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abwechselnd heben und senken und die Kanäle N6 und N7 abwechselnd geöffnet und geschlossen werden. Die Balgen N2 und P2 werden so jeder abwechselnd dem Einfluss des atmosphärischen Druckes und des Vakuums in der Kammer J1 vermöge ihrer entsprechenden Kanäle N4 und Pl ausgesetzt. Solange die Geschwindigkeit der beiden Instrumente die gleiche ist, übt dies keinen nennenswerten Einfluss auf das Schieberventil N aus.
Wenn dagegen die Geschwindigkeit des Grammophons grösser ist als diejenige des Pianos, wird die Membran 0'softer als die Membran OS
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des Kanales M6 vergrössert. Da jetzt eine grössere Öffnung für den Durchtritt der vom Motor F4 angesaugten Luft verfügbar ist, läuft der letztere schneller um. bis die Geschwindigkeit des Pianos mit der des Grammophons im Einklang ist. Wenn andererseits die Geschwindigkeit des Pianos diejenige des Grammophons übersteigt, so wirken die Löcher D1 des Notenbandes mit dem Kanal B2 öfter zusammen als der Kanal W5 durch das Ventil W4 freigegeben wird. Das Ventil O9 des Balgens p2 bleibt daher längere Zeit in gehobener Stellung als das Ventil O1 des Balgens N2.
Die Luft aus dem Balgen p2 wird daher vollständiger abgesaugt und sein beweglicher Teil sinkt unter Überwindung des Widerstandes des Balgens N2 ein. aus dem zu dieser Zeit keine Luft abgesaugt wird.
Das Schieberventil N wird hiedurch so bewegt, dass der freie Querschnitt des Kanales M6 sich verkleinert und der Motor langsamer läuft, bis die beiden Geschwindigkeiten wieder iibereinstimmen,
Sobald der Ansatz zur das Ventil M wieder von dem Ende des Kanales Mu wfgbewegt hat. sinkt der Balgen N2 ein, und da er grösser ist als der Balgen P2, bringt er das Schieberventil N zu derjenigen Stellung zurück, die es vor dem Einsinken des Balgens p2 einnahm. Infolgedessen kann das Piano nicht mit seiner vorübergehend verringerten Geschwindigkeit weiterlaufen und
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Die Geschwindigkeit der Sprechmaschine während des Vortrages ist im allgemeinen gleichförmig, so dass das Piano auf diese Geschwindigkeit einzuregeln ist : mit anderen Worten, die Geschwindigkeit der Sprechmaschine ist die herrschende und die Geschwindigkeit des Pianos muss sich ihr anpassen.
Der Ansatz 85 erstreckt sich ungefährt über ein Sechstel des Umfanges des Schallplatten-
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erste Loch D'einen Moment vorher über den Kanal B2 hinweggeht, ehe der Ansatz S5 das Ventil W1 öffnet ; jedes nachfolgende Loch D'muss demgemäss über den Kanal einen Moment vor do Betätigung des Ventils W4 hinweggehen. Die beiden Balgen N2 und P2 werden so einer nach dem anderen betätigt, so dass heim Arbeiten der Vorrichtung das Ventil N, wenn die Instrumente in Gleichlauf sind. in geringem Grade zuckend hin und her bewegt wird. Der Balgen N2 ist grösser
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den Kanal B2 noch hinweggeht. wenn der Ansatz S5 bereits aufgehört hat, das Ventil W4 in ge- önrteter Lage zu halten.
Hiedurch würde der Balgen P2 zum Einsinken kommen, den Balgen. \'2 überwinden und das Ventil N so verstellen. dass die Geschwindigkeit des Pianos im falschen Zeitpunkt verringert wird. Bei der neuen Vorrichtung wird, nachdem das Piano auf langsameren Lauf gebracht worden ist. das Ventil W4 in oben erläuterter Weise betätigt, so dass der Haupt-
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Die Regelschrauben N8 und P5 sind dazu angebracht, um das Einsinken der Balgen A und P2 zu regeln, so dass das richtige Zuaammenspie) dieser Balgen und des Ventils N gesichert wird.
Die Geschwindigkeit der beiden Instrumente ist so automatisch geregelt, dass es unmöglich ist,
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dass das eine dem anderen für eine irgend nennenswerte Zeitspanne vorausläuft, mithin ist absolute Harmonie im Zusammenspiel der beiden Instrumente gewährleistet.
Soll das automatische Piano ohne Sprechmaschine benutzt werden, so wird die Stange Z nach links (Fig. 1) bewegt. Die Ventile K und Kl und M werden dadurch in entgegengesetzter Richtung bewegt und stellen die Verbindung zwischen den Rohren H, B4 und H1, 115 her.
Mit dem Erfindungsgegenstand ist es demgemäss möglich, die beiden Instrumente in einfacher und bequemer Weise miteinander zu kuppeln und vollständigen Gleichlauf zu sichern, ohne Zwang zur Einstellung empfindlicher Mechanismen.
Statt dass die Kanäle j6 und mit den Ventilblöcken H2 und H3 verbunden sind, könnten
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sprechend bewirkt werden kann-
Die neue Vorrichtung kann an bestehenden Bauarten von Pianos und Sprechmaschinen bequem angebracht werden. ohne dass erhebliche Abänderungen oder Schwierigkeiten sich ergehen.
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verbunden worden. da dies eine bequeme und einfache Art zur Anbringung der Erfindung an vorhandenen Instrumenten ohne erhebliche Abänderungen ist.
Selbstverständlich können mannigfache Abänderungen ohne Abweichung vom Wesen der Erfindung angebracht werden.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herbeiführung des Gleichlaufes zwischen gesondert angetriebenen automatischen Pianos, Harmoniums und Sprechmaschinen oder dgl. von der Sprechmaschine aus, dadurch gekennzeichnet, dass ein von zwei Balgen beeinflusstes Ventil vorgesehen ist, das einen dem Kraftmittel zum Motor des Pianos oder Harmoniums Durchlass gewährenden Kanal steuert, wobei einer dieser Balgen von der Sprechmaschine her und der andere vom Notenband des Pianos oder Harmoniums her gesteuert wird. so dass das Ventil den freien Querschnitt des Kanales vergrössert oder verkleinert und dadurch die Geschwindigkeit des Motors des Pianos
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