AT58842B - Kapselwerk mit zwei aufeinander abrollenden Kegelflächen und zwischen diesen sich fächerartig ausbreitenden, mit den Kegelscheiben radial verbundenen Kolben. - Google Patents

Kapselwerk mit zwei aufeinander abrollenden Kegelflächen und zwischen diesen sich fächerartig ausbreitenden, mit den Kegelscheiben radial verbundenen Kolben.

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  Kapselwerk mit zwei aufeinander abrollenden Kegelflächen und zwischen diesen sich fächerartig ausbreitenden, mit den   Kegelscheiben   radial verbundenen Kolben. 



   Das den Gegenstand der Erfindung bildende Kapselwerk dient hauptsächlich zur Förderung von gasförmigen und flüssigen Körpern und besonders dann, wenn diese durch feste oder   staubförmige   Bestandteile verunreinigt sind, wie z. B. Luft oder Gase bei   Venti-   lations-und Entstaubungsanlagen oder   schlamm-und sandhaltige Wässer.   



   Das Kapselwerk besteht in bekannter Weise aus zwei mit ihren Spitzen gegeneinandergerichteten kegelartigen Scheiben. Deren Mäntel sind nach der Erfindung durch radial gerichtete, biegsame Scheidewände miteinander verbunden, die zur Bildung von   Kammern   und zur Bewegungsübertragung von der einen Scheibe auf die andere dienen. 



   Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im   Längs-und Querschnitt.   Fig. 3 veranschaulicht eine Draufsicht auf die kreisenden Teile mit den Scheidewänden, Fig. 4 die Anordnung der Scheidewände in der Abwicklung und Fig. 5 die Form einer Scheidewand. 
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 sind die zueinander geneigt stehenden Wellen a, a gelagert. Der Schnittpunkt C der Wellenachsen C-D und C-E ist gleichzeitig auch Mittelpunkt des Gehäuses y. das die Kegelscheiben b, b zylindrisch nach der Linie k umgibt. Die Begrenzung kann jedoch auch kugel- 
 EMI1.2 
 seiten der Scheiben b, b befestigt sind und deren Grösse nach ihrer jeweiligen Entfernung von der Linie A-B abhängig ist.

   Demzufolge hat die Kammer o (Fig.   I)   an der parallelen Stelle der Mantelflächen c, c den geringsten und die   Kammer   p (Fig. 3) an der gegenüberliegenden Stelle den grössten Rauminhalt. 



   Zur Erläuterung der Wirkungsweise denke man sich die Kegelscheiben b, b in Umdrehung versetzt ; die Scheidewände m erhalten dann eine fortschreitende, fächerartige Bewegung. Die von diesen   Scheidewänden   gebildeten Kammern   w.   werden   vergrössert   und dann verkleinert, so dass an dem Stutzen q (Fig. 2) eine Saugwirkung und an dem Stutzen r eine Druckwirkung entsteht, die, fortlaufend wiederholt, einen gleichmässigen Strom   hervorbringen.   Beim Antriebe einer der Wellen a wird   die zweite Scheibe- b durch   die Scheidewände   ? n   mitgenommen (Fig. 4). 



   Die biegsamen, aus Leder,   Gummi.   federndem Metall oder dgl. bestehenden Scheidewände m erhalten zweckmässig eine segmentartige Form (Fig. 5), deren radiale Seiten t mittels Leisten   u.   und Schrauben oder dgl. an den   Kegelscheiben h längs Kegelseiten   befestigt sind. Die Verbindung der Scheidewände mit den Scheiben kann auch auf jede beliebige andere Art erfolgen, wie durch Nähen oder Einschieben in   Verstärkungen usw.   nach Fig. 4. 

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Claims (1)

  1. Kapselwerk mit zwei aufeinander abrollenden Kegelflächen und zwischen diesen sich fächerartig ausbreitenden, mit den Kegelscheiben radial verbundenen Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben aus-biegsamem oder faltbarem, nur an zwei Seiten fest eingespanntem Stoss bestehen und dass die von der äusseren, freien Kolbenkante bestrichene Gehäuseinnenwand eine mit ihrer Achse zur Berührungskante der Kegelfl chen senkrechte Zylinderfläche bildet.
AT58842D 1910-01-08 1910-11-12 Kapselwerk mit zwei aufeinander abrollenden Kegelflächen und zwischen diesen sich fächerartig ausbreitenden, mit den Kegelscheiben radial verbundenen Kolben. AT58842B (de)

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