AT67809B - Oblate zum Einnehmen von unangenehm schmeckenden Arzneimitteln in Tropfenform. - Google Patents
Oblate zum Einnehmen von unangenehm schmeckenden Arzneimitteln in Tropfenform.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Oblate zum Einnehmen von unangenehm schmeckenden Arzneimitteln In Tropfenform. Die Erfindung bezieht sich auf Oblaten zum Einnehmen von unangenehm schmeckenden Arzneimitteln in Tropfenform. Auf. der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 und 2 eine runde Oblate nach der Erfindung im Grundriss und Querschnitt nach 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 und 4 eine viereckige Oblate im Grundriss und Querschnitt nach 4-4 der Fig. 3 und Fig. 5 und 6 eine dritte Ausführungsform der Erfindung im Grundriss und Querschnitt nach 6-6 der Fig. 5. a bezeichnet ein an sich bekanntes Oblatenblatt in der üblichen, runden Form. Nach der Erfindung ist auf dem Blatt a ein Kern b befestigt ; der Kern besteht aus Oblatenmasse und ist exzentrisch auf dem Blatt angeordnet. Er besitzt eine kleine Vertiefung bl. Von der einzunehmenden Arznei wird die erforderliche Anzahl von Tropfen auf den Kern aufgebracht. Der Kern saugt die Flüssigkeit auf und hält sie zusammen ; das Oblatenblatt a wird jetzt mit Wasser befeuchtet, über den Kern geschlagen, d. h. geschlossen und alsdann verschluckt. Das Oblatenblatt wirkt als Umschlusskörper. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist ein rechteckiges Oblatenblatt a vorgesehen, der Kern b sitzt dicht am linken Rande des Blattes. Bei der dritten Ausführungsform besitzt das Oblatenblatt a einen aufwärtsgerichteten Rand al, so dass eine kleine Schale aus Oblatenmasse entsteht. In dieser Schale ist der Kern b befestigt ; er ist von einer Schicht c aus Gelatine unten und seitlich umschlossen ; auf diese Weise wird mit Sicherheit jedes Austreten der Arznei aus dem Oblatenblatte verhindert. d bezeichnet einen Deckel, der ebenfalls aus Oblatpnmasse besteht, zum Verschliessen der Schale a, al. Nach dem Aufträufeln der bitteren Arznei auf den Kern wird der Deckel d aufgesetzt, die Oblatenschale und der Deckel angefeuchtet und das ganze verschluckt. Es ist unmöglich, dass die Arznei mit den Schleimhäuten des Mundes oder des Halses in Berührung kommt. Das Einnehmen findet vollständig geschmackfrei statt. Aus den vorstehenden Ausführungen geht zur Genüge hervor, dass die durch die Erfindung angegebene Oblate eine jederzeit gebrauchsfertige Vorrichtung darstellt, welche es dem Arzt, Krankenwärter oder Patienten in einfachster Weise ermöglicht, ohne jede Übung und besonderen Zeitaufwand bitterschmeckeude Tropfen in geschmackfreie Form zu bringen. Die Grösse, Form und Anordnung von Kern und Oblatenblatt kann beliebig sein und richtet sich nach den besonderen Verhälnissen und Bedürfnissen. Es ist nicht notwendig, den Kern aus Oblatenmasse herzustellen, es kann auch irgend ein ähnlich wirkender Stoff Verwendung finden. Der Kern könnte auch lose auf dem Oblatenblatt sitzen oder mit ihm aus einem Stück hergestellt sein, wesentlich ist die Vereinigung von Oblatenblatt und einem Kern, der die bittere Arznei aufsaugt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Oblate zum Einnehmen von unangenehm schmeckenden Arzneimitteln in Tropfenform, bestehend aus einem Oblatenblatt und einem Kern, der die Flüssigkeit aufsaugt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein rundes Oblaten- blatt (a) und einen Kern (b, der auf dem Blatt befestigt ist und eine Vertiefung (bl) besitzt.3. Ausführungsform nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein viereckiges Oblatenblatt. an dessen linkem Rande der Kern befestigt ist.4. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein 8chalenförmiges Ohlatenblatt (a, alj, das in der Mitte den Kern trägt und durch einen Deckel (d) ver- schlossen wird.5. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern unten und seitlich von einer Schicht aus Gelatine oder dgl. undurchlässigem Stoff umschlossen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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