AT57585B - Beleuchtungsanlage mit Vakuumröhrenlicht. - Google Patents

Beleuchtungsanlage mit Vakuumröhrenlicht.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Beleuchtungsanlage mit Vakuumröhrenllcht.   



   Bei Vakuumröhrenlicht (Moorelicht) hat man das Periodenflimmern (stroboskopischer Effekt) durch Vorschalten einer Drosselspule zu verringern versucht. Hiedurch entsteht aber eine Phasenverschiebung im Netz und eine grössere   (wattlose) Belastung   des letzteren ; ebenso wird der Wirkungsgrad beeinträchtigt. 



   Die Erfindung bezweckt eine Vermeidung oder Verringerung des Periodenflimmerns, so dass es praktisch unmerklich wird, und dies ist dadurch erreicht, dass statt des bisher benutzten Einphasenstromes ein Mehrphasenstrom angewendet wird. Insbesondere hat sich   hiefür   der Dreiphasenstrom als vorteilhaft erwiesen. Durch den Betrieb des   Vakuumröhrenlichtes   durch Mehrphasenstrom werden neben Wegfall des Periodenflimmerns und Verkleinerung der Drosselspule sowie unter Verringerung der Phasenverschiebung als Vorteile erzielt eine   gleichmässige   Belastung des Netzes und eine Verkleinerung und bessere Ausnutzung der Apparate. Die Verwendung von Dreiphasenstrom ergibt fernor infolge der Verkettung eine Verringerung der Elektrodenzahl und eine bessere Energieausbeute bei gleicher Leistung. 



     Zweckmässig   wird die Erfindung so ausgeführt, dass die einzelnen Phasen der   zugeführten   
 EMI1.1 
 weder auch körperlich voneinander getrennt oder miteinander verbunden sein können und dann einen einzigen, zusammenhängenden Rohrstrang bilden. 
 EMI1.2 
 Leuchtröhren, die an beiden Enden mit Elektroden versehen sind ;
Fig. 2 eine ähnliche Anordnung mit untereinander verbundenen Leuchtröhren, die nur an einem Ende mit Elektroden versehen sind ;
Fig. 3 eine Anordnung mit nur einem einzigen, zusammenhängenden Rohr, das durch die Elektroden in drei Rohrstrecken getrennt ist ;

  
Fig. 4 eine Anordnung für Zweiphasenstrom mit zwei einzelnen Leuchtröhren. 
 EMI1.3 
   dÜl1nungsgrud   des Gases aufrecht zu erhalten, kann ein selbsttätig gesteuertes Gasventil mit dreifach gegabrelter Zuleitung, oder es können auch drei einzelne Ventile mit drei Zuleitungen vorgesehen sein. Im ersteren Falle worden die   Zuieitullgsröhren   in bekannter Weise durch eine gasdurchlässige Füllung, z. B. Sand, voneinander elektrisch isoliert, um einen Kurzschluss der den Röhren zugeführten elektrischen Energie zu verhütten. Bei sehr   langen Röhren können die be-   treffenden Ventile an beiden Enden angeschlossen sein. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 findet die Zuleitung der elektrischen Energie an einem 
 EMI1.4 
 wieder die Ventile in der oben angegebenen Weise mit oder ohne Sandwiderstand angeordnet werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wicklungen   81   und   8a   eines Zweiphasentransformators verbunden, dagegen am anderen Ende vereinigt und mit der gemeinsamen Elektrode ea versehen sind, von der eine Rückleitung zum Transformator führt. 



   In   ähnlicher   Weise, wie beschrieben und dargestellt, lassen sich die Röhren in entsprechender Anzahl und Ausgestaltung für Vier-oder anderen Mehrphasenstrom anordnen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beleuchtungsanlage mit Vakuumröhreniicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtröhren durch einen Mehrphasenstrom, vorzugsweise Dreiphasenstrom, gespeist werden.

Claims (1)

  1. 2. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtröhren durch einen Mehrphasenstrom in der Weise betrieben werden, dass die einzelnen Phasen der zugeführten elektrischen Energie in getrennten Röhren oder Rohrstrecken zur Wirkung gelangen.
AT57585D 1910-10-29 1911-03-08 Beleuchtungsanlage mit Vakuumröhrenlicht. AT57585B (de)

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