AT67578B - Kontaktdetektor für elektrische Schwingungen. - Google Patents

Kontaktdetektor für elektrische Schwingungen.

Info

Publication number
AT67578B
AT67578B AT67578DA AT67578B AT 67578 B AT67578 B AT 67578B AT 67578D A AT67578D A AT 67578DA AT 67578 B AT67578 B AT 67578B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
detector
contact
contact detector
contacts
electrical vibrations
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lorenz C Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lorenz C Ag filed Critical Lorenz C Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT67578B publication Critical patent/AT67578B/de

Links

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Position Input By Displaying (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontaktdetektor für elektrische Schwingungen. 



   Bei den Empfangsanordnungen der drahtlosen   Nachrichtenübermittlung   finden insbesondere Kontaktdetektoren Verwendung, deren Elektroden aus festem Material bestehen. Da die Empfindlichkeit derartiger Detektoren durch Veränderung des Auflagedrucks der Elektroden wesentlich beeinflusst werden kann, war bei den bisher bekannten Detektoren eine solche Einrichtung getroffen, dass entweder eine willkürlich Trennung der Kontakte zu irgend einer Zeit durch Befestigung des einen Kontaktes an einem von Hand betätigten Organ erfolgen konnte oder dass diese Trennung durch Bewegung eines mit dem Detektor nicht im Zusammenhang stehenden Schalters des Empfangskreises bewirkt wurde. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass die Empfindlichkeit wesentlich abnehmen und unter Umständen ganz verschwinden kann, ohne dass eine äussere mechanische oder elektrische Beeinussung der Kontakte erfolgt ist. Dieser Übelstand wird jedoch, wie sich gezeigt hat, vermieden, wenn jedesmal, wenn der Detektor aus dem Schwingungskreis herausgenommen wird, eine Trennung der Kontakte stattfindet. 



   Gegenstand der Erfindung ist demgemäss eine Einrichtung, bei welcher diese Trennung der Kontakte automatisch beim   Herausnelunen   des   Detektors erfolgt nd bei   der demnach im Gegensatz zu den früheren Einrichtungen weder   eine Zerstörung der Verbindung zwischen   der die Kontakte beeinflussenden Schaltvorrichtung und dem Detektor beim   Herausnehmen   stattfinden muss, noch die Stellung der Kontakte in   diesem Fall von der Aufmerksamkeit de   Manipulierenden abhängt. Gleichzeitig tritt der vorliegenden Erfindung gemäss eine Wieder-   berührung   der Kontakte beim Einschalten automatisch ein, so dass sich die vorzunehmenden Operationen gänzlich auf das Herausnehmen bzw. Einsetzen des Detektors in den Schwingung- 
 EMI1.1 
 übergehen. 



   Die Erfindung kann in mehrfacher Weise verwirklicht werden. Ein einfaches Ausführungbeispiel für einen Detektor, welcher in bekannter Weise dadurch eingeschaltet wird, dass zwei an der Grundplatte des Gehäuses angebrachte, um   180"versetzte   Messer in die beiden Kontaktfedern des Empfangskreises hineingedreht oder in anderer Weise mit diesen in feste, leitende Verbindung gebracht werden, ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 (Schnitt A-B) den nicht eingeschalteten Detektor mit getrennten Kontakten,   Fig. 2 (Schnitt C-D)   den betriebsfähig eingeschalteten Detektor zeigt.

   In beiden Figuren gelten die gleichen Bezugszeichen, und zwar bedeuten : a das untere   äussere Gehäuse, welches   zweckmässig aus Hartgummi besteht b und c sind die beiden Metallkontakte, durch welche der Detektor m den   Empfangskre   eingeschaltet wird. Die elektrischen Schwingungen teilen sich über die Leitung   d ; dem   aus leitendem Material (z. B. Messing) bestehenden Bügel e mit und gehen über den Metall-   halter   durch das   Kontaktstück   auf die Gegenelektrode h über. Diese Elektrode h ist auf einer Schraube   n   drehbar angeordnet, ebenso wie die Elektrode   9   auf dem Metallhalter f. 



  Über die Spindel i gehen die Schwingungen durch die Metallführung m auf die Zuleitung   d   über, welche ihrerseits mit dem zweiten Kontaktmesser c in Verbindung steht. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird nun die Anordnung derart getroffen, dass die Elektroden des Detektors im Ruhezustand (Fig. 1) dauernd voneinander getrennt sind und in einer bestimmten
Lage voneinander gehalten werden. Dieses kann, wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist. dadurch erreicht werden, dass eine Druckfeder q vorgesehen wird, welche bestrebt ist, den gesamten, die Elektrode h tragenden Teil bis zu einem bestimmten Anschlag   heruntrzu. aehen.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   genommen. derart..   dass die Feder q zusammengedrückt wird. Dadurch wird dem   Stift,. Spiel-   raum gegeben und damit der Spindel i die Möglichkeit, sich nach oben auf die Elektrode   9   hin zu bewegen.

   Diese Bewegung erfolgt selbsttätig mit Hilfe der Feder   L  
Die Anordnung kann ferner so getroffen werden, dass auch in eingeschaltetem Zustand die Elektroden voneinander getrennt werden können, indem man auf die   Laufmutter k drückt.   



   Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, dass die eine Elektrode 9 in   bekannter   Weise 
 EMI2.2 
 welche ohne Gewinde auf der Spindel i drehbar angeordnet ist, beliebig geändert werden. Der Druck der beiden   Kontaktstellen   und h aufeinander, welche aus dem für die Zwecke der Wellentelegraphie üblichen Material bestehen können, wird durch die   Laufp1utter k geregelt.   



   Ein weiterer Vorteil kann dadurch erreicht werden, dass die Spiralfeder   I   eine   verhaitnis-   mässig grosse Länge und eine beliebige Spannkraft haben kann, so dass bei entsprechender Wahl dieser beiden Grössen durch Drehung der Schraube k eine sehr feine Druckänderung mit Bezug auf die Berührung der beiden Elektroden herbeigeführt werden kann. 



   Der Detektor ist in üblicher Weise durch eine Isolatorkappe o nach aussen geschützt, welche vorteilhaft aus durchsichtigem Material, z. B.   Zelluloid,   besteht, so dass man sich nach Einschalten des Detektors ohne Abnahme der Kappe davon überzeugen kann, dass die Elektroden sich berühren. 
 EMI2.3 
 in eingeschaltetem Zustande direkt erfolgen, indem die Kappe o abgenommen wird. Die beiden Schrauben k und n sowie der drehbare Metallhalter f sind dann ohneweiters zugänglich, da der Leiter e als einfacher Bügel ausgebildet ist. 



   Das   hergestellte Ausführungsbeispiel   kann wesentliche konstruktive Abänderungen erfahren, ohne dass an dem Wesen der Erfindung etwas geändert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Kontaktdetektor für elektrische Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass die   in be- 
 EMI2.4 
 Zustand des Detektors berühren und sich beim Herausnehmen des gesamten Detektors aus dem Stromkreis selbsttätig auf   mechanischem Wege trennen. 80 dass   der Kontakt im Ruhezustand unterbrochen ist.

Claims (1)

  1. 2. Kontaktdetektor nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Unterbrechung bzw. Berührung der Kontakte mit Hilfe zweier gegeneinanderwirkender Federn erfolgt.
    3. Kontaktdetektor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannkraft wenigstens einer der beiden Federn w & hrend des Betriebes, d. h. in eingeschaltetem Zustand des Detektors mit Hilfe einer Laufmutter (k) geändert wird.
AT67578D 1912-12-11 1912-12-11 Kontaktdetektor für elektrische Schwingungen. AT67578B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT67578T 1912-12-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT67578B true AT67578B (de) 1915-01-25

Family

ID=3589449

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT67578D AT67578B (de) 1912-12-11 1912-12-11 Kontaktdetektor für elektrische Schwingungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT67578B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1277981B (de) Druckknopfschalter
DE2451546A1 (de) Tastenfeld
AT67578B (de) Kontaktdetektor für elektrische Schwingungen.
DE708318C (de) Druckkontaktanordnung fuer Druckgasschalter, insbesondere fuer grosse Schalthaeufigkeit
DE2228942A1 (de) Anordnung mit koaxialen topfkreisen, deren gegenseitige kopplung einstellbar ist
DE2818466C2 (de) Quecksilber-Reed-Relais
DE272912C (de)
DE1745285U (de) Kontaktanordnung fuer drucktastenschalter u. dgl.
DE2613990C2 (de) Bandfilter vom Typ eines überbrückten T-Gliedes
EP0432546B1 (de) Piezoelektrische Wandlerkapsel für Fernsprechgeräte
DE886618C (de) Ortsfester Kontaktfinger mit auswechselbarem Kontaktstueck
DE1615914C (de) Druckmittelbetätigter elektrischer Schalter
DE603157C (de) Elektrische Sicherung mit leitender Fluessigkeit
DE943893C (de) Abstimmeinrichtung fuer Ultrakurzwellen nach Art einer veraenderbaren aufgewickeltenLecher-Leitung, insbesondere fuer Fernsehempfaenger
DE916064C (de) Elektromagnetische Schalt- und Steuereinrichtung, insbesondere Telegraphen-Relais
DE762980C (de) Kontaktanordnung
DE942557C (de) Unterbrecher fuer elektrische Gleichstromhupen
DE1640317C3 (de) Elektrischer Schalter
CH548662A (de) Druckschalter.
DE2927292A1 (de) Temperaturregler fuer aquarienheizer
DE2254000A1 (de) Kleinrelais, insbesondere fuer leiterplatten mit gedruckter schaltung
EP0565998B1 (de) Vorrichtung zur Klemmkontaktierung von elektrischen Bauelementen
DE1800290U (de) Hochspannungstrennschalter.
DE960019C (de) Daempfungsvorrichtung fuer elektrische Kurzzeitkontaktgeber
DE6807791U (de) Elektrischer schnappschalter, insbesondere fuer waschmaschinen od. dgl.