12-17 Durchführungsisolator für Hochspannung. AT69531B (de)

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AT69531B true AT69531B (de) 1915-08-10

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