AT59547B - Abwischvorrichtung für die Rakel von Tiefdruckpressen. - Google Patents
Abwischvorrichtung für die Rakel von Tiefdruckpressen.Info
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Description
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AbwischverrichtungfürdieRakelvonTiefdruckpressen.
Bekanntlich benutzt man beim Tiefdruck die sogenannte Rakel, welche die Farbe von den Leerstellen der Druckplatte abschabt. Bei diesem Abschaben zwängen sich zuweilen kleine Farbmengen auf der Gegenseite des Messers heraus, wo sie, da sie von den bekannten Abstreicher nicht erreicht werden, festtrocknen. Sie bilden dann kleine Körner, welche beim nächsten Schabgange in die Farbschicht der Bildstellen einreissen und die Gleichmässigkeit dieser Farbschicht zerstören.
Gegonstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung, welche automatisch ein Abwischen der Rakelschneide nach jedem Schabgang herbeiführt. Ein Sitzenbleiben von Farbe wird dadurch vermieden und damit ist der gedachte Übelstand beseitigt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Draufsicht und Fig. 2 in Vorderansicht, beide in der Anfangsstellung, Fig. 3 und 4 zeigen die Vorrichtung in Draufsicht und Vorderansicht, Endstellung, Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten.
Man sieht eine Welle a, welche parallel zur Rakelwelle gelagert ist und eine Längsnute b besitzt. Auf der Welle sitzt eine Büchse c, aus deren Innenfläche ein Zapfen d herausspringt, welcher in die Nute b eingreift. Die Büchse kann sich somit auf der Welle längsverschieben, aber nicht drehen.
Weiter gehören zur Vorrichtung eine Filzscheibe e, welche zwischen zwei Flanschen f eingespannt ist sowie ein Zahnrad g. Alles sitzt lose auf der Büchse. Das Zahnrad ist mit der einen Flansche verkuppelt. In das Zahnrad greift eine Sperrklinke h ein, derart, dass sich das Rad und mit ihm die Flanschen nebst Scheibe nur in der einen Richtung drehen können, nach der anderen Richtung hin jedoch arretiert werden. Die Scheibe e kann statt aus Filz auch aus einem anderen geeigneten Stoffe, wie Wollstoff, Gummi, Leder und dgl. bestehen.
Am sogenannten Wagen i sitzt ein Zahn k, welcher nach der einen Richtung hin umleghar ist und sich dann federnd wieder aufrichtet. Die Hülse ist mit dem Wagen
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der Pake) ; jetzt beginnt sie auf der Welle a hinzugleiten und dadurch fährt die Scheibe e an der tiakelschneide q hin, wol) ei sie dieselbe säubert. Beim Rückgange des Wagens zieht das Gewicht n die Büchse im gleichen Tempo in die Anfangsstellung zurück.
Der Zahn A-ist so angeordnet, dass er beim Kreuzen der Büchsenbahn gerade an das Zahnrad 9 anstösst. Beim Hingänge legt er sich während der Kreuzung um, weil der Anstoss beim Riul nach der gesperrten, beim Zahn nach der Klappseite wirkt. Beim Hergange ist es jedoch umgekehrt und das Zahnrad (und mit ihm die Scheibe e) werden eine Teilung weitergerückt. So wird nicht etwa mit nur einer Stelle der Scheibe ge- wischt, sondern die Wischstelle rückt nach und nach über die ganze Peripherie.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Abwischvorrichtung für die Rakel von Tiefdruckpressen, dadurch gekennzeichnet, dass ein parallel der Rakelschneide verschiebbarer Putz- hzw Wischkörper nach Beendigung eines Schabganges automatisch an der Rakelschneide hingeführt wird und damit eine Säuberung derselben bewirkt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT59547T | 1912-08-28 |
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|---|---|
| AT59547B true AT59547B (de) | 1913-06-10 |
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ID=3581368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT59547D AT59547B (de) | 1912-08-28 | 1912-08-28 | Abwischvorrichtung für die Rakel von Tiefdruckpressen. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT59547B (de) |
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1912
- 1912-08-28 AT AT59547D patent/AT59547B/de active
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