AT66772B - Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen. - Google Patents
Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen.Info
- Publication number
- AT66772B AT66772B AT66772DA AT66772B AT 66772 B AT66772 B AT 66772B AT 66772D A AT66772D A AT 66772DA AT 66772 B AT66772 B AT 66772B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- side chamber
- electrolysis
- cathodes
- salt solutions
- electrolyte
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 5
- 238000005868 electrolysis reaction Methods 0.000 title description 2
- 239000012266 salt solution Substances 0.000 title description 2
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 claims description 6
- HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M sodium hydroxide Inorganic materials [OH-].[Na+] HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 9
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 5
- 235000011121 sodium hydroxide Nutrition 0.000 description 4
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 2
- 241000272525 Anas platyrhynchos Species 0.000 description 1
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 1
Landscapes
- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur E l e k t r o l y s e v o n S a l z i ö s u n g e n.
Im Stammp & tente Nr. 54101 sind Zellen beschrieben worden, in welchen stab-oder streifenförmige Kathoden, die mit Gassclirmen bedeckt oder mit Schläuchen umgeben Find, unterhalb der Anode in einer nahezu horizontalen Ebene angeordnet sind. Die Zirkulation erfolgte derart, (IP. ss die Flüssigkeit ausschliesslich oder grösstenteils durch die Zwischenräume zwischen den Kathodenstäben im Wesen senkrecht zur Kathode geführt wurde. Es hat sich nun vorteilhaft erwiesen, die Anordnung in folgender Weise abzuändern :
Das Bad wird zweckmässigerweise durch eine Zwischenwand Z, die nicht ganz bis zum Boden reicht, in einen eigentlichen Zellenratm E und in eine Seitenkammer S abgeteilt (Fig. 1).
Die Kathoden, vorzugsweise selehe nach dem Patente Nr. 59705, werden durch den Zwischen- raum unterhalb der Zwischenwand durchgeführt. Um die Kathoden einführen zu können, ohne die Zwischenwand zu diesem Behufe ausheben zu müssen, ist es zweckmässig, letztere aus zwei Teilen zusammenzusetzen. einem borizontalen Teil K, dessen Ende unter die Zwischenwand Z geschoben wird und einem vertikalen Teil H, der dann in der Seitenkammer S in die Enden
EMI1.1
die Rtrom\etbindung herstellt.
Es ist zweckmässig, die Zwischenräume, welche zwischen den Kathoden im Schlitze unter der Zwischenwand freibleiben. etwa durch Asbestwolle, Sand oder dgl. zu verstopfen, die Seitenkammer S somit gegen den eigentlichen Zellenraum abzudichten.
Die Zirkulation kann derart erfolgen, dass man die Lösung, wie dies bereits im Stammpatente Nr. 54101 beschrieben ist, zwar ausschliesslich oder grösstenteils durch die Zwischen-
EMI1.2
eine Rohrleitung u noch in die Seitenkammer S führt. ehe man sie aus der letzteren abzieht.
Mim gewinnt hiedurch den Vorteil, dass die abgezogene Lauge dieselbe Konzentration besitzt, wie die Lauge in den Ka. thodensch ! äuchen, ferner, dass die Lauge nochmals an den Kathoden
EMI1.3
welcher in den Zwischenräumen zwischen den Kathoden niedersinkt.
Es empfiehlt sich bei dieser Art der Zirkulation, nur den horizontalen Teil der Kathoden mit Schläuchen zu umgeben oder die Schläuche wenigstens knapp oberhalb des horizontalen Teiles enden zu lassen. Dann erzielt man es, dass aus der Seitenkammer S Elektrolyt unten in die Kothodenschläuche einströmt und oben mit den Wasserstoffbasen wieder ausfliesst, dass also die Lösung in jeden einzelnen Schlauch zirkuliert. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Schläuche unten geschlossen Mnd, weil die Konzentration des Ätznatrons im Schlauche dann
EMI1.4
werden (Fig. 2).
Eine Aba. n. dieser Zirkulation wird auf Fig. 2 dargestellt. Die Zirkulation erfolgt hier genau auf dieselbe Art, wie aie im Sta. mmpdt. ente Nr. 54101 beschrieben wurde, nur ist das Abzugs-
EMI1.5
im Abzugsrohr tri und der Seitenkammer S gleichen sich durch diese Kommunikationswege aus. *) Erstes Zusstzpatent Nr. 59795.
<Desc/Clms Page number 2>
Um zu vermeiden, dass der Elektrolyt zwischen B und s infolge von Druckschwankungen im Gasraum in schwingende Bewegung geraten kann, indem der Elektrolyt sich etwa abwechselnd in B hebt und gleichzeitig in S senkt oder umgekehrt, kann man zweckmässig die Verbindung zwischen 8 und T an irgend einer Stelle entsprechend verengen. Dies geschieht am einfachsten dadurch, dass der Verbindungskanal u durch eine nicht ganz dicht schliessende Platte P derartig abgedeckt wird, dass ein Konzentrationsausgleich zwischen S und u bzw. zwischen 8 und T möglich ist. Eventuell können in die Platte P einige Löcher gebohrt werden, oder man kann die Platte beweglich machen, um so die Weite der Verbindungskanäle zwischen 8 und u beliebig regeln bzw. zeitweise verändern zu können.
EMI2.1
1.
Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen gemäss Stammpatent Nr. 54101, bei welcher der Anodenraum unten durch nahezu horizontal gelagerte Kathoden abgegrenzt wird, welche keine geschlossene, sondern eine, beispielsweise streifenweise unterbrochene Fläche bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt ausschliesslich oder grösstenteils erst durch die Zwischenräume zwischen den Kathodenstreifen nach abwärts und dann in eine Seitenkammer abgeführt wird, aus welcher er abgezogen werden kann.
Claims (1)
- 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher der Elektrolyt ausschliesslich EMI2.2 geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt durch eine Rohrleitung abgeführt wird, welche zwar nicht in die Seitenkammer mündet, aber mit der Seitenkammer durch eine oder mehrere Bohrungen kommuniziert.3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenschläuche an einem Ende offen sind und mit diesem Ende in die Seiteukammer reichen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT54101T | 1909-07-12 | ||
| AT66772T | 1911-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT66772B true AT66772B (de) | 1914-10-10 |
Family
ID=25602164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT66772D AT66772B (de) | 1909-07-12 | 1911-11-18 | Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT66772B (de) |
-
1911
- 1911-11-18 AT AT66772D patent/AT66772B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2435185C3 (de) | Elektrolysezelle | |
| DE2616614C2 (de) | Elektrolyseeinrichtung | |
| DE3214612A1 (de) | Bipolare elektrolytische zelle | |
| AT66772B (de) | Verfahren zur Elektrolyse von Salzlösungen. | |
| DE3017006A1 (de) | Elektrolyseverfahren und elektrolysegeraet | |
| DE2624694C2 (de) | Verfahren zur Elektrolyse wäßriger Alkalichloridlösungen in einer Mehrelektrodenzelle | |
| DE2255741C3 (de) | Diaphragmenserienelektrolysevorrichtung | |
| DE2813800A1 (de) | Vakuumunterstuetztes verfahren zur montage elektrolytischer zellen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2125941B2 (de) | Bipolare Einheit und damit aufgebaute elektrolytische Zelle | |
| DE69005804T2 (de) | Elektrolytische Zelle für Gas-Herstellung, die ein Stapel von senkrechten Rahmen enthält. | |
| DE2510396A1 (de) | Verfahren zur elektrolyse waessriger loesungen und elektrolysezelle zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE69002305T2 (de) | Vorrichtung zur Ausführung eines elektrolytischen Verfahrens. | |
| DE953161C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur Elektrolyse von waessrigen Alkalichloridloesungen | |
| DE2254529A1 (de) | Bipolare diaphragmen-elektrolysezelle mit gewellter kathode in horizontaler ebene | |
| DE265169C (de) | ||
| DE611068C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Abscheidung von Zink aus waessrigen Loesungen | |
| DE498048C (de) | Verfahren zur elektroosmotischen Reinigung von Fluessigkeiten | |
| DE83527C (de) | ||
| DE263432C (de) | ||
| AT54101B (de) | Verfahren zur Elektrolyse von Flüssigkeiten. | |
| DE620902C (de) | Einrichtung zur Chloralkalielektrolyse | |
| DE277434C (de) | ||
| DE405788C (de) | Elektrolytische Zelle | |
| DE78539C (de) | Apparat zur elektrolytischen Zersetzung von Salzlösungen | |
| DE939955C (de) | Elektrolytische Zelle fuer die Gewinnung von Mangan |