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Aus flachen Glassteines zusammengesetzte Ctasmosattt.
Die Erfindung betrifft Glasmosaiken, wie'Schilder, Reklametafeln und dgl., welche aus flachen Glassteine zusammengesetzt sind. Bisher wurden flache Glaasteine zu Glasmosaiken, wie Schildern und dgl. in der Weise zusammengesetzt, dass die benachbarten Steine unter sich durch Metallösen verbunden wurden. Diese Metallösen lagen zum grössten Teile frei, waren also den Witternngseinnussen ausgesetzt und damit der baldigen Zerstörung. Ausserdem wurden die einzelnen Glassteine durch die Ösen nicht dicht aneinander gebracht und schliesslich war ein ordnungsmässiges Aneinanderfügen nur bei viereckigen Glassteinen möglich.
Dadurch, dass man ausschliesslich an die viereckige Grundform der Steine gebunden war, war man in der Darstellungsweise von Schriftzeichen und auch sonst in der Ausführung der Zeichnung ausserordentlich beschränkt.
Alle diese Nachteile beseitigt die Erfindung dadurch, dass die flachen Glassteine von im wesentlichen viereckiger oder auch dreieckiger Grundform auf kantige Stäbe aufgereiht und diese in den Steinbreiten entsprechenden Abständen einander parallel miteinander verbunden sind.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht und F. g einen wagerechten Schnitt.
Die einzelnen flachen Glussteine a ven viereckiger oder dreieckiger Grundform (Fig. 1) sind mit prismatischen Bohrungen versehen, durch welche die kantigen Aufreihstäbe oder-drähte b hindurchgesteckt sind. Die Aufreihstäbe odeur-drahtes sind in den Steinbreiten entsprechenden Abständen parallel zueinander unter sich verbunden. In der Zeichnung geschieht das beispielsweise durch Verbindungsschienen c, d, die von den Aufreihstäben oder-drühten b durchsetzt sind. Am einen Ende besitzen die Aufreihdrähte oder-stübe b Köpfe e, während die anderen Enden mit einem Gewindezapfen f versehen sind, auf welchem eine Mutter 9 zum festen Zusammenziehen sitzt. Es kann zur Sicherung auch noch eine Gegenmutter auf dem Gewindezapfen vorgesehen sein.
Die Steine schliessen infolgedessen dicht aneinander und der Zutritt der Atmo- sphä. rilien zu den Metallstäben oder-drahten b Ist ausgeschlossen. Sie sind demnach gegen die Witterungseinflüsse geschützt. Durch die Verwendung kantiger Aufreihdrähte oder - stäbe in Verbindung mit prismatischen Bohrungen in den Steinen wird in einfachster
Weise die Verdrehung der letzteren zueinander verhindert. Ausserdem aber wird durch die neue Verbindungsart der Steine die Verwendung von Steinen von dreieckiger Grundform. also von Halbsteinen möglich, welche grössere Freiheit in der Darstellung der Schriftzeichen und der Zeichnung überhaupt gewähren.
Die Neuerung ist nicht nur für ebene Gebilde, sondern auch für krummflächige
Gebilde verwendbar. Die viereckigen Steine erhalten dann z. R. bei kugeligen oder kegeligen
Formen Trapezform.
Die besondere Steinform richtet sich überhaupt nach dem aus den Steinen her- zustellenden Gebilde. Wesentlich ist nur die viereckige Gestalt der Grundform.
Statt der kantigen Aufroihstäbe, für welche prismatische Bohrungen in den Glas- steinen vorgesehen sind, können mit gleichem Erfolge auch Aufreihstäbe mit flachem, z. B. tänglichrundem Querschnitt, für welche entsprechende Bohrungen in den Glassteinen vorhanden sind, Verwendung finden. Die Aufreihstäbe mit flachem Querschnitt sind noch besonders geeignet für Steine geringerer Dicke und sichern im ganzen die Glassteine gegen Verdrehungen noch besser, ils die kantigen Stäbe von mehr quadratischem Querschnitt.
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