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Stabilisierungseinrichtung für Flugzeuge.
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zontalen, um eine in der Flugrichtung befindliche Achse drehbaren seitlichen Hilfstragfächen, die in wagerechte und lotrechte Stellung gebracht werden können.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
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richtung dargestellt ist, und zwar in Fig. 1 im Gleichgewicht, in Fig. 2 geneigt beim Wenden nach links und in Fig. 3 geneigt zur Gleichgewichtslage etwa infolge einer Luftwelle beim geradlinigen Fluage. Die Fig. 4 und 5 stellen die Flugmaschine in einer Draufsicht dar, und zwar in Fig. 4 bei geradlinigem Fluge geneigt zur Gleichgewichtslage etwa infolge einer Luftwelle. in Fig. 5 beim Linksschwenken. Fig. 6 zeigt schematisch den Zustand bei geradlinigem Flug, wenn sich die flugmaschine im Gleichgewichte befindet.
Fig. 7 und 8 zeigt die jalousieartige Anordnung der Balance-Einrichtung nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. 7 eine Ansicht von oben und Fig. 8 eine schematische Stirnansicht.
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der Querflächen 3 und 4 dienen zweierlei Einrichtungen. Die unteren (äusseren) Ränder der Flächen 3, 4 sind durch Schuüre 7, 8 mit schweren Kugeln 9, 10 verbunden. die sich in Röhren 11. 12
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verbunden sind. die den Lenkhebel 28 mit dem Hebel 29 verbinden. der auf dem Richtungs- steller 30 (Fig. 4. 5) sitzt.
Die Flächen 3, 4 sind symmetrisch zu den Aehsen 5. 6 ; die oberen (inneren) Hälften derselben sind jedoch schwerer, so dass im normalen Zustande diese beiden
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Spielsweise derart, dass die rechte Seite niedriger liegt (Fig. 3 und 4), so kommt die Röhre 77 in eine starker geneigte Lage. während die Röhre 12 fast horizontal liegt. Die Komponente der Schwere der Kugeln 9. in der Richtung des Rohres 77 wirkend, wächst derart, dass die Kugeln 9 die Däche J
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nachgelassen wird : die Schnur 25 bleibt gespannt. da die Fläche 4 ihre Lage nicht geändert hat.
Durch Verdrehen der Fläche , 3 ill die vertikale Lage wird die Tragkraft der linken Seite der Flugmaschine verringert, so dass diese selbsttätig in die Gleichgewichtslage zurückkehrt.
Dabei gelangen die Rohre 11 und 72 wiederum in die gleichen, mässig geneigten Lagen. so dass die schwerere innere Hälfte der Fläche 3 die Komponente der Schwere der Kugeln 9, in der
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Lage einstellt. wobei die Schnur 24 neuerdings gespannt wird (Fig. 6).
Bei einer Wendung nach links (Fig. 2 und 5) muss das Richtungssteuer 30 in die aus Fig. 5 erkennbare Lage eingestellt werden. Dabei ziehen die Drähte 26, 27 in den in der Fig. 5 durch Pfeile angezeigten Richtungen, so dass die Schnur 24 den Arm 22 wiederum in dieselbe Lage wie in Fig. 4 verdreht, die der vertikalen Lage der Fläche 3 entspricht. In diesem Falle wird
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der Fläche 3 überwunden werden muss, vermindert um die Komponente der Schwere der Kugeln 9 ; gleichzeitig mit dem Anziehen der Schnur 24 durch den Draht 26 (Fig. 5) hat sich der Draht 27 derart, verschoben, dass die Schnur 25 nachgelassen wird. Es bleibt daher die Fläche 4 in der horizontalen Lage, denn dem selbsttätigen Verdrehen derselben in die vertikale Lage wehrt das
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