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versehenen Gehäuse,'3 besteht, Die Schraubenspindel i besitzt einen Arm i4, der durch einen Regler oder in Ermangelung eines solchen von Hand bewegt werden kann.
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Pfeile eine geringe Menge Frischdampf hindurch, dessen Spannung durch den Druckregler i, i3 geregelt wird.
Der im Innern des hohlen Kolbens f wirkende Druck des Frischdampfes sucht das Ventil ständig von seinem Sitze abzuheben. Diesem Druck wirkt der in der Regelkammer c auf den Kolben wirkende Druck entgegen. Die Abmessungen der wirksamen Kolbenfläche sind so gewählt, dass die Differenz zwischen dem Druck der Einlasskammer d und demjenigen der Regelkammer r gering gehalten werden kann.
Bei der Bewegung des Kolbens b der Maschine von der Dampfeintrittseite nach der Auslass seite zu findet in den Durchflussöffnungen des Ventils eine Drosselung des Eintrittsdampfes statt. die mit wachsender Kolbengeschwindigkeit zunimmt. Infolgedessen entsteht im Zylinder ein geringerer Druck als in der Einlasskammer. Sobald der Unterschied des Druckes vor und hinter dem Ventil genügend gross ist, um die auf Öffnung des Ventils wirkende Dampfkraft zu über- winden, schliesst sich das Ventil und bleibt während der Expansion und des Auspuffes geschlossen.
Es bleibt auch noch während eines Teiles des Rückganges des Kolbens geschlossen und öffnet sich erst wieder, wenn der Kompressionsdruck eine gewisse Höhe erreicht hat.
Wird der Arm t* des Druckreglers so gedreht, dass der Durchgaugstjuprschnitt in der
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wird die Kraft, die das Ventil zu öffnen sucht, geringer. Dieses wird daher früher geschlossen werden als vorher, und die Füllung wird kleiner.
Wird der Arm i4 des Druckreglers in umgekehrtem Sinne gedreht, so verringert sich der
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Ventil schliesst sich später, was eine Vergrösserung der Füllung zur Folge hat.
Statt besondere Bohrungen y anzuordnen, kann man die Verbindung zwischen der Regelkammer e und der Einlasskammer d auch durch entsprechende Vergrösserung des Spieles zwischen dem Kolben und der zylindrischen Wandung der Regelkammer e herstellen.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Dampfeinlass durch einen Kolben m gesteuert. Dieser gleitet in einer im Zylinderdeckel angeordneten zylindrischen Bohrung n. die nach dem Zylinderinneren zu offen ist. Durch Kanäle p kann der Dampf aus der Einlal3kammer d in die Bohrung o und von dort in den Dampfzylinder a eintreten. Der obere Teil der Bohrung o bildet eine Kammer o1, die durch einen Kanal o2 dauernd mit der Einlasskammer d verbunden ist. Mit dem Steuerkolben 111 ist der Regelkolben /'verbunden. Dieser gleitet in einer zylindrischen Kammer e und steht durch eine Stange n mit einem Luftkatarakt r, r1 in Ver-
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dargestellt ist.
Wenn der Steuerkolben 111 die aus der Zeichnung ersichtliche Lage einnimmt, sucht de ; auf sein Unterseite wirkende Frischdampf thn in seiner höchsten Lage zu halten. Dem wirkt
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von verminderter Spannung entgegen. Die Abmessungen sind so gewählt, dass der auf der Unter seite des Steuerkolbens wirksame Druck überwiegt. Die Wirkung dieser Steuerung entspricht genau derjenigen der vorher beschriebenen.
Bewegt sich der Kolben b der Maschine von der Dampfeintrittsseite nach der Dampfauslass
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Kolbengeschwindigkeit zunimmt. Sobald der Druck im Dampfzylinder soweit vermindert wird dass der in den Kammern e1 und e auf den Kolben m, f ausgeübte Druck den auf der Unterseite des Kolbens wirksamen Druck überwindet, wird der Kolben in die mit Strichpunktlinien angedeutet Lage bewegt, in welcher er die Einlasskanäle p abschliesst. Durch den Kompressions druck wird der Kolben wieder gehoben. Der Luftkatarakt r, rl dient dabei zur Begrenzung des Hubes des Kolbens m, f.
Die Art der Regelung der Füllung entspricht genau derjenigen der vorher beschriebenen AusfÜhrungsform.
Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsformpn
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nicht dem Treibmittel der Maschine entnommen zu werden, sondern man kann dazu eine Feder verwenden oder aber beide Kraftmittel vereinigen.
Es ist auch nicht erforderlich, als Druckmittel in der Regelkammer e das Treibmittel der Maschine zu verwenden, sondern es kann jedes beliebige andere unter Druck stehende Fluidum für diesen Zweck benutzt werden.