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Elektrische Vorrichtung zur Fernübertragung von fortlaufenden oder stossweisen
Winkelbewegungen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen der den Gegenstand des Patentes Nr. 50000 bildenden Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Winkelbewegungen.
Diese Verbesserungen bezwecken, den Nutzeffekt des Motors durch Verkleinerung des Luftspaltes zu erhöhen, die Schwankungen des Drehmomentes dadurch zu verringern, dass man den magnetischen Leitungswiderstand in allen Stellungen des beweglichen Teiles ungefähr unverändert beibehält, den Wert des genannten Drehmomentes für einen gegebenen Winkel zwischen den Richtungen des Feldes des Läufers und des Ständers zu erhöhen, die Anzahl der Stellungen des Motors zu steigern, ohne dabei die Anzahl der Leitungsdrähte zu erhöhen und die Geschwindigkeit des beweglichen Teiles des Motors, beim Ausführen einer bestimmten Anzahl verschiedener Stellungen in einer bestimmten Zeit, entsprechend zu verringern.
Die genannten Ergebnisse werden dadurch erlangt, dass man einen Gleichstrommotor irgend welcher Art mit geschlossener Wicklung und einem Anker mit in Nuten angeordneten Wicklungen verwendet, nachdem selbstverständlich dieser Gleichstrommotor entsprechend umgewandelt wird, damit die Bewegungen desselben in Übereinstimmung mit jenen des mit dem sich drehenden Teil verbundenen Umschalters stattfinden.
In der Zeichnung sind beispielsweise einige Ausführungsformen von Motoren gemäss vorliegender Erfindung dargestellt, und zwar zeigt :
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Wicklung und drei Ableitungen ohne Rückleiter.
Fig. 2 zeigt eine besondere Ausführungsform des Ankers und der Feldmagneten und
Fig. 3 den Anker des Motors gemäss Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Feldmagneten.
Fig. 5 ist das Schema eines Motors mit sechspoligem Feld und
Fig. ss das Schema eines Motors mit vierpoligem Feld.
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haben eine zahnartige For, so dass ind em Augenblick des Überganges von einem Segment zum anderen eines der Bürstenelemente den Strom in ein Segment und das andere Element in das nebenstehende Element sendet, während der Strom durch die Ringe 26', 6", 6'"über
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Weise mit einem der ununterbrochenen Ringe des Umschalters verbindet, erlangt man bei zwei Drehungen des Umschalters eine Umdrehung des Motors, da jedesmal der Läufer von einem Polpaar des Feldes zum anderen übergeht.
Die Rückleitung des Stromes geschieht durch den Umschalter mittels einer Bürste, die mit Bezug zur Herleitungsbürste um 1800 verstellt ist.
Beide Motoren mit mehrpoligem Feld, d. h. sowohl jener der Fig. 5 als auch jener der Fig. 6, geben für den Anker 24 Ruhestellungen ab, während, wenn man ein zweipoliges Feld in Anwendung gebracht hätte, zur Erlangung derselben Wirkung 12 Leiter nötig gewesen wären, d. h. die doppelte Anzahl der in Fig. 6 angewendeten Leiter oder die dreifache Anzahl der in Fig. 5 angewendeten Leiter.
Bei diesen Motoren vollzieht sich ferner der ganze Vorgang der jedesmaligen Verstellung
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Umschalters eine bedeutende Zeit nötig haben, um sich von dem einen Segment des unterbrochenen Ringes 25 auf das andere zu verschieben. wodurch sie an dieser Stelle. wie schon hervorgehoben wurde, zu einem starken Funkensprühen Anlass geben würden. Um diesen Ubelstand zu verhüten. genügt es. den Umschalter mit einem selbsttätigen Klinkwerk zu versehen, welches den Durchgang der Bürsten durch die Trennungslinie zweier aufeinanderfolgenden Segmente rasch bewirkt.
Die Fig. 8 und 9 stellen die Draufsicht bzw. die Vorderansicht eines mit besagtem Klink-
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gleitet, sind zwei hervorstehende Stifte 61, 62 vorgesehen, die derartig angeordnet sind, dass der Arm 60 eine Schwingung von der Breite eines halben Zahnes ausführen kann. Bei Beginn der Drehung der Welle in der Richtung des Pfeiles y bleibt sowohl der Stern als auch'der Zylinder des Umschalters unbeweglich und die Bürste 24 stützt sich somit beständig auf dasselbe Segment
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