AT66772B - Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen. - Google Patents

Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen.

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AT66772B
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electrolysis
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electrolyte
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Jean Dr Billiter
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Jean Dr Billiter
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur E l e k t r o l y s e v o n S a l z i ö s u n g e n. 



   Im   Stammp & tente Nr.   54101 sind Zellen beschrieben worden, in welchen stab-oder streifenförmige Kathoden, die mit   Gassclirmen bedeckt   oder mit Schläuchen umgeben Find, unterhalb der Anode in einer nahezu horizontalen Ebene angeordnet sind. Die Zirkulation erfolgte derart,   (IP. ss   die Flüssigkeit   ausschliesslich   oder grösstenteils durch die Zwischenräume zwischen den Kathodenstäben im Wesen senkrecht zur Kathode geführt wurde. Es hat sich nun vorteilhaft erwiesen, die Anordnung in folgender Weise abzuändern :
Das Bad wird zweckmässigerweise durch eine   Zwischenwand Z,   die nicht ganz bis zum Boden reicht, in einen eigentlichen   Zellenratm   E und in eine Seitenkammer S abgeteilt (Fig. 1). 



    Die Kathoden, vorzugsweise selehe nach dem Patente Nr. 59705, werden durch den Zwischen-   raum unterhalb der   Zwischenwand durchgeführt. Um die Kathoden   einführen zu können, ohne die Zwischenwand zu diesem Behufe ausheben zu müssen, ist es zweckmässig, letztere aus zwei Teilen zusammenzusetzen. einem borizontalen Teil K, dessen Ende unter die Zwischenwand Z geschoben wird und einem vertikalen Teil H, der dann in der Seitenkammer S in die Enden 
 EMI1.1 
 die   Rtrom\etbindung herstellt.   



   Es ist zweckmässig, die   Zwischenräume,   welche zwischen den Kathoden im Schlitze unter der Zwischenwand freibleiben. etwa durch Asbestwolle, Sand oder dgl. zu verstopfen, die Seitenkammer S somit gegen den eigentlichen Zellenraum abzudichten. 



   Die Zirkulation kann derart erfolgen,   dass   man die Lösung, wie dies bereits im Stammpatente Nr. 54101 beschrieben ist, zwar ausschliesslich oder grösstenteils durch die Zwischen- 
 EMI1.2 
 eine Rohrleitung u noch in die Seitenkammer S führt. ehe man sie aus der letzteren abzieht. 



    Mim   gewinnt hiedurch den Vorteil, dass die abgezogene Lauge dieselbe Konzentration besitzt, wie die Lauge in den   Ka. thodensch ! äuchen, ferner,   dass die Lauge nochmals an den Kathoden 
 EMI1.3 
 welcher in den   Zwischenräumen   zwischen den Kathoden niedersinkt. 



   Es empfiehlt sich bei dieser Art der Zirkulation, nur den horizontalen Teil der Kathoden mit Schläuchen zu umgeben oder die Schläuche wenigstens knapp oberhalb des horizontalen Teiles enden zu lassen. Dann erzielt man es, dass aus der Seitenkammer S Elektrolyt unten in die Kothodenschläuche einströmt und oben mit den Wasserstoffbasen wieder ausfliesst, dass also die Lösung in jeden   einzelnen   Schlauch zirkuliert. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Schläuche unten   geschlossen Mnd, weil die Konzentration   des Ätznatrons im Schlauche dann 
 EMI1.4 
 werden (Fig. 2). 



   Eine   Aba. n. dieser Zirkulation wird auf   Fig. 2 dargestellt. Die Zirkulation erfolgt hier genau auf dieselbe Art, wie   aie im Sta. mmpdt. ente Nr. 54101 beschrieben   wurde, nur ist das Abzugs- 
 EMI1.5 
 im   Abzugsrohr tri   und der Seitenkammer S gleichen sich durch diese Kommunikationswege aus. *) Erstes Zusstzpatent Nr. 59795. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Um zu vermeiden, dass der Elektrolyt zwischen   B     und s   infolge von Druckschwankungen im Gasraum in schwingende Bewegung geraten kann, indem der Elektrolyt sich etwa abwechselnd in B hebt und gleichzeitig in S senkt oder umgekehrt, kann man zweckmässig die Verbindung zwischen 8 und T an irgend einer Stelle entsprechend verengen. Dies geschieht am einfachsten dadurch, dass der Verbindungskanal u durch eine nicht ganz dicht schliessende Platte P derartig abgedeckt wird, dass ein Konzentrationsausgleich zwischen S und u bzw. zwischen 8 und T möglich ist. Eventuell können in die Platte P einige Löcher gebohrt werden, oder man kann die Platte beweglich machen, um so die Weite   der Verbindungskanäle   zwischen 8 und u beliebig regeln bzw. zeitweise verändern zu können. 
 EMI2.1 
 
1.

   Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen gemäss Stammpatent Nr. 54101, bei welcher der Anodenraum unten durch nahezu horizontal gelagerte Kathoden abgegrenzt wird, welche keine geschlossene, sondern eine, beispielsweise streifenweise unterbrochene Fläche bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt ausschliesslich oder   grösstenteils   erst durch die Zwischenräume zwischen den   Kathodenstreifen   nach abwärts und dann in eine Seitenkammer abgeführt wird, aus welcher er abgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher der Elektrolyt ausschliesslich EMI2.2 geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt durch eine Rohrleitung abgeführt wird, welche zwar nicht in die Seitenkammer mündet, aber mit der Seitenkammer durch eine oder mehrere Bohrungen kommuniziert.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenschläuche an einem Ende offen sind und mit diesem Ende in die Seiteukammer reichen.
AT66772D 1909-07-12 1911-11-18 Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen. AT66772B (de)

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