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Gang der Kraftmaschine den Anschlag der Bunde 24 und 2. gegen die Steuerbrücke 23 möglichst abzuschwächen, können dazwischen Feder- oder Luftpufferanordnungen vorgesehen werden. Eine sichere Mitnahme des Steuerschiebers 14 durch den Kolben 11 gegenüber den eintretenden
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im Gegenteil empfiehlt es sich, zur Vermeidung von Verdichtungen in dem durch die Stopfbüchse 26 abgeschlossenen Raum nach aussen führende Bohrungen 27 vorzusehen.
Die beschriebene Maschine ist ebenso einfach in der Herstellung wie im Betriebe ; besonders bei Verwendung von Pressluft, wie diese für Bergwerke hauptsächlich als Kraftmittel in Betracht kommt. ist die Tatsache bemerkenswert, dass alle gleitenden Teile von der Pressluft umspült werden. Die Pressluft führt bekanntlich vom Kompressor her immer Schmieröl mit sich, so dass hiemit eine gewisse Selbstschmierung erreicht ist.
Bei den oben beschriebenen schwungradlosen Kraftmaschinen mit im Kolben angeordnetem Schleppschieber, der in den Hubenden durch feste Anschläge zurückgehalten wird, ist es eine bekannte Erscheinung, dass manchmal ein Stehenbleiben des Kolbens in den Hubenden eintritt ; es ist dies dem Umstande zuzuschreiben, dass die Abhängigkeit zwischen der Bewegung des Kolbens und der des Schiebers keine zwangläubge ist.
Treten nun durch äussere Krafteinwirkungen, wie dies besonders bei Schüttelrutschen, Schwingrinnen und dgl. oft der Fall ist, starke Belastungen des Kolbens in den Hubenden auf, so verzögert sich derselbe oft so, dass er sich über dem von dem Anschlage festgehaltenen Schieber gerade nur bis in dessen Mittellage bewegt, wo der Druckmittelzufluss auf beiden Seiten des Kolbens abgeschlossen ist ; es ist also ohne Eingriff weder eine Weiterbewegung des Kolbens noch seine Umkehr möglich.
Die in Fig. 3 dargestellte Weiterbildung folgt nun dem Leitgedanken, diesen Ubelstand des Steheubleibens derartiger Antriebsmaschinen dadurch zu beseitigen, dass der Schieber in den Hubenden nicht festgehalten wird, sondern ihm im Gegenteil eine zusätzliche selbsttätige Geschwindigkeit gegenüber dem Kolben erteilt wird, so dass selbst bei starker Verzögerung des Kolbens während der Umsteuerung wenigstens der Schieber noch so viel Beharrungsvermögen besitzt, um sich über seine Mittellage hinaus bewegen zu können.
Da der in Bewegung befindliche Schieber im Gegensatz zum Arbeitskoll) en nicht den zufälligen Einwirkungen äusserer Kräfte unterworfen ist, so steht gegenüber den Maschinen, bei reichen der Schieber lediglich festgehalten wird, immer eine bestimmte Bewegungsenergie zur Verfugung. Diese eigenartige Umsteuerung wird nun in der Weise ermöglicht, dass der in bekannter Weise in der hohlen Kolbenstange an- geordnete Schleppschieber nicht unmittelbar durch Anschläge umgesteuert wird, sondern mit Hilfe eines von der Kolbenstange getragenen Zwischengliedes, am besten eines Hebels, der in den Hubenden auf Anschläge trifft. Der Schieber wird also hier mit einer der Übersetzung des
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angeschlossen ist.
Die innere Bohrung 17 des Schiebers 14 steht mit den beiden Einström- schlitzen 75"und 15'in Verbindung, während der Ausströmschlitz 16 durch Bohrungen 18 an
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Erreichung der Mittellage des Schiebers 14 noch kein Stehenbleiben der Maschine bedingt ist, da immer noch der hievon nicht beeinflusste Schieber 14 auf Grund seiner ihm innewohnenden Bewegungsenergie sich weiterbewegen kann.
Bei der vorliegenden Ausführung mit Antrieb des Schleppschiebers durch den doppel-
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nuten dieses Schiebers (eine Auslassringnut) samt den zugehörigen Auslasskanälen im Schieberkörper erspart werden.
Die beschriebene Maschine gestattet auch noch eine Weiterbildung, die sich den Eigenarten des Schwingrinncnantriebes anpasst. Hier kommt es, je nach dem Einfallen, oft vor, dass die Antriebsmaschine zum Rückgang überhaupt keine Arbeit zu leisten braucht, da sie von der selbsttätig zurückgehenden Schwingrinne mitgenommen wird. Wenn nun der Schieber 14 nach Lösen des Kopfes 36 der Kolbenstange 12 herausgezogen wird, können der bzw. die von der Bohrung 17 zur Nute 15'gehenden Kanäle 38, z. B. durch Schrauben 34, verschlossen werden, während zur Vermeidung von Unterdruck ein an der linken Zylinderseite sitzender Hahn 35 gleichzeitig geöffnet wird. Auf diese Weise ist es möglich, mit einseitig wirkender Antriebsmaschine zu fahren, ohne dass hiemit eine Kraftstoffvergeudung bedingt wäre.
Im Bedarfsfalle kann die Umänderung zur doppeltwirkenden Maschine leicht wieder bewirkt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schwungradlose Kraftmaschine mit hin und her gehendem Kolben zum Antrieb von Schüttelrutschen, Schwingrinnen und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein in an sich bekannter Weise in der hohlen Kolbenstange (12) angeordneter Schleppschieber (14) eine nach aussen vorstehende Verlängerung (20) besitzt, auf der die mit einer am Zylinder befestigten Brücke (23) zusammenarbeitenden Anschläge , J., 25) angeordnet sind, so dass ein vollkommen symmetrischer Aufbau der Maschine und ein zentrisches Auffangen der Stösse bei der Umsteuerung erreicht wird (Fig. 1).