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Aus Glasplatte n hergestellter hohler Grabstein.
Die Erfindung betrifft hohle Grabsteine aus Glasplatten und besteht darin, dass die Glasplatten an einer zentralen, den ganzen Grabstein durchsetzenden vertikalen Spindel mittels nachstellbarer Schliesshaken, die in Ösen der Glasplatten eingreifen, befestigt sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise gewählte Ausführungsform eines gemäss der Erfindung hergestellten Grabsteines dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Grabstein im Vertikalschnitt und die Fig. 2 und 3 Horizontalschnitte nach A-A und B-B in Fig. 1. Die Fig. 4 und 5 zeigen Eckverbindungen zweier Glasplatten in vergrössertem Massstabe, während die Fig. 6 die Verbindung zweier aufeinander gestellten, durch ein Drahtnetz verstärkten Glasplatten bzw. Formsteine in vergrössertem Massstabe zeigt. Die Fig. 7 und 8 zeigen ein auf die zentrale Spindel aufgestecktes Flanschenkreuz samt dem Bundringe in Aufriss und Grundriss.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Glasplatten a, al, a2, a3 des Sockels seiner besonderen Gestalt angepasst und sitzen auf einer gemauerten Unterlage b auf. Der Sockel selbst besteht aus vier Glasplatten oder Formstücken, welche in bekannter Weise mit Nut und Feder, wie Fig. 2 zeigt, ineinandergreifen. In der Vertikalachse des Grabsteines ist im Sockel an dem gemauerten Unterteil eine vorzugsweise hohle Spindel c (Gasrohr oder dgl.) mit Steinschrauben d, dl befestigt, w (llche durch den Deckel des Grabsteines hindurchgeht und oben mit einer im Deckelstück versenkten Mutter d2 versehen ist.
Jede Glasplatte bzw. jedes Formstück des Sockels trägt Ösen e, el, e2, e3 eingestossen, in welche
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gesetzten Enden der Schliessen tragen Schraubengewinde und gehen durch die nach aufwärts stehenden Teile eines Flanschenkreuzes g hindurch, hinter welchen sie durch Muttern gesichert sind. Diese Flanschenkreuze sind auf die Spindel c aufgestockt und ruhen auf Bundringen gl auf, die auf der Spindel mit Schrauben festgestellt sind.
Durch Anziehen aller hinter die Flanschen des Flanschenkreuzes greifenden Muttern können sämtliche vier ineinandergreifenden Glasplatten oder Formstucke des Sockels in eine starre, ein Ganzes bildende Verbindung gebracht werden Beaufs erhöhung der Fptlgkelt des Sockels, der die Last des ganzen Oberteiles zu tragen hat. können allenfalls in bekannter Weise im Inneren des Sockels Unterstützungen, Diagonalstreben h oder dgl. aus Profileisen vorgesehen sein.
Auf der horizontalen Sockel fläche sind Nuten angebracht, in welche die erste Lage der Glasplatten des Grabsteinoberteiles i. il, ii, il mittels Federn , kl eingreifen. Die Verbindung der Formsteine des Oberteiles untereinander erfolgt an den Ecken, wie aus
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Haken eingreifen, während die entgegengesetzten Enden der Schliessen wieder hinter Flanschenteile von Kreuzen greifen, die jeweilig in entsprechenden Höhen auf der Spindel c vorgesehen sind, wodurch beim Anziehen der Muttern ein festes Anliegen aller Formsteine untereinander bewerkstelligt werden kann. An Stelle der Ösen in der Mitte der Formsteine können dieselben auch in den Ecken an den zusammenstossenden Teilen der Formsteine (Fig. 5) angebracht werden.
Zum Abschluss des Grabsteines dient ein der Form desselben entsprechender Deckel p, der mit der Mutter d2 fest angezogen wird.
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