AT619U1 - Kabine für seilbahnanlagen - Google Patents
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Description
AT 000 619 Ul εφκ<^
Die gegenständliche Steuerung betrifft eine Kabine für Seilbahnanlagen mit mindestens einem Trag- und Förderseil, welches in den Endstationen der Anlage über ümlenkscheiben, von welchen mindestens eines angetrieben ist, geführt ist und welches im Betrieb andauernd in Bewegung gehalten ist, welche mit Klemmeinrichtungen und Rollapparaten ausgebildet ist, wobei sie mittels der Klemmeinrichtungen an das Trag- und Förderseil ankuppelbar ist, wodurch sie zwischen den Stationen bewegbar ist, sowie in den Stationen vom Trag- und Förderseil abkuppelbar ist, wodurch sie in den Stationen mittels der Rollapparate längs Führungsschienen zu Einstiegs- bzw. Ausstiegsbereichen, in welchen sie von Passagieren bestiegen bzw. verlassen werden kann, verfahrbar ist, und deren Innenraum zwei Bereiche aufweist, wobei jedem dieser Bereiche eine gesonderte, durch eine Türe verschließbare Zustiegs- bzw. Ausstiegsöffnung zugeordnet ist.
Es ist bekannt, zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit von derartigen Seilbähnanlagen anstelle eines einzigen Trag- und Förderseiles zwei zueinander angenähert parallel verlaufende Trag- und Förderseile vorzusehen, wodurch der Fassungsraum der Seilbahnkabinen erhöht werden kann. Bei bekannten Seilbahnanlagen sind die Seilbahnkabinen unabhängig davon, ob sie bei einer Seilbahnanlage mit einem einzigen Trag- und Förderseil bzw. bei einer Seilbahnanlage mit zwei Trag- und Förderseilen zum Einsatz kommen, jeweils mit nur einer einzigen Türe ausgebildet. Da jedoch insbesondere bei Doppelförderseilanlagen Seilbahnkabinen für eine wesentlich vergrößerte Anzahl von Passagieren eingesetzt werden, bedingt der Sachverhalt, daß in den Stationen für diese große Anzahl von Passagieren nur eine einzige Türe für das Besteigen bzw. das Verlassen der Seilbahnkabine zur Verfügung steht, oftmals Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten werden insbesondere dadurch bedingt, daß die Seilbahnkabinen in den Stationen nicht zum Stillstand gebracht werden, wobei sie von den Passagieren bestiegen bzw. verlassen werden, sondern daß sie vielmehr auch die Einstiegs- und die Ausstiegsbereiche mit einer wenngleich geringen Geschwindigkeit durchfahren. 2 AT 000 619 Ul
Bei derartigen Seilbahnkabinen besteht das Bestreben, den Passagieren einen bestmöglichen Komfort zu bieten. Dieser Komfort besteht u.a. darin, daß für die Passagiere Sitzplätze zur Verfügung stehen. Allerdings soll dabei auch die Möglichkeit bestehen, bei großen Passagierzahlen die Förderkapazität der Seilbahnkabine erhöhen zu können, um hierdurch zu lange Wartezeiten vermeiden zu können.
Aus der DE-IPS 1 004 645 f ist weiters eine Seilbahnkabine bekannt, welche mit zwei Türen ausgebildet ist, sodaß sie gleichzeitig von einer Mehrzahl von Passagieren verlassen bzw. bestiegen werden kann. Allerdings sind bei dieser Seilbahnkabine die beiden durch die Türen zugänglichen Bereiche miteinander durch einen Gang verbunden, sodaß die Passagiere von einem der Bereiche der Kabine in den anderen Bereich gelangen können, wodurch Störungen im Bewegungsablauf bedingt werden können. Zudem ist diese Kabine mit vorgegebenen Anzahlen von Sitzplätzen und von Stehplätzen ausgebildet, welche nicht veränderbar sind, sodaß die Förderkapazität dieser bekannten Kabine auch bei hohen Passagieraufkommen nicht erhöht werden kann.
Der gegenständlichen Weuorung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Kabine für Seilbahnanlagen zu schaffen, welche so ausgebildet ist, daß unabhängig von deren Fassungsraum es sämtlichen Passagieren ohne Schwierigkeiten möglich ist, diese zu besteigen bzw. zu verlassen. Weiters soll gewährleistet werden, daß einerseits ein maximaler Komfort besteht und daß andererseits auch bei großem Passagieraufkommen durch Erhöhung der Transportkapazität lange Wartezeiten vermieden werden. Dies wird neuerungsgemäß dadurch erzielt, daß die beiden Bereiche durch eine Trennwand voneinander vollständig getrennt sind und daß längs der Innenseiten der beiden Stirnwände und an beiden Seiten der Trennwand Sitze od.dgl. vorgesehen sind, wobei zumindest die längs der Trennwand angeordneten Sitze hochklappbar und in ihrer hochgeklappten Stellung verriegelbar sind. 3 AT 000 619 Ul
Vorzugsweise ist die Kabine in an sich bekannter Weise in Bewegungsrichtung des Trag- und Förderseiles länger ausgebildet als in Querrichtung/ wobei deren Innenraum durch die quer zur Längsrichtung verlaufende Trennwand in zwei angenähert gleich große Bereiche unterteilt ist und befinden sich die Einstiegs- und Ausstiegsöffnungen jeweils in einer der beiden Seitenwände der Kabine. Dabei ist vorzugsweise die Kabine als im Grundriß angenähert ovales Polygon ausgebildet und befinden sich die beiden Einstiegs- und Ausstiegsöffnungen angenähert in der Mitte der beiden Teilbereiche des Innenraumes.
Der Gegenstand der Steuerung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine neuerungsgemäße Seilbahnkabine in Seitenansicht und
Fig. 2 diese Seilbahnkabine in Draufsicht.
Eine Acucrem^igemäße Seilbahnkabine 1 ist an einer Trageinrichtung 2, welche an ihrem, oberen Ende mit Klemmeinrichtungen und Rollapparaten ausgebildet ist, befestigt. Mittels der Klemmapparate ist die Trageinrichtung 2 an mindestens ein Trag- und Förderseil, vorzugsweise an zwei Trag- und Förderseile, anklemmbar, wodurch die Seilbahnkabine 1 zwischen den einzelnen Stationen bewegbar ist. In den Stationen wird die Seilbahnkabine 1 vom Trag- und Förderseil abgekuppelt und wird sie mittels der Rollapparate längs Führungsschienen zu Einstiegs- bzw. Ausstiegsbereichen verfahren, in welchen sie von Passagieren bestiegen bzw. verlassen werden kann. Mittels einer derartigen Seilbahnkabine 1 können entweder achtzehn Passagiere, für welche sämtliche Sitzplätze vorgesehen sind oder vierundzwanzig Passagiere, von welchen acht sitzen, und sechzehn stehen, befördert werden. Diese Seilbahnkabine 1 ist in Draufsicht ovalförmig bzw. polygonförmig ausgebildet.
Um aufgrund der Vielzahl dieser Passagiere in den Einstiegs-bzw. Ausstiegsbereichen durch das Besteigen bzw. Verlassen der 4 AT 000 619 Ul
Seilbahnkabine Schwierigkeiten zu vermeiden, ist deren Innenraum durch eine zu deren Längsrichtung quer verlaufende Trennwand 10 in zwei Bereiche 11 und 12 unterteilt, wobei dem ersten Bereich 11 eine erste, durch eine Türe verschlossene Ein- bzw. Ausstiegsöffnung 13 zugeordnet ist und dem zweiten Bereich 12 eine zweite, gleichfalls durch eine Türe verschließbare Ein- und Ausstiegsöffnung 14 zugeordnet ist. Da hierdurch gewährleistet ist, daß ungeachtet der großen Anzahl der Passagiere, welche mit dieser Seilbahnkabine 1 transportiert werden können, durch jede der beiden Einstiegs- bzw. Ausstiegsöffnungen jeweils nur etwa die halbe Anzahl sämtlicher der Passagiere, welche mittels dieser Kabine transportiert werden, hindurchtreten, werden durch die große Anzahl der Passagiere bedingte Behinderungen beim Besteigen bzw. beim Verlassen der Seilbahnkabine 1 mit Sicherheit vermieden. Längs der Innenseiten der Stirnwände der Seilbahnkabine 1 und längs der beiden Seiten der Trennwand 10 sind Sitze 16 vorgesehen, wobei zumindest die längs der Trennwand 10 vorgesehenen Sitze 16 hochklappbar und in ihrer hochgeklappten Lage verriegelbar sind. Soferne die Sitze 16 hochgeklappt und in dieser Lage verriegelt sind, kann mit einer derartigen Seilbahnkabine 1 eine vergrößerte Anzahl von Passagieren befördert werden. Da hierdurch in einfacher Weise die Transportkapazität erhöht wird, können auch bei einem hohen Passagieraufkommen lange Wartezeiten vermieden werden. 5
Claims (4)
- AT 000 619 Ul ANSPRÜCHE · 1. Kabine für Seilbahnanlagen mit mindestens einem Trag- und Förderseil, welches in den Endstationen der Anlage über Umlenkscheiben, von welchen mindestens eines angetrieben ist, geführt ist und welches im,Betrieb andauernd in Bewegung gehalten ist, welche mit Klemmeinrichtungen und Rollapparaten ausgebildet ist, wobei sie mittels der Klemmeinrichtungen an das Trag- und Förderseil ankuppelbar ist, wodurch sie zwischen den Stationen bewegbar ist, sowie in den Stationen vom Trag-und Förderseil abkuppelbar ist, wodurch sie in den Stationen mittels der Rollapparate längs Führungsschienen zu Einstiegs-bzw. Ausstiegsbereichen, in welchen sie von Passagieren bestiegen bzw. verlassen werden kann, verfahrbar ist, und deren Innenraum zwei Bereiche aufweist, wobei jedem dieser Bereiche eine gesonderte, durch eine Türe verschließbare Zustiegs- bzw. Ausstiegsöffnung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bereiche durch eine Trennwand voneinander vollständig getrennt sind und daß längs der Innenseiten der beiden Stirnwände und an beiden Seiten der Trennwand (10). Sitze (16) od.dgl. vorgesehen sind, wobei zumindest die längs der Trennwand (10) angeordneten Sitze (16) hochklappbar und in ihrer hochgeklappten Stellung verriegelbar sind.
- 2. Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter Weise in Bewegungsrichtung des Trag-und Förderseiles länger ausgebildet ist als in Querrichtung, wobei deren Innenraum durch die quer zur Längsrichtung verlaufende Trennwand (10) in zwei angenähert gleich große Bereiche (11, 12) unterteilt ist und daß sich in an sich bekannter Weise die Einstiegs- bzw. Ausstiegsöffnungen (13, 14) jeweils in einer der beiden Seitenwände befinden. 6 AT 000 619 Ul
- 3. Kabine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Grundriß als angenähert ovales Polygon ausgebildet ist.
- 4. Kabine nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, daß sich die beiden Einstiegs- bzw. Ausstiegsöffnungen (13, 14) in an sich bekannter Weise jeweils angenähert in der Mitte der beiden Teilbereiche (11, 12) befinden. 7
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0810195U AT619U1 (de) | 1994-10-11 | 1995-10-02 | Kabine für seilbahnanlagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT191594 | 1994-10-11 | ||
| AT0810195U AT619U1 (de) | 1994-10-11 | 1995-10-02 | Kabine für seilbahnanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT619U1 true AT619U1 (de) | 1996-02-26 |
Family
ID=25597162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0810195U AT619U1 (de) | 1994-10-11 | 1995-10-02 | Kabine für seilbahnanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT619U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1004645A (en) * | 1911-01-24 | 1911-10-03 | Charles K Goldstein | Davenport. |
| AT363517B (de) * | 1977-02-04 | 1981-08-10 | Sigma Plastique | Automatisch zu oeffnende und zu schliessende kabine fuer seilschwebebahnen |
| ATE48574T1 (de) * | 1985-10-23 | 1989-12-15 | Pomagalski Sa | Seilbahnkabinen mit faltsitzen. |
-
1995
- 1995-10-02 AT AT0810195U patent/AT619U1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1004645A (en) * | 1911-01-24 | 1911-10-03 | Charles K Goldstein | Davenport. |
| AT363517B (de) * | 1977-02-04 | 1981-08-10 | Sigma Plastique | Automatisch zu oeffnende und zu schliessende kabine fuer seilschwebebahnen |
| ATE48574T1 (de) * | 1985-10-23 | 1989-12-15 | Pomagalski Sa | Seilbahnkabinen mit faltsitzen. |
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