AT67522B - Maschine zur kontinuierlichen Schweißung vorgerollter Rohre beliebiger Länge. - Google Patents

Maschine zur kontinuierlichen Schweißung vorgerollter Rohre beliebiger Länge.

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AT67522B
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Ostermann & Flues Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 maschine zur   kontinuierlichen Schweissung vorgeroltter   Rohre beliebiger Länge. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Rohrschweissmaschine derjenigen Art,   ba   welcher rohrförmig zusammengebogene Blechstreifen nach   Vorwärmung   in einem Ofen vermittelst der autogenen Schweissflamme zugeschweisst werden. Bei derartigen Maschinen besteht der   Übelstand,   dass es leicht vorkommt, dass durch die grosse Hitze des Schweissbrenners der Schlitz oberflächlich   zuschmilzt,   ohne dass   ! die Schweissnaht   durch die ganze Wandstärke geschlossen wird. 



   Nach der Erfindung wird dieser Cbelstand dadurch vermieden, dass unmittelbar hinter dem   Vorwärmofen   und vor dem Schweissbrenner eine am Rande zugeschärfte keilförmige Nase oder Scheibe derart angeordnet ist. dass sie unter einstellbarem Druck in den Schlitz des auf Rotglut vorgewärmten Rohres eingreift, so dass dem Schlitz vor der Einwirkung des Schweissbrenners eine keilförmige Gestalt gegeben wird. 



   Diese keilförmige Nase oder Scheibe dient dabei gleichzeitig auch zur Geradführung des Rohres, die bei der   Anordnung nach   der Erfindung von besonderer Wichtigkeit ist, um eine   ungleichmässige   Einwirkung des keilförmigen Werkzeuges zu vermeiden. Zu diesem Zwecke kann 
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   rändern   an den   Keilfächen   des Scheibenrandes vorbeigezogen wird. Statt der   Rolle f kann mit   derselben Wirkung auch eine feste, unten keilförmig zugeschärfte Nase angewandt werden. 



  Hierauf gelangt das Rohr unter den auf einer Säule nach drei Richtungen verstellbar angeordneten   Schweissbrenner h, wo   die Ränder des   keilförmigen   nach oben erweiterten Schlitzes geschmolzen 
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 oder   Nase/lässt   sich die Weite des keilförmigen Schlitzes an der Einwirkungsstelle des   Schweiss-   brenners aufs genaueste regulieren, was zur Erreichung einer guten Schweissung sehr wesentlich 

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   einandergepresst   werden und dadurch die Schweissung vollendet.

   Die Rolle i wird mittels Zahnrad-   getriebes durch die Schnecke k von der Welle c aus angetrieben, wobei die Achse der Rolle i1 auf einem quer zur Richtung der Rohrachse mittels des Handrades l verschiebbaren Schlitten   befestigt ist (Fig. 4), wodurch der Abstand der Rollen i und il und damit der auf das Rohr ausgeübte   Schweissdruck   reguliert werden kann. 



   Hinter den Schweissrollen i,      gelangt das Rohr an die rotierende Drahtbürste m, durch welche die Schweissnaht von anhaftenden Oxyden bzw. Schlacken gereinigt wird und hierauf zwischen das Rollenpaar   n, fit, in   denen das Rohr, das infolge der Pressung häufig eine etwas unrunde Form angenommen hat, gerundet wird. Die Rolle   ? wird   wiederum mittels Schnecke und Schneckenrad von der Achse c aus angetrieben, während Rolle n lose auf der Achse o läuft, jedoch etwas exzentrisch zu deren Lagerung, so dass durch Drehung dieser Achse, welche mittels des Hebels p vom Handrad q aus erfolgt, der Abstand der Rollen n und nu genau einreguliert werden kann.

   Endlich   durchläuft   das Rohr noch die drei Rollen s,   S1   und   Sg,   von denen die obere s in ähnlicher Weise wie Rolle n mittels des Handrades t eingestellt werden kann. Durch diese Rollen wird das Rohr geradegerichtet. Der Antrieb der Maschine erfolgt von der Welle u aus, welche einerseits mittels   Kettenrades'1, 1 und Kette   die Drahtbürste in in Bewegung setzt, andererseits die Bewegung mittels Planscheibe x und Friktionsrolle y auf die Welle c überträgt. Die Friktionsrolle y kann mittels des Handrades z auf der Achse c verschoben werden, wodurch die Umdrehungsgeschwindigkeit der ganzen Maschine reguliert werden kann. 



   Durch die Anordnung nach der Erfindung werden Rohre beliebiger Länge mit einer ganz geradlinig verlaufenden Schweissnaht erzielt, welche dieselbe oder auch eine grössere Wandstärke als die Rohrwand besitzt und in der ganzen Rohrstärke gut   durchgeschweisst   ist, so dass schlecht oder nur   oberflächlich geschweisste Stellen   nicht vorkommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur kontinuierlichen Schweissung vorgerollter Rohre beliebiger Länge, dadurch gekennzeichnet, dass eine unmittelbar hinter dem   Vorwärmofen (e)   und vor dem Schweiss- brenner   (h)   angeordnete keilförmige Nase oder Scheibe   (.   derart unter einstellbarem Druck in den Rohrschlitz eingreift, dass demselben vor der Einwirkung des   Schweissbrenners   eine keil- förmige Gestalt gegeben wird.

Claims (1)

  1. 2. Rohrschweissmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die keilförmige Scheibe oder Nase (f) gleichzeitig mit einer oder mehreren vor dem Vorwärmofen angebrachten Richtscheiben (a, b) in den Rohrschlitz eingreift, um eine geradlinige Führung des Rohres durch den Vorwärmofen und zu dem Schweissbrenner zu sichern.
AT67522D 1911-09-09 1912-09-09 Maschine zur kontinuierlichen Schweißung vorgerollter Rohre beliebiger Länge. AT67522B (de)

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AT67522B true AT67522B (de) 1915-01-11

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