AT60624B - Verfahren und Presse zur Herstellung schmiedeeiserner Wagenräder und dgl. in einem Schmiedegang. - Google Patents

Verfahren und Presse zur Herstellung schmiedeeiserner Wagenräder und dgl. in einem Schmiedegang.

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AT60624B
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John Morrison Hansen
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John Morrison Hansen
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  Verfahren und Presse zur Herstellung schmiedeeiserner Wagenräder und dgl. in einem
Schmiedegang. 
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 räder und dgl., und wird mit demselben die Herstellung eines Rades in einem einzigen Schmiedegang bei nur einmaliger Erhitzung des Arbeitsstückes bezweckt. 



   Die Erfindung besteht darin, dass   das Arbeitsstück zunächst   in einer Presse   schalenförmig   gebogen und alsdann, während dasselbe in der Presse eingeschlossen bleibt, Nabe, Rippe und Lauf teil gebildet werden. Weiterhin besteht die Erfindung darin, dass zunächst der Nabenteil des Rades und alsdann, während das   Arbeitsstück   in der Presse eingeschlossen bleibt, der Kranz 
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 noch auf die besondere Ausbildung der Pressen zur Herstellung der Räder gemäss dem vorliegenden Verfahren. 
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 in der zur Bearbeitung erforderlichen Lage veranschaulichend :   Fig. 2   ein Vertikalschnitt der Presse ihre Teile in der nach erfolgtem ersten Arbeitshub befindlichen Lage darstellend ;

   Fig. 3 ein Vertikalschnitt, die einzelnen Teile der Presse in der nach beendetem Schndedegang befindlichen 
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 Stellung von Patrize und Matrize zueinander darstellt. Fig.   5   ist der Vertikalschnitt einer zweiten   Ausführungsform   der Presse, den Beginn des Pressvorganges veranschaulichend, und Fig. 6 eine der Fig. 5   ähnliche   Ansicht. die einzelnen Teile der Presse in ihrer nach beendetem   Pressgang   befindlichen Lage veranschaulichend. 



   Die auf den Zeichnungen dargestellten Gesenke können in Verbindung mit irgend einer geeigneten Presse von hoher Kraftleistung, wie solche zum Schmieden von Rädern gewöhnlich Verwendung findet, angewendet werden. Die Gesenke sind so angeordnet, dass die zur Herstellung der   Räder erforderlichen Hube der Stempel   erzielt werden, und ist zum Verständnis der vorliegenden Erfindung nur eine Veranschaulichung und Beschreibung der verschiedenen Gesenkteile   beim Schmieden des Arbeitsstückes   erforderlich. 



   Die Erfindung ist auf den   Zeichnungen m zwei Ausführungaformen   der Gesenke veranschaulicht, welche sich wohl mit Bezug auf einige Einzelheiten voneinander unterscheiden, 
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   höhlung   8 ist der   Durohlochungsdorn     14   gelagert, welcher vermittelst eines geeigneten hydraulischen Plungers   15   betätigt wird. Letzterer treibt den Dorn durch den Nabenteil des Arbeitsstückes und drängt das Material des Nabenteiles in die für die Bildung der Nabe dienende Aushöhlung. 



   Oberhalb der Matrize befindet sich der äussere ringförmige Stempelträger 18 und innerhalb desselben der Träger 19, während zentral. zu beiden Trägern der den Dorn 21 tragende und betätigende Plunger 20 angeordnet ist. Die verschiedenen Teile können durch geeignete hydraulische Zylinder betätigt werden, deren Veranschaulichung und Beschreibung als nicht zur Erfindung gehörig fortgelassen ist. Der Dorn 21 ist zentral zum Arbeitsstück und zum inneren Patrizenstempel 22 angeordnet, der mit dem Träger 19 verbunden und mit einer Nabenhöhlung   2J   und einer ringförmigen Backe   24   zur   teilweises   Bildung der Rippe des Rades versehen ist. Der Stempel 22 ist von dem Patrizenstempel 26 umschlossen, welcher eine Fläche 27 zum Schmieden des äusseren Rippenteiles des Rades trägt.

   An diese Fläche schliesst sich nach aussen hin der Schuteransatz 28 zwecks Schmiedens der hinteren Kranzfläche des Rades. Die Patrizenstempel sind in geeigneter Weise mit ihren Trägern verbunden, und zwar besitzt der Ringstempel22 einen sich nach aussen erstreckenden   Schulteranaatz   30 und der   Ringstempel26   einen ähnlichen einwärtsragenden Ansatz   31, wodurch   bei Beendigung des Schmiedeganges die beiden Ringstempel in einer solchen Lage zueinander gehalten werden, dass die Arbeitsflächen derselben eine Übertragung des auf den äusseren Stempelträger 18 und den   Aussenstempel   26 ausgeübten Druckes in ungeschwächtem Masse auf den Innenstempel 22 bewirken, so dass die   gesamte Kraftwirkun   der Presse dazu aufgewendet wird,

   die für das Rad bestimmte Metallmenge auch vollständig zur Herstellung des Rades zu verwenden. Zwischen dem Dornträger 20 und dem Stempel 22 
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 gesehen, um eine voneinander unabhängige Bewegung dieser Teile zu gestatten. 



   Der Ring 4 trägt an seinem Aussenumfange nach abwärts gerichtete Nasen 38, welche in der in Fig. 3 veranschaulichten Endstellung der Presse mit an dem   Stempelträger 18 drehbar   befestigten Haken 39 in Eingriff gelangen. Auf diese Weise kann nach beendetem Pressverfahren der Ring   4   in der in Fig. 4 : veranschaulichten Weise abgenommen und das fertiggeschmiedete Rad aus der Presse entfernt werden. 



   Wie im vorstehenden zum Ausdruck gebracht wurde, besteht ein Hauptmerkmal der Erfindung darin, dass zuerst der Nabenteil geschmiedet und dass, während derselbe in den Stempeln eingeschlossen bleibt, der Kranzteil des Rades gebildet wird. Es können deshalb irgend welche geeigneten   Arbeitsstücke   zur Anwendung gelangen, doch empfiehlt es sich, kreisförmige Platten zu verwenden, wie eine solche in Fig. 1 angedeutet ist, und soll im folgenden die Anwendung der Erfindung zum Schmieden eines Rades aus einem solchen   Arbeitsstück   beschrieben werden. 



   Das auf die erforderliche Schmiedehitze gebrachte   Arbeitsstück wird auf   den abgesetzten Teil 2 der   Bingmatrize J   gebracht und der Stempel   22 mit dem   Dorn   2J'nach abwärts bewegt,   wobei das   Arbeitsstück   zunächst eine   schalenförmige   Gestalt erhält und gegen den   ringförmigen     Vertikalteil. M getrieben   wird. In dem Masse, wie die Stempel weiter   herabgehen.   wird das Metall zwischen dem Stempel 22 und der Fläche 9 der Matrize 7 zusammengepresst und das Metall nach 
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   Die so vorgebildete Nabe wird alsdann   infolge Durchlochens vermittelst   des Dornes 14 vollendet (Fig. 3). Wenn das Arbeitsstück von seiner Auflage   abwärtsgetrieben   wird, erfolgt ein Umbiegen der Aussenkante 40 nach aufwärts und ein Aufrichten derselben (Fig. 2) innerhalb der Vertikal- wände 13 der Matrize. Während das   Arbeitsstück   so eingeschlossen ist. wird der Stempel 26   (Fig.   3) abwärtsbewegt und der Rand 40 des Arbeitsstückes abwärts in die durch das ringförmige
Lager 10 der Matrize 7 und dan unteren Teil 11 des Ringes 3 gebildete Aussparung für den Lauf- teil und Spurkranz des Rades getrieben. Auf diese Weise wird der Radkranz 41 und, falls es sich, wie in dem dargestellten Beispiel, um die Herstellung eines Wagenrades handelt, der Spurkranz 42 fertiggeschmiedet.

   Durch diese Schmiedeoperation wird die Stärke des Rippenteiles herab- gemindert und das hiebei verdrängte Metall in die Höhlung zwischen der Matrize 7 und dem Ring.   1   und den Stempeln 22 und 26 gedrängt, wodurch das Ausschmieden des Rippenteiles und Rad- kranzes vollendet wird. Bei dieser nach abwärts gerichteten Bewegung gelangen die Schultern 30 und 31 der Stempel 22, 26 miteinander in Berührung, so dass die die Rippen bildenden Flächen 24 und 27 der Stempel in die richtige Lage zueinander kommen.

   Das Gegeneinanderliegen der
Schultern hat ausserdem noch zur Folge, dass der Gesamtdruck der Presse auf   das Arbeitsstück   verteilt wird, wodurch der Innenstempel 22 mit dem Aussenstempel 26   abwärtsgetrieben,   das
Schmieden der Rippe vollendet und das Arbeitsstück für das durch Anheben des   Dornes 1d ver-   mittelst des Plungers 15 bewirkte endgiltige Durchlochen der Nabe eingeschlossen bleiben wird. 



   Das so eingeschlossene Arbeitsstück kann einem ausserordentlich hohen Schmiededruck ausgesetzt werden, um das Material des Lauf-und Spurkranzes zu verdichten und so das Schmieden des
Rades zu vollenden. Beim Herabgehen des Trägers 18 legen sich die Haken 39 desselben um die
Nasen 38 des   Ringträgers , so   dass beim Anheben der Patrize (Fig. 4) der   Träger. M   den Träger 4 mit der Ringmatrize hochhebt und das Rad zwecks Entfernens aus der Presse freigelegt wird. 

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 sprechend ausgebildet. Der obere Stempel bewegt sich innerhalb des Ringes   52,   und ist in diesem Falle ein hin und her beweglicher Ringstempel nicht erforderlich.

   Das   Arbeitsstück   53 ruht auf   4em     achulterförmigen   Lager 54 der Ringmatrize und wird abwärts gegen den unteren Gesenkteil getrieben, so dass dasselbe eine schalenförmige Gestalt erhält. Dies kann dadurch erreicht werden, dass der obere Dorn 55 eine dem oberen hin und her beweglichen Stempel 51 gegenüber   stattfuidende   voreilende Bewegung erhält oder aber, dass ein herausnehmbarer Block 56 zur Anwendung gelangt, der in der Nabenhöhlung 57 des Stempels 51 geführt wird.

   In diesem Falle wird die Presse nach erfolgtem Durchbiegen des Arbeitsstückes geöffnet und der Block 56 entfernt, worauf der obere Stempel 51 herabgeht und das Rad zwischen den Flächen des unteren Gesenkes und des oberen hin und her beweglichen Gesenkes fertig geschmiedet und nach aussen gegen die den Kranz bildende Fläche 58 der Ringmatrize 52 gepresst wird. Bei diesem   8chmiedegang   werden die Lochdorne 55 und 59 in der mit Bezug auf die erste Ausführungsform beschriebenen Weise vor und zurück bewegt.

   Bei dieser Operation wird das Rippenmetall infolge des ausserordentlich hohen, auf die Gesenke ausgeiibten Druckes durch die Klemmflächen 60 und 61 nach einwärts getrieben, um die   Nabenhöhlung     72   auszufüllen, und wird die   aufwärtegebogene   Kante des   schalenförmigen   Arbeitsstückes abwärts in die zur Bildung des Kranzes dienende Aussparung   7. 3   gepresst und auf diese Weise das Rad vollendet. 



   PATENT -ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung   schmiedeeiserner Wagenräder   oder dgl. in einem Schmiedegang, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgtem Vorschmieden der Nabe während der Herabminderung des restlichen Rippenteiles gleichzeitig das Fertigschmieden des Kranzteiles erfolgt, wobei die Nabe beim Lochen   lerselben fertiggesteltt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Presse zur Herstellung schmiedeeiserner Wagenräder oder dgl. in einem Schmiedegang nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsflächen der beiden ineinandergesteckten und relativ zueinander beweglichen Stempel (22, 26) des Obergesenkes und die Arbeitsflächen des mit einem aufruhenden Ringteile (3) versehenen Untergesenkes (7) die Gestalt der ent- EMI3.2
AT60624D 1911-11-06 1911-11-06 Verfahren und Presse zur Herstellung schmiedeeiserner Wagenräder und dgl. in einem Schmiedegang. AT60624B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110842127A (zh) * 2019-12-05 2020-02-28 马鞍山钢铁股份有限公司 一种车轮成型封闭模腔排水装置

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