AT61755B - Zelt, insbesondere zur Bergung von Flugzeugen. - Google Patents

Zelt, insbesondere zur Bergung von Flugzeugen.

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Gustav Behrens
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  Zelt, insbesondere zur Bergung von Flugzeugen. 



   Das vorliegende Zelt ist besonders zur Bergung von Flugzeugen bestimmt und ermöglicht durch seine Bauart, dass es in kürzester Zeit aufgebaut, abgebrochen und verladen werden kann. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zelthaut durch die in den Eckpunkten eines Vieleckes angeordnete, nach aussen verspannte Masten sowie lediglich durch Spanndrähte gestützt wird, die, ohne eine geschlossene Figur zu bilden, von den Masten nach einem oder mehreren im Inneren des Grundrisses liegenden Punkt oder Punkten verlaufen. 



   Zelte, deren Gerüste durch in den Eckpunkten eines Vieleckes angeordnete, nach aussen verspannte Masten gebildet werden, sind an und für sich bekannt. Die Zelthant ist hiebei aber an den diagonalen Spanndrähten in der Mitte aufgehängt und stützt sich ausserdem auch auf Drähte oder Seile, die in den Seiten des Vieleckes angeordnet sind und von Mast zu Mast reichen. Würde man über ein derartiges Gerüst mit seitlichen, in gleicher   Otite   mit den diagonalen Spanndrähten liegenden Spanndrähten eine Zelthaut legen, so würden sich besonders bei den für Flugzeuge bestimmten Zelten von ausserordentlich grossen Abmessungen in der Zelthaut Beutel bilden, in denen sich Regenwasser sammeln kann.

   Das wird vermieden, wenn man das Zeltdach lediglich auf den Spitzen der Masten und solchen Spanndrähten aufruhen lässt, die, ohne eine geschlossene Figur zu bilden, von den Masten nach einem oder mehreren im Inneren des Grundrisses liegenden Punkt oder Punkten verlaufen. Dadurch wird das Zelt zur Aufnahme von Flugzeugen besonders geeignet. Ausser den das Dach tragenden Masten können noch zusätzliche, kürzere Masten in den durch die Hauptmasten und   Spanndrähte   bestimmten Ebenen ausserhalb der Hauptmasten im Erdboden befestigt und verspannt und an diesen die
Seitenteile des Zeltes befestigt werden. 



   Die Zeichnung zoigt den Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen, bei der ein Quadrat, ein Rechteck und ein unregelmässiges Vieleck als Grundfläche gewählt ist. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des fertigen Zeltes. 



   Fig. 2 zeigt den   Gerüstbau   in Oberansicht. 



   In den Eckpunkten des Quadrates sind Masten al,   al !, a3, 04 aufgerichtet,   die durch 
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 Richtung der Begrenzungsseiten des Vieleckes und in die Richtung der den Knotenpunkt mit den Eckpunkten verbindenden Spanndrähte gelegt. 
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   An dem Wesen der Erfindung wird natürlich nichts geändert, wenn behufs leichter Ausführung und Aufstellung des Zeltes etwas unterhalb der Spitzen der Masten kleine Teller angeordnet werden, von denen die diagonalen Spanndrähte ausgehen und die dann   der Zelthaut eine grössere Auflagerfläche geben. 



  Ist der Grundriss des Zeltes ein Rechteck, wie m Fig. 3 gezeichnet, so empfiehlt es   sich, die diagonalen Drähte nicht im Schwerpunkt zu vereinigen, sondern gemäss Fig. 3 zwei Knotenpunkte zu bilden, so dass die von den Masten ausgehenden Spanndrähte mit den Seiten im Grundriss Winkel von 450 bilden. Die Knotenpunkte werden dann durch einen besonderen Spanudraht miteinander verbunden. Auch bei dem Zelt tiber vieleckigem Grundriss gemäss Fig. 4 werden die. Spanndrähte   zu : Gruppen zusammengefasst,   die dann gegeneinander verankert werden. 
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Claims (1)

  1. Zelt, insbesondere zur Bergung von Flugzeugen, unter Benutzung eines Gerüstes, bestehend aus in den Ecken eines Quadrates, Rechteckes oder beliebig gestalteten Vieleckes angeordneten verspannten Masten, dadurch gekennzeichnet, dass die Zelthaut aber die Spitzen der Masten und lediglich solche Spanndräbte gelegt ist, die, ohne eine geschlossene Figur zu bilden, von den Masten nach einem oder mehreren, im Inneren des Grundrisses liegenden Punkt oder Punkten verlaufen.
AT61755D 1911-04-03 1912-01-04 Zelt, insbesondere zur Bergung von Flugzeugen. AT61755B (de)

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