AT63053B - Vorrichtung zur Entnahme qualitätsrichtiger Durchschnittsproben für in Förderleitungen geführtes Gut von körniger oder pulverförmiger Beschaffenheit. - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme qualitätsrichtiger Durchschnittsproben für in Förderleitungen geführtes Gut von körniger oder pulverförmiger Beschaffenheit.

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AT63053B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung zur Entnahme qualitätsrichtiger Durchschnittsproben für in Förderleitungen geführtes Gut von körniger oder pulverformiger Beschaffenheit.   



   Um die Durchschnittsqualität von in Förderleitungen geführtem Gut von körniger oder   pulverförmiger Beschaffenheit bestimmen zu können,   werden bereits seit langer Zeit sogenannte Kontrollapparate bzw. Probenehmer verwendet, die durch automatische Entnahme von Teilmengen aus dem   niessenden Materialstrom Ruckschlüsse auf   die Qualität des gesamten geförderten Gutes ermöglichen. Den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art haftet der Überstand an, dass mit denselben qualitätsrichtige Einzelproben nicht entnommen werden können, da bei diesen Apparaten Probegut nur aus lokalen Stellen der Querschnittsfläche des   fliessenden   Materialstromes entnommen wird. 



   Die Entnahme von Probegut aus der vollen Querschnittsfläche des   fliessenden   MaterialStromes erscheint jedoch insbesondere für körnige bzw. pulverförmige Güter von grosser Bedeutung, da derartige Güter beim Transporte sich selbsttätig immer derart schichten. dass das grobe Korn an der   Oberfläche und das kleine Korn bzw.   der Staub an der Bodenfläche der Förderleitung (Rinne,   Transportschlauch   und   dgl.)   zu liegen kommt. 



   Um diese Nachteile zu beseitigen wird der Erfindung gemäss, von dem in der Förderleitung fliessenden Materialstrom, durch eine in der Förderleitung vorgesehene, über die ganze Höhe des   fliessenden)   Materialstromes   sich erstreckende Önnung eine Teilmenge   entnommen und hierauf entweder das ganze Volumen dieser Teilmenge oder ein   Teilvolumen   derselben in Probesammel-   vorrichtungen   an sich bekannter Konstruktion abgeführt. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. l eine Ausführungsform der Vorrichtung im Schnitte ; Fig. 2 
 EMI1.1 
 Kombination mit einem Probesammler an sich bekannter Konstruktion dargestellt. Fig. 4 veranschaulicht eine zweite   Ausführungsform   der Vorrichtung im Schnitte. 



   Die Vorrichtung gemäss den   Fig. 1. 2 besteht aU8   einer an die   Förderleitung   l des Gutes 
 EMI1.2 
 aus   Fig.   ersichtlich, ein   konvergierendes Querschnittaproni   auf und ist an ihrem Boden mit einer Öffnung o' versehen, die durch einen Schieber s'ganz oder teilweise abgedacht werden kann. 



   Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung bzw. der Vorgang bei der Probeentnahme ist folgender :
Ist das in der Förderleitung l fliessende Gut zur Entnahmeöffnung o gelangt, so fällt aus der Entnahmeöffnung   selbsttätig   Probegut aus allen Schichten des Materialstromes auf die Rinne r auf und breitet sich fächerförmig auf dem nach aussen konvergierenden Rinnenboden aus. Während der Auabreitbewegung des Probegutes werden die verschieden dichten Schichten des Gutes miteinander vermischt und hiedurch eine vollständige Homogenität des Probegutes erzielt.

   Wird nun auf dem Boden der Ausbreitrinne   ? an   geeigneter Stelle eine Öffnung 0'vorgesehen und diese durch irgend welche Vorrichtungen mit einem   Probesammler   x an sich bekannten Konstruktionen in Verbindung gebracht, so wird gewährleistet, dass dem Probesammler stetig 
 EMI1.3 
 

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   Die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung beruht im wesentlichen auf dem gleichen Gedanken und unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Vorrichtung nur dadurch, dass an Stelle der Ausbreitrinne ein Mischapparat an sich bekannter Konstruktion vorgesehen ist. Das aus dem Entnahmeschlitz o ausfallende Probegut von nicht homogener Beschaffenheit wird im Mischapparate y gemischt und in einer Sammelkammer z gesammelt, aus welcher es mittels Schnecken und anderer Entnahmevorrichtungen Probesammlern an sich bekannten Konstruktionen zugeführt wird. 



   Die zur Füllung der   Probesammler x   jeweilig erforderlichen Materialmengen können durch die Schieber s, s'geregelt werden. Der   Überschuss   an entnommenem Probegut kann in einem Sammelgefässe 9 aufgefangen werden. 
 EMI2.1 
 
1. Vorrichtung zur Entnahme qualitätsrichtiger Durchschnittsproben für in Förderleitungen geführtes Gut von körniger oder pulverförmiger Beschaffenheit, dadurch gekennzeichnet, dass in der Förderleitung eine, über die ganze Höhe des fliessenden Materialstromes sich erstreckende   Ofinung (0)   vorgesehen ist, von welcher das   herausfliessende   Probegut über eine, unter der Entnahmeöffnung angeordnete, die verschiedenen dichten Schichten des Probegutes vermischende 
 EMI2.2 
 geführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einer unter der Entnahmeöffnung (o) der Förderleitung angeordneten geneigten Fläche (r) besteht, auf deren Boden eine mit einem Verschlussorgan (s) ganz oder teilweise abdeckbare öffnung (0') vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus der Entnahme- öffnung (0) der Förderleitung ausfliessende Probematerialstrom von einem Mischapparat aufgefangen wird, der am Boden mit einer Sammelkammer für das entnommene und gemischte Probegut ausgestattet ist.
AT63053D 1912-11-27 1912-11-27 Vorrichtung zur Entnahme qualitätsrichtiger Durchschnittsproben für in Förderleitungen geführtes Gut von körniger oder pulverförmiger Beschaffenheit. AT63053B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169165B (de) * 1956-12-04 1964-04-30 Heinrich Auer Muehlenwerke Kom Vorrichtung zum laufenden Entnehmen von Proben aus einem Massestrom eines Schuettgutes, insbesondere von Getreide bei Siloanlagen, Muehlen u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169165B (de) * 1956-12-04 1964-04-30 Heinrich Auer Muehlenwerke Kom Vorrichtung zum laufenden Entnehmen von Proben aus einem Massestrom eines Schuettgutes, insbesondere von Getreide bei Siloanlagen, Muehlen u. dgl.

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