AT68610B - Verfahren zum Entstauben von Abgasen. - Google Patents
Verfahren zum Entstauben von Abgasen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Entstauben von Abgasen. EMI1.1 Möglichkeit zu verhindern, dass der Staub ins Freie entweicht und so die Ursache \on Klagen und Schadenersatzansprüchen seitens der Nachbarn wird. Allein der Ausbau von Rauchkammern ist sehr beschränkt, sowohl wegen der Platzfrage als wegen der Abkühlung der Gase und des damit verbundenen verminderten Schornsteinzuges. Aus diesem Grunde gelingt es nur zum kleinsten Teil, mittels der Rauchkammern die Abgase zu entstauben ; der weitaus grössere Teil des Stauben entweicht ins Freie. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, mittels dessen dtesem (U < elstande mit geringen Kosten abgeholfen wird. EMI1.2 grossem Querschmitt passteren müssen, m welchem sie sich ausdehnen könneu, wobei sie an Geschwindigkeit verlieren, was weiter zur Folge hat. dass ein Teil des in ihnen schwebenden Staubes sich zu boden setzenkann. kam es für den Gegeustand vorhegender EMI1.3 Die Erfindung gibt zugleich ein Mittel an die Hand, um den Grad der Geschwindigkeit der durchströmenden Gase je nach Erfordernis zu regieren und dadurch die Wirkung stets auf das Maximum einzustellen. Die gleichmässige Verringerung der Geschwindigkeit der Gase im ganzen QuerschnItt der Rauchkammer oder des Schornsteines wird erreicht, indem ein Rahmen von der Grösse des Querschnittes der Kammer oder des Schornsteines mit einem Gewebe aus Eisen oder anderem Material bespannt und in die Rauchkammer oder in den Rauchkanal oder in den Schornstein eingesetzt wird. Dadurch wird der Rauchkammer-bzw. der Schornsteinquerschnitt um die Summa der Drähte des Gewebes verringert und dementsprechend die Geschwindigkeit der Gase vor dem Rahmen vermindert. Hinter dem Rahmen jedoch zieht der Schornstein die Gase mit der ursprünglichen Kraft hinaus. Stellt man nun in einem gewissen Abstande-etwa um das Einfache bis Doppelte der Ranchkammerbreite entfernt - hinter dem ersten Rahmen einen zweiten, hinter dem zweiten Rahmen einen dritten Rahmen usw. auf. bis zum Austritt der Gase in den Schorn- stein und bringt man in dem Schornstein selbst Klappen an, welche ebenfalls mit einem Gewebe aus Metall bespannt sind und die den ganzen Querschnitt des Schornsteines ein nehmen, so ist die Geschwindigkeit der Gase im ganzen Raume zwischen dem ersten und EMI1.4 von gleicher Maschenweite bespannt sind. Durch Anwendung von Gewebe verschiedener Feinheit hat man es in der Hand. jeden be ! iebigen Grad der Geschwindigkeit der Gase zu erreichen und dieselbe soweit zu <Desc/Clms Page number 2> verringern als der Betrieb der Trockentrommeln und der Rost-oder Bronnöfen dies ge- stattet. Dementsprechend müssen auch die Gewebe der Widerstandsrahmer. nach dem Ende der Rauchkammer oder des Rauchkanales sowie die Gewebe der Rahmen im Schornstein immer dichter gewählt worden. Zur dauernden Erzielung einer gleichmässigen Geschwindigkeit der Gase in der Rauchkammer ist es erforderlich, einen Mechanismus anzubringen, der sämtliche Rahmen der Rauchkammer miteinander verbindet und einen Rahmen nach dem anderen in bestimmten Zeitintervallen durch einen kurzen Stoss von dem anhaftenden Staub befreit. Solche Vorrichtungen sind bekannt und brauchen hier nicht erörtert zu werden. Die Zeichnung veranschaulicht eine zur Durchführung des vorstehend geschilderten Verfahrens dienende Einrichtung. Fig. III zeigt einen Horizontalschnitt durch Rauchkanal und Schornstein, Fig. I und M die entsprechenden Vertikalschnitte. Die mit Staub verunreinigten Abgase treten bei a in den Rauchkanal, passieren nacheinander die Rahmen a, b, e, d, e, f, g und entweichen dann durch den Sehornstein ins Freie. Der gesammelte Staub wird in bekannter Weise durch Förderschnecken wieder in den Betrieb zurückgeführt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Entstauben von Abgasen unter Verwendung von in Rauchkammern eingebauten Sieben, Siebrosten, Siebplatten oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des Abgasestromes an mehreren aufeinanderfolgenden, etwa um das Einfache bis Doppelte der Rauchkanalbreite auseinanderliegenden Stellen gehemmt bzw. ver- ändert wird, indem durch die Maschen- oder Spaltweite der Hemmungsmittel, z. B. Siebe, der Raucbkammerquerscbnitt wesentlich verengt, die Weite der Maschen und dgl. aber grösser gewählt wird als der Grösse der zurückzuhaltenden Teilen entspricht.
Claims (1)
- : !. Ausgestaltung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung des Rauchkammerquerschnittes gegen den Schornstein oder Exhaustor hin grösser gemacht wird, z. B. dadurch, dass die Siebe gegen den Schornstein zu abnehmende Maschenweite aufweisen, dabei aber den die Verengung bewirkenden Mitteln immer noch eine grössere Maschen-oder Spaltweite gegeben wird als der Grösse der zurückzuhaltenden Teilchen entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE68610X | 1912-12-27 |
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|---|---|
| AT68610B true AT68610B (de) | 1915-05-10 |
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ID=5634519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT68610D AT68610B (de) | 1912-12-27 | 1913-04-10 | Verfahren zum Entstauben von Abgasen. |
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| AT (1) | AT68610B (de) |
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1913
- 1913-04-10 AT AT68610D patent/AT68610B/de active
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