AT62249B - Zweipolige Schablonenläuferwicklung. - Google Patents

Zweipolige Schablonenläuferwicklung.

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Heinrich Dr Ing Schneider
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zweipolige   Schablonenläuferwicklung.   



   Zweipolige   L uferwicklungen,   d. h. Wicklungen, bei denen zwei aufeinanderfolgende induzierte Seiten ganz oder nahezu diametral zueinander liegen, kommen in verschiedenen Ausführungen vor. Zu den ältesten Formen gehören die   Knäuelwieklungen,   die fortlaufend oder kreuzweise ausgeführt werden. Die Spulenlängen ändern sich von der ersten Spule. welche die kürzeste ist, bis zur letzten, der grössten. Auch liegt die Wicklung so dicht. dass eine wirksame Ventilation nicht möglich ist. 



   Gleichheit   der Spulengrösst ; unu Ventilation   der Wicklung besitzen die Evolventenwicklung von Eickemeyer und die   Schablonenwicklung vonAlioth.   Es liegt aber in der Natur dieser beiden Wicklungen, dass sie nur bis zu gewissen Grenzen ausführbar sind. Die Wicklungshöhe auf den Stirnseiten und der Umfang des inneren Wulstkreises, verglichen mit der zu verwendenden   Materialmenge, lassen die Anwendung   dieser beiden genannten Wicklungen nur von einem gewissen   Raumverhältnisse   an zu. 



   Nach vorliegender Erfindung sollen diese   Nachteile hei einer Schablonenläuferwicklung     dadurch behoben werden, dass die Stirnvprbindunssen   der unter sich   gleichen Spulen   oder Spulen- 
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 EMI1.2 
 dargestellt.   Fig. l zeigt   die Schablonewicklung nach der Erfindung in Ansicht, teilweise im Schnitt und Fig. 2 in Stirnansicht, während   die Fig. 3.   4 und 5 Schnitte nach den Linien   a-b   und c-d in Fig. 2 und nach Linie e-f in Fig. 1 darstellen. Fig. 6 zeigt in Längsansicht eine aus 
 EMI1.3 
 gezeichnete Schablone. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, beginnen die aus den   Nuten   heraustretenden kurzen induzierten Spulenseiten nach vorliegender Erfindung derart an den Stirnseiten sich abzuflachen 

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 (siehe Schnitt   a-b,   Fig. 3),   dass die Stirnverbindungen   der unter sich gleichen Spulen oder Spulengruppen von den Enden der induzierten Spulenseiten nach der Mitte dieser Stirnverbindungen hin geneigt oder parallel zur Welle A sich allmählich verbreitern und dabei der Übergang von der inneren zur äusseren Wicklungsebene gleichfalls allmählich erfolgt. 



   Da nach vorstehenden Erläuterungen die kurzen   Spulensciten   sofort oder bald nach dem Austritt der Wicklungen aus der Nut deformiert, flach, verbreitert an der Rotorstimseite liegen, so haben erstere eine grosse Oberfläche erhalten, so dass die Wärmeabgabe an die durchstreichende Luft im Raum   (   erleichtert ist. 



   Die achsiale Höhe der Spulenstirnseite an der kurzen Induktionsseite ist kleiner, als wenn die Spule so dick wäre, wie sie in der Nut hoch ist. Auf diese Weise wird der Raum   (V)   grösser bzw. breiter, wie aus den Schnitten   c-d   (Fig.   4) und e-f   (Fig. 5) ersichtlich. Es ist dadurch die Möglichkeit gegeben, bei entsprechender Verbreiterung der Spulenköpfe jedem Quantum Draht Platz zu schaffen. Trotz der Kühlung, die eine bedeutend bessere ist als diejenige bei den Wicklungen von Eickemeyer und Alioth, sind die Spulen gemäss der vorliegenden Erfindung kleiner als die Spulen bei den genannten beiden Wicklungen, was die Folge der immer vorwärtsschreitenden Form der Spulenköpfe ist.

   Die Schaltung der Spulen geschieht auf die gewöhnliche Art, genau wie eine zweipolige Gleichstromwicklung zum Kommutator oder eine Wechselstromwicklung zu entsprechenden Schleifringen geschaltet oder mit ihm bzw. mit ihnen verbunden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweipolige Schablonenläuferwicklung, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirn verbindungen der unter sich gleichen Spulen oder Spulengrupppen sich von den Enden der induzierten Spulen- seiten nach der Mitte der Stirnverbindungen hin geneigt oder parallel zur Welle allmählich ver- breitern und dabei der Übergang von der inneren zur äusseren Wicklungsebene   gleichfalls a11-   mählich erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Schablonenläuferwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilations- raum (V) zwischen den inneren und äusseren Spulenstirnsetten durch allmähliche Verdrehung der aus den Nuten heraustretenden kurzen Spulenseiten bis zur Paralellstellung dieser Seiten zur Welle vergrössert wird.
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