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VisierlaufschienefürHandfeuerwaffen.
Die Erfindung betrifft eine Visierlaufschiene für handfeuerwaffen. namentlich Jagdgewehe. und bezweckt, den Gehrauch dieses Visierhilfsmittels, das längs des Laufes bzw. Doppellaufes fest oder verstellbar angebracht zu werden bestimmt ist, besonders auch in Anpassung auf selbsttätige
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eine Visierlaufschiene aus Aluminium oder einer Leichtmetallegierung anwendet. Ferner ist gemäss der Erfindung eine diesem Laufschienenmaterial besonders angepasste eigenartige Befestigungsvorrichtung vorgesehen, wodurch der Verschiedenheit des Ausdehnungskoeffizienten zwischen dem Aluminium und dem Material der Befestigungsunterlage Rechnung getragen wird.
Ausserdem ist
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des Laufes mit aufgesetzter Laufschiene, Fig. 2 die vergrösserte Seitenansicht nebst Schnitt durch die Laufschiene an ihrem Befestigungsende : Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x
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Fig. 4 einen Längsschnitt. Fig. 5 einen Querschnitt nach y-y der Fig. 4. und Fig. 6 eine Unter- ansi'ht. von der Hohlseite der Laufschiene gesehen.
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mässig massive Ende der Laufschiene a ist mittels einer in eine Unterscheidung passenden Zunge b zum Befestigungszwecke eingefügt und in einiger Entfernung davor durch die Festhalt- schraube c (Fig. 2) an einem Prismenvorsprung e des Laufes befestigt.
Die Querschnittform dut schiene (Fig. 3) ist im Hauptteil zweckmässig U-förmig. damit eine als wärmeisoherender
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richtung ermöglicht ist. während sie die Schiene gegen seitliche Verschiebung sichert und eine bestimmte Komhöhe festlegt.
Durch ihre Hohlform und wegen der Leichtigkeit des Aluminiums hat die neue Laufschiene kaum mehr i (ht wie eine aus Holz erzeugte. Deshalb eignet sie sich besonders zur Anwendung bei Selbstladegewehren, bei denen eine zusätzliche Belastung über die Lauflänge bis nach vorn hin unerwünscht ist.
Der Luftraum und Klaffabstand zwischen Lauf- und Visierschiene Mindert die Wärme- übertragung von jenem zu dieser, so dass die Visierbahn nicht merklich durch Flimmerbewegung der erhitzten Luft über der Schiene beeinträchtigt wird. Immerhin muss die bei wiederholtem Abfeuern sich einstellende Erhitzung der Laufschiene eine Längenänderung zur Folge haben ; diese Ausdehnung ist durch die besondere Festlegung der Aluminiumlaufschiene ermöglicht.
Bei starrer Befestigung würde sie sich wegen des höheren Ausdehnungskoeffizienten im Verhältnis zum Stahl nach vorn derart längen, dass die Befestigungsmittel abgeschert werden würden.
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mit dem Korn versehene Vorderende vermöge Federung des Materials einer gewissen Höherund Tiefereinstellung fähig.
Für diese Einstellung dient, wie bereits erwähnt, eine Verstellvorrichtung, die aus einer mit gerändeltem Scheibenkopf versehenen Stellschraube" besteht, die in einem nach beiden Wangen der Schiene a hindurchgehenden Schlitz u so gelagert ist, dass die überstehenden Randteile durch Fingerangriff gedreht werden können. Die Stellschraube schraubt sich in einem zwischen den Schienenwangen befindlichen Laufansatz w nahe der Laufmündung. Jedoch wird die Stell- schraube v nicht eher zur Drehung frei, als bis das Korn k mit seinem Zapfen z aus demselben Ansatz w losgeschraubt ist. Genannter Zapfen z greift nämlich in seiner Befestigungslage durch ein Loch i des Scheibenkopfes (Fig. 6) hindurch und hindert so dessen Drehung.
Nachdem das Korn k herausgeschraubt ist, lässt sich durch Drehung an v eine abgestufte
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hindurcbgeführten Zapfen z am Ansatz w fest. Nunmehr ist die Schiene auf die gewünschte höhere oder tiefere Visierrichtlage eingestellt, wenngleich wegen des losen Schlitzeingriffes der Stellschraube t) und weil das Einsteckloch der Schiene für das nach oben herausragende Korn einen gewissen Spielraum hat, dennoch eine merkliche Längsausdehnung der Laufschiene a über die Laufmündung hinweg ermöglicht ist.
Es können an der Kopfscheibe der Stellschraube v mehrere Löcher an Stelle des einen Loches i vorgesehen werden, in welchem Falle die Einstellungsstufen sich nicht auf ganze Umdrehungen der Stellschraube v beschränken, sondern bei Teildrehungen abgestuft stattfinden
PATENTANSPRÜCHE :
1. Visier ! aufschiene für Handfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Aluminium oder einer Leichtmetallegierung besteht.