AT57699B - Verfahren zur Verarbeitung von Altkautschuk bzw. vulkanisiertem Kautschuk. - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung von Altkautschuk bzw. vulkanisiertem Kautschuk.

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Henry Pierre Charles G Debauge
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Henry Pierre Charles G Debauge
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   man Mgendermassen : Per zu verarbeitende Kautschuk enthält ausser den) Naturgummi lnd   den diesen begleitenden, je nach seinem Ursprung wechselnden Harzen auch mineralische Stoffe, Kautschuksurrogate bzw. Faktis und   Schwefel der j : um   Teil mit dem Kautschuk verbunden ist. Die so zusammengesetzten   KautschukabSUe werden, nachdem   sie fein zerstückelt worden sind, mit Xylol (bei der   Siedetemperatur von ungefähr 140  0)   genügend lange behandelt, um den Gummi in Lösung überzuführen, wobei der   Lösungsvorgang   durch Kneten unterstützt werden kann. 



   Der hiebei in der Lösung in Freiheit gesetzte Schwefel muss vor dem Auskühlen der Masse gebunden werden. Dies geschieht durch Zusetzen eines Schwermetallsuperoxydes, wie Bleioxyd, Mennige, Mangansuperoxyd oder dgl. 



   Nachdem nun die Behandlung des vulkanisierten Kautschuks in der angegebenen Weise erfolgt ist, überlässt man die Masse bei einer geeigneten Temperatur, bei welcher sie flüssig bleibt, sich selbst, damit sich die unlöslichen Stoffe absetzen ; so dann wird die Lösung dekantiert und kann auf verschiedene Art weiterbehandelt werden, um aus ihr den Kautschuk zu gewinnen. So kann man z. B. das Xylol mittels eines   Waaserdampfstromes   abtreiben, oder man kann in der Lösung den Kautschuk durch Zusetzen eines geeigneten Körpers, wie Alkohol, Azeton usw., koagulieren, welcher wohl das Xylol, aber nicht den Kautschuk löst. Die Reinigung des erhaltenen   Gutunüs   wird sodann durch Waschen, beispielsweise mit Alkohol, der den Vorteil besitzt, ein   Lösungsmittel   für Harze zu sein, zu Ende geführt. 



   Der bei der Dekantation verbliebene Rückstand, welcher notwendigerweise noch etwas Gummi enthält, wird mit einem Lösungsmittel, wie Benzin, Toluol, Schwefelkohlenstoff oder   TetrachlorkoMenston,   Chloroform   usw.,   behandelt, aus dem man dann den Gummi, wie weiter oben angegeben, sei es durch Verdampfen des   Lösungsmittels,   sei es durch Koagulierung des Gummis selbst, erhält. 



   Die voranstehend beschriebene Arbeitsweise ist wohl ziemlich einfach. Immerhin kann es unter Umständen erwünscht sein, die die Zusatzstoffe bildenden mineralischen Stoffe nicht auszuscheiden. wenn die Absicht vorliegt, neuerdings einen mit solchen Zusatzstoffen versehenen Kautschuk herzustellen. In diesem Falle wird nach erfolgter Lösung keine Dekantation vorgenommen, sondern das Lösungsmittel unmittelbar, sei es durch Mitreissen, sei es durch Destillation, verjagt. Nach dem Waschen des Rückstandes mit warmem Alkohol hat man eine Kautschukmischung erhalten, die von neuem verarbeitet werden kann und unter Zusatz einer entsprechenden Menge von Schwefel fällig erscheint, sich zu vulkanisieren.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verarbeitung von Altkautschuk bzw. vulkanisiertem Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, dass das zu verarbeitende Material in Gegenwart eines bei atmosphärischem oder bei etwas erhöhtem Druck oberhalb und unweit von lac siedenden Lösungsmittels für macht vulkanisierten Gummi mit Schwermetallsuperoxyden, wie Bleidioxyd, Mennige, Mangan- superoxyd oder dgl. behandelt wird, wobei die Superoxyde sich mit dem aus dem Kautschuk ausgeschiedenen Vulkanisationsschwefel vereinigen.
AT57699D 1910-06-25 1910-06-25 Verfahren zur Verarbeitung von Altkautschuk bzw. vulkanisiertem Kautschuk. AT57699B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986005192A1 (en) * 1985-03-05 1986-09-12 Oliveira Da Cunha Lima Luiz Ca Process for regenerating vulcanized rubber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1986005192A1 (en) * 1985-03-05 1986-09-12 Oliveira Da Cunha Lima Luiz Ca Process for regenerating vulcanized rubber

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