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Schraubenpropeller für Flugzeuge und Schiffe.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schraubenpropeller für Flugzeuge und Schiffe, dessen Konstruktion der Gedanke zugrunde liegt, einen Teil der FIUge1f1äcbe so zu konstruieren, dass die bei Bewegung der Schraube auf diesen Teil auftreffenden Teilchen des umgebenden Mediums sämtliche in bestimmter Weise in die unmittelbare Nähe eines anderen Teiles der Flügelfläche reflektiert bzw. abgelenkt werden, daher dort eine Verdichtung des Mediums hervorrufen, so daü sich letzterer Fltigeltei1 in einem dichteren Medium bewegt und seine Wirkung erhöht wird.
Diese Flächen sollen aber auch derart ausgebildet sein, dass sie die Teilchen des Mediums möglichst vollständig gegen eine an sie periphorisch angesetzte Verbindungsnäche mit im Sinne der Bewegungsrichtung der Schraube nach rückwärts gerichtetem Ansatz leiten, also auch dort eine Verdichtung des Mediums schaffen und die Wirkung der Schraube vergrössern.
Diesen Bedingungen entspricht, wie Versuche ergeben haben, ein Schraubenpropeller, der besteht : aus einer konoidiseheu Fluche, deren Spitze in der Schraubenachse liegt und deren Erzeugende von einem Zykloidensegment und deren Leitlinie von einem Arm einer
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Linie entsteht.
Vorzugsweise ist an dem äusseren Teil des Flügels nach hinten zu ein peripherisch nach rückwärts gerundeter Flügelansatz angeordnet dem, obgleich Flügelansätze an sich
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dadurch erhöhter Auf oder Vortrieb erreicht wird.
In der Zeichnung ist ein Flügel nach der Erfindung in Ansicht. Draufsicht und Kreuzrissschnittdargestellt.
Auf der in der Horizontalebene durch Abwälzung eines Kreises etwa vom Halb- messer A#Z vom Punkte A beschriebene Zykloide A#B denke man sich senkrecht zur Tangente C-/) des Punktes B eine Ebene gelegt und in dieser Ebene ei. ne Parabel mit horizontaler Achse und dem Scheitel in E konstruiert und deren Punkte 1.. 8 auf eine
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Punkte der Flügel in dieser Zylindernäche bewegen und in ebendort eine genaue Parabei- form sich ergeben soll.) Lüngs der solcherart entstandenen Parabel E F lässt man unter Festhaltung des Punktes A die Zykloide sich derart bewegen, dass eine konoidische Fläche mit zykloidischen Erzeugenden und parabolischer Leitlinie entsteht, deren Schnitte parallel zu E#F stets Parabeln ergeben.
Unter die Horizontale lässt man die Zykloide längs der zentralen vertikalen Geraden A#G der Schraubenachse und einer schräg nach abwärts
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\ o-d der Scitraul'enpropoller nun in der Pfeilrichtung gedreht, so werden sämtliche auf die konoidische Fläche parallel zu der Achse der ihr zugrunde liegenden Parabel auf-
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Medium bewegt und ihre Auftriebwirkung dadurch erhöht wird. Gleichzeitug aber werden die Mediumteilchen infolge der zykloidischen, den kürzesten Weg darstellenden Gestalt der Erzeugenden zum grössten Teil gegen den Flügolansatz L, M, N abgedrängt, so dass auch derselbe in seiner Wirkung erhöht wird.
Versuche haben gezeigt, dass ein nach vorliegender Erfindung konstruierter Schraubenpropeller einen um etwa 30% grösseren Auftrieb erzeugt, als eine nach Rossel gebaute Schraube.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schrauben propeller für Flugzeuge oder Schiffe, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel eine konoidische Fläche darstellt, deren Spitze in der Schraubenachse liegt, deren Erzeugende von einem Zykloidensegment und deren Leitlinie von einem Arm einer in der Bewegungsrichtung der Schraube offenen Parabel mit in der Drebungsebene der Schraube gelegener Achse gebildet ist, an welche Fläche sich eine windschiefe Austrittsfläche an-
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schräg nach hinten sich erstreckenden Linie entsteht.