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Muttern 21 aufzunehmen vermögen, welche dazu dienen, die Rollenachsen in einem Ring 22 zu befestigen, dessen Löcher von den Rollenachsen frei durchsetzt werden. Die Muttern 21 ruhen in einer Reihe von entsprechenden Aussparungen eines Ringes 23, dessen glatte Aussenfläche als Laufbahn für einen Kranz von Kugeln 24 dient, welche von zwei nebeneinander gesetzten Ringscheiben 25 getragen werden. Ebenso dient die äussere Fläche des Ringes 20 als Laufbahn für einen Kranz von Kugeln 26, welche in der nämlichen Weise von zwei nebeneinandergesetzten Ringscheiben 27 getragen werden und sich ihrerseits gegen den lotrechten Flansch eines Winkelringes 28 stützen.
Die Büchse 22 ist durch eine Kapsel 29 abgeschlossen, welche innen eine Rast 30 für das eine Ende einer Schraubenfeder 31 darbietet, deren anderes Ende einen Kolben 32 trägt, welcher in das zylindrische Stück 33 der Kapsel 12 genau passt. Der Kolben J2 dient in Verbindung mit der Feder 31 dazu, die Längsbeanspruchun'gen der Achse in den Krümmungen aufzunehmen, indem er die in der Kapsel 29 abgesperrte Luft zusammenpresst. Ausserdem trägt der Kolben. 32 einen linsenförmigen Ansatz 38, der sich für die Dauer jedes solchen Stosses gegen den gleichgestalteten Kopf 39 eines von de : Stirnfläche her in den Achszapfen eingesetzten Druckstückes stützt.
Durch diese Einrichtung werden die überaus schädlichen Reibungen und ein Ecken beim Befahren von Krümmungen vermieden. Im Falle eines Längsstosses auf die Achse stützen sich die Enden der Rollenachse 19, gleichviel in welchem Sinne der Stoss erfolgt, gegen die Kugelkränze 24 oder 26, welche den Rollen 18 die Abwälzung gestatten, ohne einem Ecken Raum zu geben.
Die Achse des Führungszapfens 3 und die Mitte des halbkugelförmigen Ansatzes 7 liegen in der nämlichen Lotrechten und dies ist die Achse, um welche die Lagerbüchse sich in den
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rahmen zu folgen. Dank dieser Einstellbarkeit der Lagerbüchse liegen die Rollen 18 stets genau parallel zum Achszapfen und sind daher gegen Formveränderung durch Quetschbeanspruchung gesichert und auch die Lagerbüchse selbst behält während dieser Bewegung infolge des Vorhanden seins des unteren Führungszapfens genau die lotrechte Lage bei.
Ausserdem kann zu beiden Seiten der Lagerbüchse eine weitere Führung vorgesehen sein, bestehend in je einem halbzylindrischen Ansatz 34, der mit der Seitenwand der Büchse ein einheitliches Stück bildet und mit ausreichendem Spiel in einem entsprechend gestalteten, zwischen den beiden Platten der Führungsstützen befestigten Querstück 35 sich bewegt.
Diese Einrichtung dient ferner dazu, die Lagerbüchse bei ihren Auf-und Abbewegungen zu führen ; ohne sie an ihrer Drehung um jene lotrechte Achse
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sind zwischen den Platten der zu beiden Seiten der Lagerbüchse befindlichen Führungsstützen Anschlagfedern vorgesehen, welche dazu dienen, die Achsstösse aufzunehmen und die Lager- büchse samt der Achse nach dem Stoss in die Mittellage zurückzuführen. Die Anschlagfedern bieten den Vorteil dar, dass sie die während der Loskupplung des Fahrzeuges auftretenden Stösse vernichten.
Die im oberen Ansatz 42 der Lagerbüchse 43 vorgesehene Aussparung 41 und der Hohlraum 45 des unten an der Lagerbüchse angebrachten Ausatzstntzens 44 besitzen beide elliptische Form, damit sie sich in dem zugehörigen Drehzapfen seitlich verstellen und dabei doch um den Zapfen verdrehen können, während die Achse sich gegenüber dem WagenrahnH'11
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ersichtlich, zwei Körper 57 und : M aus gepresstem Blech vor, von denen der eine, 57, an der Radnabe befestigt wird und sich mit dem Rade dreht, während der andere, 58, an der Lagerbüchse sitzt. Der letztere ist unten, bei 59, durchlocht, damit die Feuchtigkeit abläuft, welche in den von den beiden Körpern 57 und 58 gebildeten Hohlraum gelangt sein kann.
Die Gestalt der beiden Blechkörper ist eine derartige, dass sie zusammen einen Hohlraum bilden, dessen Wasserinhalt stets durch die vorerwähnte Öffnung 59 ins Freie getrieben wird. Um jede Möglichkeit zu berücksichtigen, sieht man ferner zwischen der Lagerbüchse und der Achse eine weitere Dichtung 6 ()
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PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Achslager für Fahrzeuge, in welchem die Lagerschale von zwei untereinanderliegenden, senkrechten Drehzapfen gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen für die senkrechten Drehzapfen elliptischen Querschnitt besitzen und dass seitlich abgerundete Ansätze der Lagerbüchse in als federbelastete Druckstücke ausgebildete, mit halbzylindrischer Höhlung versehene, in dem Lagerrahmen nachgiebig gelagerte Führungen greifen.