AT59708B - Verfahren zum Erstarren geschmolzenen Kalksalpeters. - Google Patents
Verfahren zum Erstarren geschmolzenen Kalksalpeters.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Erstarren geschmolzenen Kalksalpeters. EMI1.1 Eindampfen von Salpeterlösungen erhalten wird, sehr langsam erstarrt. Der Grund hiefür liegt zum grossen Teil in der zähen Beschaffenheit der Masse und der bedeutenden, beim Erstarren freiwerdenden Wärmemenge. Bei den gegenwärtig gebräuchlichen Verfahren lässt man die Kalksalpeterlösung in EMI1.2 Das Heraushackcn und die Zerkleinerung der Stücke erfordern xi. ! Handarheit und da- weitere Feinmahlen in Kugelmühlen einen beträchtlichen Kraftverbrauch. Um die Abkühlung der zähen Masse zu beschleunigen, wird sie zweckmässig in dünnen Schichten über Küblflächen ausgebreitet. aber sogar biebei ist ziemlich lange Zeit und infolgedessen eine grosse Kühlfläche erforderlich, mdem das Erstarren selbst der kalten Masse nur sehr langsam erfolgt. EMI1.3 einer dünnen Schicht aufgetragen und von welchen sie nach der Abkühlung wieder abgestrichen wird. Die abgekühlte, zahe Masse lässt man in ein Gefäss fliessen, das schwach gekühlt und in dem der Erstarrungsprozess eventuell durch Zusatz von Kalksalpeterpulver eingeleitet und bis zur Entstehung einer innigen, immer noch flüssigen Mischung von festen und Hüssigen Teilchen fortgesetzt wird. Damit dies so rasch wie möglich erfolgt, muss die Masse EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> prozess geht so rasch vor sich, dass er, wie erwähnt, sehr vorteilhaft auf einer mit einem Stretcher versehenen Fläche vorgenommen werden kann, z. B. in einer flachen Pfanne mit wasser-oder luftgekühltem Boden, über welchem man in geeigneten Zeitzwischenräumen einen Streicher fuhrt. Zweckmässig kann man auch eine rotierende, gekühlte Walze mit Streicher verwenden. Wenn man nach dem beschriebenen Verfahren arbeitet, erspart man viel Handarbeit, ausserdem erfolgt das Erstarren in einigen Stunden, statt in einigen Tagen. Der Kalksalpeter wird dabei in der Form von dünnen Schalen erhalten, deren weiteres Feinmahlen nur einen geringen Kraftverbrauch erfordert. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 Flächen, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse, nachdem sie vorher stark abgekühlt und in die Form eines zähen Gemisches von erstarrten und nicht erstarrten Teilchen gebracht worden ist, in dünner Schicht auf die gekühlte Fläche aufgebracht wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, darin bestehend, dass man zunächst die geschmolzene Masse stark abkühlt, sodann unter gleichzeitiger Kühlung umrührt und schliesslich in dünner Schicht auf einer mit Streicher versehenen gekühlten, rotierenden Walze ausbreitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO59708X | 1911-07-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT59708B true AT59708B (de) | 1913-06-25 |
Family
ID=19880972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT59708D AT59708B (de) | 1911-07-11 | 1912-07-04 | Verfahren zum Erstarren geschmolzenen Kalksalpeters. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT59708B (de) |
-
1912
- 1912-07-04 AT AT59708D patent/AT59708B/de active
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