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Bleistiftspitzer.
Die Erfindung betrifft einen Bleistiftspitzer, bei welchem der Bleistift während des Spitzens in seinem Träger achsial nicht verschoben wird.
Im wesentlichen besteht die Neuerung in der gleichzeitigen Anwendung einer besonderen Abstützung längs des Schreibstiftkegels und eines nachgiebigen Gegenlagers welches den Schreibstiftkegel gegen die Stütze andrückt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen die Fig. l und 3 Querschnitte der Lage des Bleistiftes, Fig. 3 und 4 Längsschnitte der Lage des Bleistiftes in der Stütze, Fig. 5 die Lücke in der Schneidfläche. Fig. G veranschaulicht die verschiedenen Schräg-
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und 8 zeigen den Erfindungsgegenstand in Längsschnitten.
In dem Teil 1 des Spitzers ist eine Ausnehmung 18 von etwa halbrundem Querschnitt vorhanden, deren Wandung die Stütze für. den Schreibstift bildet. Diese Ausuehmung hat eine solche Lage, dass ein Teil ihres Querschnittes in die Schneidebene agt. Hiedurch entsteht eine Lücke 8, deren Grösse so gewählt ist, dass sie bei einem neuen Bleistift am untersten Ende den
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Ende die Lücke den Schreibstift nicht in die Schneidebene binemragen, wie aus den Fig. 1 bis 4 zu ersehen ist. Aus diesem geht hervor, dass beim Schneiden der Schreibstift nach und nach ah- geschnitten wird, bis er am oberen Ende der Lücke anlangt und den voraubestimmten Kcgct erreicht. Der Anfang des Spitzenorganges ist aus Fig. 3, die Vollendung aus Fig. 4 ersichtlich.
Um verschieden starke Schreibstifte spitzen zu können, ist die Ausnehmung 18 so gestaltet, dass das unterste Ende breit genug zum Durchlassen des stärksten Schreibstiftes ist, z. B. eines
Buntstiftes ; am oberen Ende ist sie hingegen für die dünneren Schreibstifte passend gemacht.
Jede Schreibstiftsorte wird je nach ihrer Stärke zur Schneidebene in einem bestimmten Winkel gelagert und mit abnehmender Stärke immer steiler zur Schneidebene gestellt, um einen vorausbestimmten Kegel zu erreichen. Nach der Fig. 7 kann dieses z. B. dadurch erreicht werden, dass ein um den Punkt 15 bewegbarer Teil 10 des Spitzers mitsamt der Einklemmhülse 76 d'urch einen
Anschlag 9 exzentrisch verstellt und in dieser Lage gehalten wird.
Die Verstellung des Schreib-
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1 dient zum Andrücken des Schreibstiftes am die Stütze. Die GegenJage besteht zweckmässig zum Halten des Schreibstiftes aus einem keilförmig abgeschnittenen Rohr, welches oben für die Einführung des Schreibstiftes eine Erweiterung besitzt. Wie aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist. wirkt die Gcgcnlage gegen den Schreibstiftkegel selbst und legt sich dank der Anwendung des Gelenkpunktes 13 an jedes Spitzenprofil an, so dass der ausgeübte Druck auf Holz und Mme verteilt wird.
Um einen Schreibstift zu spitzen, wird er bis an das Ende der Lücke 8 hineingeschoben.
Dabei wird er oben durch eine Einklemmhülse 16 und unten durch die Gegenlage 12. welche ihn gegen die Wandung 5 der Ausnehmung 18 drückt, gehalten. Wenn der Bleistift so eingeschoben
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gegeben. Der Schreibstift wird solange vom Schneidwerkzeug abgegriffen, als noch ein Teil aus der Lücke herausragt. Sobald der durch entsprechende Schräglage des Stiftes vorauszubcstimmende Kegel beim Schreibstift gebildet ist, hört das Schneidwerkzeug auf zu wirken, denn der Schreibstift legt sich nicht mehr gegen das Schneidwerkzeug, sondern gegen die Wandung der Stütze an.
Die Bewegung des Schreibstiftes geschieht in bekannter Weise durch Vermittlung des Zahnrades 11, des Werkzeugträgers und der Messer.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bleistiftsptizer, bei welchem der Bleistift während des Spitzens in seinem Träger achsial nicht verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bearbeitende Teil des Schreibstiftes durch einen federnden, bewegbaren-Teil (12) des Spitzers in der Richtung auf das Schneidwerkzeug (7) zu gegen eine längs des sich bildenden Schreibstiftkegels angebrachte Stütze (1) gedrückt und durch dieselbe gehalten wird.