AT68437B - Gaszuführung für Lichtbogengeneratoren in der drahtlosen Telegraphie. - Google Patents

Gaszuführung für Lichtbogengeneratoren in der drahtlosen Telegraphie.

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    Gaszuführung   für Lichtbogengeneratoren in der drahtlosen Telegraphie. 



   Bei einzelnen Hochfrequenzgeneratoren, wie z. B. beim Poulsenschen Lichtbogengenerator, ist es notwendig, in die Lichtbogenkammer Wasserstoffgas oder dgl. einzuführen. 



   Da die direkte Zuführung des Gases mit Umständlichkeiten verknüpft wäre, hilft man sich beim Poulsenschen Lichtbogengenerator bekanntlich dadurch, dass man Alkohol in die Kammer in flüssigem Zustande in Tropfen einführt, dort verdampfen lässt, und hiedurch die erforderliche   Wasserstoffatmoapbare   herstellt. Das Verdampfen des Alkohols geschieht am einfachsten durch eine Elektrode selbst. Es zeigt sich hiebei jedoch der Übelstand, dass einesteils eine gewisse Zeit nach Einschalten eines derartigen Generators vergeht, bis die eine Elektrode so warm geworden ist, dass der flüssig zugeführte Alkohol, welcher beispielsweise auf die Elektrode tropft, zum Verdampfen gebracht wird. Hiedurch wird die Wirkung eines derartigen Generators natürlich verzögert.

   Andernteils ist es auch nicht zu vermeiden, dass der Wasserstoff, welcher von der letzten Inbetriebsetzung im Generator geblieben ist, mit dem Sauerstoff der atmosphärischen Luft, welche durch ein in der Kammer des Generators befindliches Abdampfrohr dann in die Kammer tritt, wenn der Generator nicht im Betrieb ist, Knallgas bildet. durch welches im Augenblicke des Zündens des Generators unangenehme heftige Explosionen hervorgebracht werden. 



   Um dies zu vermeiden, soll eine Einrichtung nach vorliegender Erfindung zur Anwendung gelangen. 
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   Din Wirkungsweise einer derartigen Einrichtung ist nun folgende : Die Tropfeinrichtung 4 erbält aus einem grossen Alkoholreservoir durch die Rohrleitung 8 Alkohol zugeführt, welcher durch das Schauglas 9 sichtbar in den unteren Teil 10 der Tropfeinrichtung 4 tropft und dessen Zufluss durch die Schraube 11 reguliert werden kann. 



  Man stellt nun die Schraube 11 derartig ein, dass eine geringe Menge Alkohol, beispiels- 
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 ist   umgeben voo der Heixvorrichtung 7, welche   ihren   Anschluss   an die Stromleitung durch einen   Stöpselkontakt   erhalt. Bei eingeschalteter Heizvorrichtung wird nun das Rohr 6 stark erwärmt und die   geringe Menge durch die Tropfeinrichtung   4 zugeführten. Alkohols   kommt   in   dampfförmige   Zustande in die   Flammenkammer     1,   passiert diese, tritt durch das Auspuffrohr ins Freie und sorgt dafür. dass in der Flammenkammer 1 nie ein explosibles Gemenge entstehen kann.

   In dem Augenblicke, in welchem jetzt der Generator   gezündet   wird, werden die Schenkel 2 und 3 magnetisch und es tritt die Tropfvorrichtung 5 in Tätigkeit. Diese Tropfvorrichtung ist ähnlich wie die Tropfvorrichtung 4 eingerichtet und hat ausser der beschriebenen Einrichtung der Tropfvorrichtung j ebenso wie diese noch eine   Ventileinrichtnng   13, die beim Einschalten des Generators durch   Hinuhterziehen   des Ankers 14 auf den Magneten 3 geöffnet wird.

   Die Tropfvorrichtung 5 ist durch Stellschraube   15 so   einreguliert, dass in dem Augenblicke, in welchem das Ventil 13 geöffnet wird, eine derartige Menge Alkohols in das Innere der Flammenkammer tritt, wie sie für den Betrieb eines Generators, für den eine   Alkoholzufuhr   von einem Tropfen pro Sekunde nicht genügt, gebraucht wird. Man kann natürlich auch an SteUe zweier Tropfer 4 und 5 

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   für Alkohol verwendbar, sondern für alle diejenigen Hochfrequenzgeneratoren, welche irgend ein Gas für ihren Betrieb benötigen und bei welchen dieses Gas durch Ver-   dampfen einer Flüssigkeit gewonnen wird.    



  PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Gaszuführung für Lichtbogengeneratoren in der drahtlosen Telegraphie, bei welchen das für den Betrieb erforderliche Gas durch Verdampfen einer in die Lichtbogenkammer   zugeführten Flüssigkeit gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet, dass im betriebalosen Zustande die Flüssigkeit vor dem Eintritt in die   J.. ichtbogenkammer (1)   durch eine Heizvorrichtung (7) zum Verdampfen gebracht wird, wobei die entstehenden Dämpfe durch die Kammer streichen und dass bei Inbetriebsetzung des Generators die zuströmende Flüssigkeitsmenge selbsttätig soweit vermehrt wird, dass das aus ihr durch Verdampfen an einer Elektrode gewonnene Gas für den Betrieb ausreicht, zum Zwecke, den Generator nach dem Einschalten sofort betriebsfähig zu machen und   Knallgaabildung   in der Lichtbogenkammer zu vermeiden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass. für die Zufuhr der Flüssigkeit zur Heizvorrichtung in den Betriebspausen und für die direkte Zufuhr in die Lichtbogenkammer getrennte Tropfvorrichtungen (4, 5) angeordnet sind.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Zuführungsvorrichtungen ein Ventil (13) in Verbindung mit einem Anker (14) erhält, der durch den Magneten (3) des Lichtbogengenerators, wenn dieser beim Einschalten erregt wird, angezogen wird, so dass das Ventil geöffnet wird und die Flüssigkeit zuströmen kann.
AT68437D 1913-09-19 1913-09-19 Gaszuführung für Lichtbogengeneratoren in der drahtlosen Telegraphie. AT68437B (de)

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