AT63854B - Regelungsvorrichtung für abzuspulende Garnstränge mit unmittelbarer Einwirkung auf das Garn. - Google Patents

Regelungsvorrichtung für abzuspulende Garnstränge mit unmittelbarer Einwirkung auf das Garn.

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AT63854B
AT63854B AT63854DA AT63854B AT 63854 B AT63854 B AT 63854B AT 63854D A AT63854D A AT 63854DA AT 63854 B AT63854 B AT 63854B
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Austria
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arm
yarn
strand
reel
screw
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Joseph Robert Leeson
Original Assignee
Joseph Robert Leeson
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  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


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 und kann durch eine Schraube j1 festgestellt werden. In seiner Mitte ist der Arm J bei   il   nach unten gekröpft   und d mit   einer   Durchbohrung j3   versehen, in welch letztere eine wagercchte Stange L mit einer Schraube l befestigt ist. Die Stange L steht zu beiden Seiten aus dem Arme J hervor und trägt auf jeder Seite einen Haspel K, von denen jedoch nur einer in der Zeichnung dargestellt ist. Den beiden Haspeln K am oberen Arme entsprechen zwei Haspel   KI   am unteren Arme   J.   



  Auf die Stange L ist neben der Bohrung j3 ein Block. M drehbar aufgesteckt (Fig. 4 und 5), der einen zum Regeln des Fadenablaufes dienenden Arm N trägt. Der Block M besitzt einen senkrechten Schlitz m, in den der aus Draht bestehende Arm N eingelegt ist. Über diesem ist eine etwas gebogene Blattfeder 0 mit ihrem Mittelteil in den Schlitz eingepasst, während ihre Enden o etwas breiter als letzterer sind und seitlich aus ihm hervortreten, wo sie sich gegen den Drahtarm N anlegen. Über der Blattfeder ist eine Schraube p in den Block M eingedreht, durch die die Feder gegen den Arm N angedrückt werden kann, wodurch letzterer festgestellt wird. Nach Lösen der Schraube   p   kann der Arm in dem Block verschoben und eingestellt werden. Der Arm N trägt am Ende   eine Öse M,   durch die der Faden von dem Strang Y aus geführt wird.

   Sein anderes Ende ist zu einem Bügel   n1 gebogen,   der sich von der Unterseite gegen den Gamstrang anlegt   (Fig. l   und 2). Die sich gegen den Gamstrang legende Querstange des Bügels ist V-förmig gebogen. 



   In einem   Auge   am Ende des Armes J ist ein Winkel R verschiebbar befestigt, so dass sein nach oben stehender Arm r der Schwingungsachse des Armes N genähert oder von ihr entfernt werden kann. Eine Schraube   1   dient zum Feststellen des Winkels. An dem Arm r ist eine   U-förmige   Klemme r2 angebracht, die durch eine Schraube r3 festgestellt wird. Zwischen dieser Klemme und einer auf dem Arm   N   verschiebbaren und mittels einer Schraube   s1   feststellbaren Klemme s ist eine Schraubenfeder S angebracht. 



   Die Haspel K und   J   können beliebige Form haben. in der gezeichneten   Ausführungsform   bestehen sie aus zwei Scheiben k, die durch Stäbe k1 miteinander verbunden sind. Der obere Haspel K ist drehbar auf die Stange L aufgesteckt, so dass   die eine seiner Scheiben   gegen den Block M anliegt. Er wird durch einen Stellring l1 und eine Schraube l2 gegen Verschiebung 
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 gebogenen Armes T aufgesteckt und durch zwei Stellringe t1 mit den Schrauben t2 darauf festgehalten. Der Arm T wird von dem Arm J1 getragen, der auf der unteren Stange   F1 in   der gleichen Weise befestigt ist, wie der Arm J auf der Stange F.

   Der Arm T liegt in einem abnehmbaren Lager U, das auf eine Achse   t1   drehbar aufgesetzt ist, die durch die Nabe   am Ende   des Armes   Jl   hindurchgeht und in ihr durch eine Schraube j6 festgehalten wird (Fig. 1, 3 und 6). Das Abgleiten des Lagers U von der Achse   1I   wird durch einen Stellring 7, der mit einer Schraube j8 befestigt ist, verhindert. Das Lager   t'trägt unten   eine Nabe u1   (Fig.   6), in der eine den Arm T   aufnehmende.   
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 einem verjüngten Teil u4 in eine Bohrung   M    in der Büchse 1   (2   eintntt und letztere dadurch in der Nabe   u1   festhält. Wird die Schraube u3 angezogen, so klemmt sie die Büchse u2 fest gegen den Arm T.

   Nach Lösen der Schraube   1     (3   kann der Arm T in dem Lager   l'verschoben werden, wodurch   man den Haspel à gegen den Drehpunkt des Armes-erstellen kann. 
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 einer Schraube v festgestellt werden kann und zum Ausbalancieren des Haspels K1 dient. Seitlich am Arm   J1   ist ein   Anschlag j9 angebracht. gegen   den der Arm T   anstösst,   so dass sein   vordere. s   Ende nicht tiefer als in die horizontale Lage schwingen kann. 



   Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende ; Der Garnstrang Y wird um die Querstäbe der beiden Haspel   Kund 11'gelPgt,   wobei der Haspel   Admit   seinem Arm T nach oben geschwenkt wird, so dass man den Garnstrang leicht über die Endscheiben k hinüberbringen kann. Hierauf wird der Arm T in dem Lager   f so eingestellt,   dass das Garn durch   das Gewicht den Haspel & A''   straff gespannt wird, wobei der Arm T etwa in wagerechter Lage liegen soll. Das Gewicht V wird so eingestellt, dass es das Gewicht des Haspels teilweise ausgleicht, je nach der Art des zu verarbeitenden Materiales.

   Bei sehr feinem Garn wird das Gewicht   F so eingestellt,   dass es das Gewicht des Haspels fast ganz ausbalanciert, für grobes Garn dagegen, bei dem zum Strecken ein grösseres Gewicht erforderlich ist, wird das Gegengewicht V bis nahe an den Drehpunkt des Armes T herangeschoben. In besonderen Fällen kann es auch auf die Seite des Armes gebracht werden, auf der sich der Haspel befindet. Um die Vorrichtung den verschiedenen Längen der Garnstränge anzupassen, wird der Arm   J1   nach oben oder nach unten geschwenkt, indem man die Stange   su in   ihren Lagern dreht und so den Abstand zwifchen den Haspeln ändert. Das Drehen der Stange erfolgt nach Lösen der schrauben h1, worauf sich die Büchsen H in ihren 
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  Diese Anordnung, die in der Hauptsache dazu dient, beim Ausgehen des Fadens die Maschine anzuhalten, bildet keinen Teil der Erfindung und ist daher nicht näher beschrieben. 



   Der   Bügel n'am   hinteren Ende des Armes N greift um den Garnstrang Y herum und wird durch die Feder S gegen ihn angedrückt. Vor dem Ingangsetzen der Maschine wird der Winkel   R   so eingestellt, dass der Bügel auf das Garn einen passenden Druck ausübt. Dieser wird alsdann während des Spulens durch die Wirkung des Armes N selbsttätig geändert. Der Angriffspunkt der Feder S an dem Arm N kann verschoben werden, wodurch die Hebelwirkung des Armes sich ändert. Der Druck des Bügels   1/1 auf   den   Garnstrang   kann dadurch verstärkt oder geschwächt werden, dass man durch Drehen der Stange F den Arm J schwenkt.

   Beim Anlaufen der Spulspindel erhält der Faden einen plötzlichen Zug, durch den der Ann N mit seinem Bügel   mu   ausser Berührung mit dem Strang Y gebracht wird, so dass letzterer frei ablaufen kann. Hierauf lässt die Fadenspannung nach, worauf der Arm N wieder durch die Feder S   zurückgeschwenkt   wird, so dass der Bügel n'sich wiederum gegen den Strang anlegt und ein zu leichtes Ablaufen des Fadens verhindert. In dieser Weise dient die Spannung des ablaufenden Fadens dazu, den Druck   (1., ; ; Bügels nl   gegen den Strang zu regeln. Gleichzeitig wird damit aber auch das Abwickeln des
Fadens erleichtert. Die V-förmige Ausgestaltung des Querarmes des Bügels   nl passt   sich der   natürlichen Gestalt des Stranges Y, die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien eingezeichnet ist, an.

   Durch das öftere Anschlagen des Bügels an den Garnstrang wird der gleiche Einfluss aus-   geübt, wie beim Wickeln von Hand, wenn man durch Ausrecken des Stranges die Fäden zueinander ausrichtet, Hiedurch wird einem Verwickeln der Fäden vorgebeugt. Liegt der Garnstrang lose auf den Haspeln, so dass er sich beim Abwickeln nach aussen durchbiegt, so verwirren sich   ieh   e Fäden sehr leicht miteinander, wodurch das Ablaufen sehr erschwert wird. Die Vorrichtung   nach df'r Ertindung bewirkt   dagegen, indem sie öfter gegen den Strang schlägt, dass die Fäden stets einander parallel liegen und sich gegenseitig nicht am Ablaufen hindern. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung enthält keinerlei auf die Haspel selbst einwirkende   Bremsvorrichtungen.   Die Haspel können daher sehr leicht gebaut sein, so dass sie nur eine geringe Trägheit haben. Infolge ihres geringen Gewichtes lassen sich die Haspel sehr schnell in Gang setzen, ohne dass dabei ein erheblicher Zug auf den Faden ausgeübt wird. Ebenso haben sie beim Anhalten der Maschine weniger das Bestreben, noch infolge ihrer Trägheit weiter zu laufen und noch weiterhin Garn abzuwickeln. Der Faden braucht also den Zug nicht aufzunehmen, der erforderlich ist, um eine auf den Haspel wirkende Bremsvorrichtung in Tätigkeit zu setzen. 
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    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Regelungsvorrichtung für abzuspulende Garnstränge mit unmittelbarer Einwirkung auf das Garn, gekennzeichnet durch einen Bügel (n1), der sich an   emer   Stelle gegen den Garnstrang legt, an der dieser frei   zwischen zwei   Haspeln   (R,   R1) läuft.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (ni) durch eine Feder (S) gegen den Strang gedrückt und durch die Spannung des ablaufenden Fadens (y) von ihm abgezogen wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Garnstrang EMI3.2
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (J, J1) der Haspel an verstellbaren Konsolen (G, G1) verstellbar und schwingbar angebracht sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (J, J1) auf vier- EMI3.3
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den unteren Haspel tragende, schwingbare Arm (T) in einem um eine Achse (u) schwingbaren Lager (U) liegt, in dem er durch eine geschlitzte Büchse (u2) geführt ist, die durch eine Schraube u gehalten und an ihm angepresst wird.
AT63854D 1912-12-19 1912-12-19 Regelungsvorrichtung für abzuspulende Garnstränge mit unmittelbarer Einwirkung auf das Garn. AT63854B (de)

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