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Vorrichtung zur Bewegung der Ablenker von Freistrahl-Wasserturbinen.
Die Erfindung betrifft eine Y vorrichtung zur Bewegung der Ablehker von Freistrahl-Wasserturbinen. Es ist bekannt, derartige Turbinen so zu steuern, dass bei plötzlicher Entlastung der Wasserstrahl vom Laufrad auf irgend eine Weise rasch abgelenkt wird, wonach erst der Austritts-
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wird. Diese Regelungsweise hat den Zweck, ein sogenanntes Durchbrennen der Turbine zu verhüten und gleichzeitig zu verhindern, dass die Leitung zu rasch geschossen wird und dabei unzulässig hohe Verzögerungsdrücke erzeugt werden. Damit fÜr Vollast der Wasserstrahl die Radschaufel voll trifft, muss seine Mittelachse einen bestimmten Abstand von der Radachse haben.
Behält man diesen Abstand sowohl für grosse als auch für kleine Last bei, d. h. für Wasserstrahlen mit grossem und kleinem Querschnitt, so besteht die Gefahr, dass z. B. bei einer von einer mittelgrossen Last ausgehenden plötzlichen Entlastung der Wasserstrahl trotz des sofort in Bewegung gesetzten Ablenkers doch noch zu lange auf das Laufrad wirkt und eine unzulässig hohe Be-
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rascher in den Wasserstrahl hineinl) ewegt. je kleiner die Last ist, von det aus die Turbine plötzlich teilweise oder vollständig entlastet wird. Ist also die vorangehende Beharrungsiast zugleich die gewöhnliche, so wird der Ablenker mit einer bestimmten Geschwindigkeit gegen die Strahlmitte
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an Ausführungsbeispielengezeigt erden.
In Fig. 1 ist 1 ein Teil des Laufrades einer Peltonturhinc, eine D üse, dureh die der Wasser- strahl auf das Laufrad 1 geleitet wird. Die Nadel 3 schliesst den Austrittsquerschnitt der Düse 2
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diese Vorrichtung eine an sich bekannte Sicherung gegen allzu rasches Schliessen der Düse 2 durch die Nadel 3, das in der bewegten Wassersäule eine plötzliche Stauung und damit eine gefährliche Drucksteigerung hervorrufen würde. Die bisher beschriebene Vorrichtung kommt dann allein zur Wirkung, wenn die Belastung und insbesondere die Entlastung der Turbine verhältnismässig langsam vor sich geht.
Tritt dagegen pliitzliche Entlastung ein. so soll ein Ab) enker den
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auf dan Laufrad zurücktreten lassen. bis zu welcher Zeit die Nadel 3 langsam nach rechts geschoben und so der Austrittsquerschnitt der Düse langsam verkleinert wurde. In Fig. I ist z. B. ein Lenker 15 eingezeichnet, der bei plötzlicher Entlastung einen Teil des Wasserstrahles
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ausschlagen, unter der Voraussetzung, dass die Hebelverhältnisse und die Länge der Lenker so gewählt werden, dass bei plötzlicher Entlastung von kleiner Last der Ablenker noch einen hin-
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nach in den Punkten a, b, c, d zur Berührung.
Der hiedurch von rechts nach links rasch bewegte Kolben 20 schiebt den Zylinder 21 anfänglich mit der ihm eigenen. zunehmenden Bewegungsgeschwindigkeit vor sich her. Dabei gleitet die mit dem Zylinder 21 fest verbundene Hülse 22 über den im Raum feststehenden Dorn 23 hinweg und wenn dip HÜIRt'22 weit genug nach links gekommen ist. gelangt die in der Hülse 22 vorgesehene ringförmige Aussparung 28 über die Spitze des Dornes 23.
Dadurch wird dem links vom Kolben 20 befindlichen Öl ein grösser Durchflussquerschnitt freigegeben, der Kolben 20 vermag nicht mehr. den bisherigen. nach links gerichteten Druck auf den Zylinder 21 auszuüben ; dieser verlangsamt seine Geschwindigkeit, trotzdem die Geschwindigkeit des Kolbens 20 fortwährend noch ansteigt. und der Lenker 7t5 wird nicht soviel
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bringen würde.
Es ist nämlich zu berücksichtigen, dass eine Feder 29 danach trachtet, den Zylinder 21 an einer Bewegung nach links zu verhindern. und diese Feder wird das C'ber- gewicht erreichen. sobald die Drosselung des Dornes 23 in der Büchse 22 abnimmt und die Spannung der Feder 29 hinreichend angewachsen ist. t'ko kann es vorkommen, dass der $Zylinder 21 im Raum stehen bleibt. auch wenn der Kolben 20 noch weiter nach links gleitet.
Dadurch wird der Weg des Ablenkers 7J beschränkt. Ist der untere Geienkpunkt des Haupthebels J in seiner nach rechts gerichteten Bewegung z. B. in die Endlage A gelangt oder ist er schon früher zur Ruhe gekommen, so bleibt auch der Hebel 18 und damit der Kolben 20 stehen.
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nach rechts zu verschieben und die Düse 2 durch die Nadel 3 soweit zu schliessen, dass der hiedurch verminderte Wasserstrahl der neuer Last des Laufrades 1 angepasst ist und die Turbine mit
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