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Kittknoten und das Entfernen des Beschlages im Innern der I. pupe-in einem Arbeitsgange und mit den gleichen Mitteln durchführen kann, wenn man nach dem Ankitten der erstzfäden die Luft innerhalb des geöffneten Glasballons auf eine solche Temperatur erhöht, dass die Kittknoten leitungsfähig und der Innenbelag der Lampe entfernt wird.
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lichen der bisher üblichen Glühlampenmaterialien erzielen, wenn mit Heissluft von zirka 270 bis 3200 gearbeitet wird.
Zur Durchführung dieses Verfahrens können die Glühlampen in bekannter Weise in beliebiger Anzahl in einem geschlossenen Raum angebracht werden. Hiebei empfiehlt es sich, den Glühlampensocket ausserhalb des Raumes anzuordnen.
Dieser geschlossene Raum kann nun, wie in Fig. 1 angedeutet ist, von innen oder von aussen durch einen brenner f oder eine beliebige Wärmequelle auf die gewünschte Temperatur gebracht werden. An dieser Erwärmung aller Lampenteile nimmt der Sockel a natürlich nicht teil; um ihn mit Sicherheit kuh) zu halten, kann er nach Bedarf mit kalter Luft angeblasen werden. Die Luft in der Lampe, die natürlich zunächst zum Einführen des neuen Fadens geöffnet ist. erwärmt sich entsprechend schnell und es findet auch naturgemäss eine gewisse Luftzirkulation hiebei innerhalb der Lampe stallt.
Dadurch wird das Austrocknen des Kittknotens sehr rasch durchgeführt und bei weiterer Steigerung
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der Temperatur in dem gleichen Arbeitsverfahren wird, wie vorhin beschrieben, der schwarze Beschlag von dem Glas der Lampe abgelöst und verschwindet.
Gemäss Fig. 2 kann das Verfahren in der Weise ausgeführt werden, dass durch die
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eingeblasen wird. Leitet man den Luftstrom direkt auf den Kittknoten, so vollzieht sich naturgemäss das Trocknen des Kittknotens sehr rasch. Gleichzeitig entfernt sich auch der Beschlag, der hier durch die energische Ausspülung der Lampe schnell beseitigt wird. Eventuell kann auch gleichzeitig mit dem Erwärmen und Beseitigen des Beschlages ein Evakuieren stattfinden. Die Lampen werden in dem allseitig geschlossenen Kasten erst dann erhitzt, wenn sie bereits mit der Vakuumpumpe verbunden sind. Auch dann findet eine gleichzeitige oder doch schnell aufeinanderfolgende Austrocknung des Kittknotens und Entfernung des Beschlages von den Glaswänden statt. In diesem Falle kann natürlich die Erhitzung der Lampen nur von aussen erfolgen.
In allen Fällen handelt es sich also um einen einheitlichen Arbeitsvorgang, nämlich um das Erwärmen der Luft innerhalb des Glasballons ; die Wirkung dieser Erwärmung auf die Kittknoten kann der Einwirkung auf den Beschlag zeitlich vorangehen (bei allmählicher, langsamer Erwärmung) oder mit Ihr teilweise oder ganz zeitlich zusammenfallen (bei sehr beschleunigter, plötzlicher Erwärmung) ; der Arbeitsvorgang bleibt aber stets ein einheitlicher.
Gegenüber dem Behandeln der Glühlampenballons mit einer Stichflamme hat das beschriebene Verfahren erhebliche technische Vorteile. Die Stichflamme, mit der die Ballons zum Zwecke der Entfernung des schwarzen Beschlages behandelt werden, gibt lokal grosse Hitze ab. Durch die Ausdehnung der Leitungsdrähte werden deshalb häufig die Glühlampen-Füsschen gesprengt.
Auch an der Trennungsstel1e zwischen Glühlampenhats und Gluhlampenballon treten infolge der starken Erhitzung und der darauf folgenden raschen Al) külilung Spannungen ein, die zum Zerspringen der Glühlampen führen, so dass man mit einem erheblichen Bruche zu rechnen hat. Da ausserdem, um die Sockel- befestigung zu schonen, die Stichflamme nicht bis nahe an den Sockel herangeführt werden konnte, so gelang es auch nicht immer, den schwarzen Beschlag aus dem Ballon voll- ständig zu entfernen. Bei dem vorliegenden Verfahren der Erhitzung und dem eventuellen
Einblasen von heisser Luft, vollzieht sich die Erwärmung ganz allmählich und sehr gleich- mässig, so dass ein Bruch so gut wie ausgeschlossen ist.
Die beschriebenen Ausführungsformen können auch miteinander in zweckentsprechender Weise kombiniert werden.
Das vorliegende Verfahren ist sowohl für Kohlefaden-als auch für Metallfadenlampen anwendbar.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Regenerierung von Glühlampen, bei welchen an Stelle der durchgebrannten Fäden neue Ersatzfäden an die Elektroden angekittet werden, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ankitten der Ersatzfäden in dem geöffneten Lampenballon ohne ihn direkter Flammenbespülung auszusetzen, die Luft auf eine solche Temperatur (zirka 270 bis ä200 C) gebracht wird, dass in einem Arbeitsgange sowohl die Kittknoten verfestigt bzw. leitungsfähig gemacht werden, als auch der innere Lampenbeschlag entfernt wird.