AT68610B - Verfahren zum Entstauben von Abgasen. - Google Patents

Verfahren zum Entstauben von Abgasen.

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AT68610B
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Fredrik Dr Valeur
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Fredrik Dr Valeur
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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Entstauben von Abgasen. 
 EMI1.1 
 Möglichkeit zu verhindern, dass der Staub ins Freie entweicht und so die Ursache \on Klagen und Schadenersatzansprüchen seitens der Nachbarn wird. Allein der Ausbau von   Rauchkammern   ist sehr beschränkt, sowohl wegen der Platzfrage als wegen der Abkühlung der Gase und des damit verbundenen verminderten Schornsteinzuges.

   Aus diesem Grunde gelingt es nur zum kleinsten Teil, mittels der Rauchkammern die Abgase zu entstauben ; der weitaus grössere Teil   des Stauben entweicht ins   Freie.   Der Gegenstand vorliegender   Erfindung ist ein Verfahren, mittels dessen dtesem   (U < elstande mit geringen Kosten   abgeholfen wird. 
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 grossem Querschmitt passteren müssen, m welchem sie sich ausdehnen könneu, wobei sie an Geschwindigkeit verlieren, was weiter zur Folge hat. dass ein Teil des in ihnen schwebenden Staubes sich zu boden setzenkann. kam es für den Gegeustand vorhegender 
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 Die Erfindung gibt zugleich ein Mittel an die Hand, um den   Grad der Geschwindigkeit   der durchströmenden Gase je nach   Erfordernis zu regieren   und dadurch die Wirkung stets auf das Maximum einzustellen. 



   Die gleichmässige Verringerung der Geschwindigkeit der Gase im ganzen QuerschnItt der Rauchkammer oder des Schornsteines wird erreicht, indem ein Rahmen von der Grösse des Querschnittes der Kammer oder des Schornsteines mit einem   Gewebe aus Eisen   oder anderem Material bespannt und in die Rauchkammer oder in den   Rauchkanal oder in   den Schornstein eingesetzt wird. Dadurch wird der   Rauchkammer-bzw.   der Schornsteinquerschnitt um die   Summa   der Drähte des Gewebes verringert und dementsprechend die Geschwindigkeit der Gase vor dem Rahmen vermindert. Hinter dem Rahmen jedoch zieht der Schornstein die Gase mit der   ursprünglichen   Kraft hinaus. 



   Stellt man nun in einem gewissen Abstande-etwa um das Einfache bis Doppelte der Ranchkammerbreite entfernt - hinter dem ersten   Rahmen einen   zweiten, hinter dem zweiten Rahmen einen dritten Rahmen usw. auf. bis zum Austritt der Gase in   den Schorn-   stein und bringt man in dem Schornstein selbst Klappen an, welche ebenfalls mit einem Gewebe aus Metall bespannt sind und die den ganzen Querschnitt des Schornsteines ein nehmen, so ist die Geschwindigkeit der Gase im ganzen Raume zwischen dem ersten und 
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 von gleicher Maschenweite bespannt sind. 



   Durch Anwendung von Gewebe verschiedener Feinheit hat man es in der   Hand.   jeden   be ! iebigen Grad   der Geschwindigkeit der Gase zu erreichen und dieselbe soweit zu 

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 verringern als der Betrieb der Trockentrommeln und der   Rost-oder Bronnöfen   dies   ge-   stattet. Dementsprechend müssen auch die Gewebe der Widerstandsrahmer. nach dem Ende der Rauchkammer oder des Rauchkanales sowie die Gewebe der Rahmen im Schornstein immer dichter gewählt    worden.   



   Zur dauernden Erzielung einer gleichmässigen Geschwindigkeit der Gase in der Rauchkammer ist es erforderlich, einen Mechanismus anzubringen, der sämtliche Rahmen der   Rauchkammer   miteinander verbindet und einen Rahmen nach dem anderen in bestimmten Zeitintervallen durch einen kurzen Stoss von dem anhaftenden Staub befreit. 



  Solche Vorrichtungen sind bekannt und brauchen hier nicht erörtert zu werden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine zur Durchführung des vorstehend geschilderten Verfahrens dienende Einrichtung. Fig.   III   zeigt einen Horizontalschnitt durch Rauchkanal und Schornstein, Fig. I und   M   die entsprechenden Vertikalschnitte. 



   Die mit Staub verunreinigten Abgase treten bei a in den Rauchkanal, passieren nacheinander die Rahmen a, b, e, d, e, f, g und   entweichen   dann durch den Sehornstein ins Freie. 



  Der gesammelte Staub wird in bekannter Weise durch Förderschnecken wieder in den Betrieb   zurückgeführt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Entstauben von Abgasen unter Verwendung von in Rauchkammern eingebauten Sieben, Siebrosten, Siebplatten oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des Abgasestromes an mehreren aufeinanderfolgenden, etwa um das Einfache bis Doppelte der Rauchkanalbreite auseinanderliegenden Stellen gehemmt bzw. ver- ändert wird, indem durch die Maschen- oder Spaltweite der Hemmungsmittel, z. B. Siebe, der   Raucbkammerquerscbnitt   wesentlich verengt, die Weite der Maschen und dgl. aber grösser gewählt wird als der Grösse der zurückzuhaltenden Teilen entspricht.

Claims (1)

  1. : !. Ausgestaltung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung des Rauchkammerquerschnittes gegen den Schornstein oder Exhaustor hin grösser gemacht wird, z. B. dadurch, dass die Siebe gegen den Schornstein zu abnehmende Maschenweite aufweisen, dabei aber den die Verengung bewirkenden Mitteln immer noch eine grössere Maschen-oder Spaltweite gegeben wird als der Grösse der zurückzuhaltenden Teilchen entspricht.
AT68610D 1912-12-27 1913-04-10 Verfahren zum Entstauben von Abgasen. AT68610B (de)

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