AT58870B - Sprengpatrone. - Google Patents
Sprengpatrone.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Sprengpatrone. Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprengpatrone, in der eine mit einem Gemisch aus Wasser, Schwefelsäure und Salpetersäure getränkte Baumwollfullung angeordnet ist. Das Nitrieren von Baumwolle mit Salpetersäure, Schwefelsäure und Wasser unter Anwendung von Elektrolyse ist bekannt (Ö. P. Nr. 35080). Ver Erfindung gemäss il-endet sich diese Baumwollmasse zwischen den Polen einer elektrischen Batterie, so dass beim Stromschluss durch die Wirkung des elektrischen Stromes das Wasser zu Knallgas zersetzt und die Baumwolle bei zunehmender Konzentration der Säuren in Schiessbaumwolle umgewandelt wird. Die Patrone ist mit einer Zündvorrichtung versehen, welche durch den mit der fortschreitenden Elektrolyse zunehmenden Druck selbsttätig zur Wirkung kommt und mittels eines Schliessungsfunkens die Sprengpatrone zur Explosion bringt. Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Elfindungs- gegenstandes im Längsschnitt. Die Patrone besitzt einen Patronenmantel 1, z. B. aus einem bei a zugeschweissten nahtlosen MaanesmanB-Stah ! rohr, weiches an der Eintrittsöffnung mit Gasgewinde 2 ver- sehen ist. Letzteres nimmt einen Pfropfen 3, z. B. aus Stahlguss, auf, dessen Sicherung gegen Herausdrehen bei 4 durch Umbördeln des Rohres 1 bewirkt ist. Der Pfropfen 3 besitzt in der Mitte ein Linksgewinde zur Aufnahme eines Isolierstöpsels 5, z. B. aus Ebonit, der als Isolierung der in ihm ruhenden positiven Elektrode 6 dient. Die Elektrode ist mit einer Kappe 7a eines gelochten Blechzylinders 7 fest verbunden. Der letztere ist am entgegengesetzten Ende durch einen Stöpsel 8, z-B. aus Holz, geschlossen. Der durch das Umbördeln des Rohres 1 über den Pfropfen 3 entstandene Hohlraum ist durch Ausgiessen, z. B. mit Mennige 9, gedichtet und durch eine Scheibe 10, z. B. aus Holz, verschlossen. Diese ist durch zwei Schrauben 11 und 12 gesichert. Letztere dienen gleichzeitig zur Befestigung des positiven elektrischen Drahtes 13. Der Blechzylinder 7 erhält in seinem Inneren einen Zündstift 14, der durch ein Isolierröhrchen 15, z. B. aus Fiber, geht. Dieser Zündstift j hat durch die Kraft einer Feder 16 immer das Bestreben. sich nach aussen zu bewegen. Er liegt aber in einem solchen Abstand von dem Rohr 1. dass kein Funken überspringt. Der Zylinder 7 wird durch Eingiessen von einer Harzmasse 17, zum Beispiel Kolophonium, im Rohr in seiner zentralen Lage gehalten. Um den Zylinder 7 ist Baumwolle 22 gelegt. Der Zylinder ist mit einer Mischung aus Wasser, Schwefelsäure und Salpetersäure, z. B. von 4 Teilen Regenwasser, 1 Teil konzentrieiter Schwefelsäure und 1 Teil rauchender Salpetersäure gefüllt. Auch die Baumwollscbicht 22 ist mit dieser Mischung getränkt. An dem der Kolophoniumschicht entgegengesetzten Ende ist der Zylinder 7 durch Ringe , z. B. aus Holz, versteift. Der zwischen den Holzringen 12 und dem Pfropfen 3 entstandene Hohlraum ist durch ein mit einer Schraube 19 verschliess- bares Loch mit Harzmasse, z. B. Kolophonium 20, ausgegossen. An die Schraube ist der negative elektrische Draht 21 angeschlossen. Schliesst man die beiden Drähte 13 und 21 in einen eine Stromquelle enthaltenden Stromkreis, so geht der Strom in die Patrone in der Pfeilrichtung vom Blechzylinder 7 durch die nasse Baumwolle und zersetzt das angesäuerte Wasser zu Knallgas. Er verlässt dann durch das Rohr 1 die Patrone. Infolge der Kapillarwirkung saugt die hiebei trocknende Baumwolle nach und nach alles Wasser auf. Durch die fortgesetzte Gasentwicklung steigt der Druck im Rohr 1 so hoch, dass dasselbe sich zu dehnen beginnt. Der Zündstlft 14 folgt hiebei unter der Wirkung der Feder j ! 6 dieser Bewegung. Hindurch gelangt schliesslich das umgebogene Ende des Zündstiftes so nahe an den Blechzyhnder 7, dass ein Funke überspringt und das Gas zur Entzündung bringt, wodurch die Patrone zur Explosion kommt. Da sich während der Gasentwicklung die Baumwolle in Schiessbaumwolle verwandelt hat, wird die Sprengwirkung der Patrone wesentlich erhöht. Die eingefüllte, stark verdünnte Säure in der Patrone ist nicht imstande, die Baumwolle zu nitrieren, jedoch bei der fortschreitenden Vergasung des Wassers konzentrieren sich die Säuren immer mehr und in gleichem Masse schreitet auch die Nitration der Zellulose fort, so dass sie in Schiessbaumwolle umgewandelt wird. Bei der Anfertigung der Patrone beizt man zweckmässig vor dem Einlegen der Baumwolle das Innere der Patrone und überzieht dieselbe aussen mit einem Farbenanstrich. Darauf hängt man die Patrone in ein Platinbad und lässt Rohr und Zylinder mit einer diinnen Schicht Platin sich überziehen. Die Platinierung schützt Rohr und Zylinder vor der Einwirkung der Säuren.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sprengpatrone, bestehend aus einem gasdicht verschlossenen, mit Elektroden versehenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass in demselben eine mit einer Mischung von Wasser, Schwefelsäure und Salpetersäure getränkte Baumwollfüllung zwischen den Elektroden angeordnet ist, so dass es miiglich ist, durch Einschalten des Stromes die Zersetzung des Wassers zu Knallgas und mit der zunehmenden Konzentration der Säuren die Nitrierung der Baumwolle zu erzielen.2. Sprengpatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als eine Elektrode die metallene Patronenwandung, als zweite ein konzentrisch gelagerter, gelochter Metallzylinder dient.3. Sprengpatrone nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer selbsttätigen Zündung, dadurch gekennzeichnet, dass von der Wandung der Sprengpatrone ein Kontaktstift durch eine Durchbrechung des gelochten Zylinders ragt, wobei das Ende dieses Kontaktstiftes derart umgebogen ist, dass es den gelochten Zylinder von innen nahezu berührt, so dass bei einer durch die Zunahme des Innendruckes in der Sprengpatrone hervorgerufene Dehnung des Mantels derselben eine Berührung des Kontaktstiftes mit dem gelochten Zylinder stattfindet und durch den SchHessungsfunken die Explosion erfolgt EMI2.1
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