AT62563B - Verfahren und Vorrichtung zum schnellen Formen von Hüten. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum schnellen Formen von Hüten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum schnellen Formen von Hüten. In der Zeichnung ist diese Vorrichtung dargestellt und zeigt Fig. 1 im Längsschnitt eine Ausführungsform der Vorrichtung und Fig. 2 eine andere Ausführungsform. Das Verfahren, um die Hüte schnell zu formen, besteht darin, dass man zuerst den mit irgend einem Appreturmittel imprägnierten Hut auf bekannte Weise, z. B. durch Dampf, weich macht, sodann ihn mit Hilfe eines luftleeren Raumes und einer elastischen und dichten Membrane, die man auf eine mit Löchern versehene Form bringt, die endgiltige Form gibt und ihn trocknet. Die Vorrichtung, die hiezu benutzt wird, besteht in einer durchlöcherten Metallform A (z. B. aus Kupfer), die genau die Form hat, welche man dem zu bearbeitenden Hute geben will. Diese Form kann je nachdem vertieft (Fig. 1) oder erhaben (Fig. 2) sein. In beiden Fällen besteht jede Form aus dem Deckel, einer dichten Metallbüchse B, in die man allmählich den Dampf durch das Rohr C eintreten lässt und die man durch das Rohr D luftleer macht. Das erste Verfahren besteht darin, die Metallform, welche mit einer grossen Anzahl kleiner Löcher versehen ist, mit der Hutform'zu versehen und sodann in das Innere der Büchse Dampf eintreten zu lassen, welcher die Form erhitzt und dadurch, dass er gleichzeitig durch die Löcher austritt, sich auf der Oberfläche des Hutes ausbreitet und dadurch die Appretur, mit der der Hut imprägniert ist, aufweicht. Diese einmal aufgeweichte Appretur soll dem Hut seine endgiltige Form geben. Darauf wird der Hut zurechtgemacht und geformt, indem man die Form A und den Hut E mit einer elastischen dichten Membrane F bedeckt und indem man die Büchse luftleer macht. Diese Membrane, die man aus mit Kautschuk überzogenem Filz herstellen kann und die vorläufig auf die Form aufgelegt war, presst sich nun sehr stark gegen den Hut an und zwingt ihn dadurch, sich gegen die kleinsten Ausführungen der Form anzulegen. Nachdem diese Form bei dem vorhergehenden Verfahren durch den eingetretenen Dampf erhitzt war, ist der Hut hinreichend weich gemacht. Darauf wird der Raum luftleer gemacht, wodurch der Hut sich gegen die Form fest anpresst und wodurch ferner das Trocknen dieses Hutes sehr beschleunigt wird, indem die Feuchtigkeit schnell aus ihm herausgezogen wird. Hiedurch erhält man einen trocknen Strohhut in weniger als einer Minute, einen trockenen Filzhut in zwei bis drei Minuten, wodurch auch die Handarbeit und die verwendete Zeit beträchtlich herabgemindert wird. Es ist selbstverständlich, dass man das Weichmachen der Hüte auch vorher vor- nehmen kann, bevor der Hut auf die Form gebracht ist, und dass nur das Zurechtmachen und Formen des Hutes auf der Form erfolgt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum schnellen Formen von Hüten, dadurch gekennzeichnet, dass man den zu formenden Hut auf ein mit Löchern versehenes Formgestell bringt und auf be- bekannte Weise (durch Dampf, Flüssigkeit und dgl.) weich macht, sodann eine dichte elastische Membrane auf den Hut legt und die Büchse luftleer macht, wodurch der Hut seine endgiltige Form erhält. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch l, bestehend aus einer mit Löchern versehenen, die Form des herzustellenden Hutes aufweisenden Metallform, die den oberen Teil einer zum Einströmen des Dampfes und zum Evakuieren eingerichteten Büchse bildet und aus einer elastischen, auf den Hut aufzulegenden dichten Membrane zum Formen des Hutes beim Evakuieren. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| FR62563X | 1911-10-03 |
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1912
- 1912-10-02 AT AT62563D patent/AT62563B/de active
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