AT5657U1 - Zylinderförmige deckkappe für okulartuben - Google Patents

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AT5657U1
AT5657U1 AT0094401U AT9442001U AT5657U1 AT 5657 U1 AT5657 U1 AT 5657U1 AT 0094401 U AT0094401 U AT 0094401U AT 9442001 U AT9442001 U AT 9442001U AT 5657 U1 AT5657 U1 AT 5657U1
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Leica Camera Ag
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight

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Abstract

Eine zylinderförmige Deckkappe für Okulartuben mit konusförmiger weicher Augenmuschel, bei der der Öffnungsradius R1 der Deckkappe an den größeren Außenradius RK des Konus der Augenmuschel angepaßt ist, zeichnet sich dadurch aus, daß in der zylindrischen Innenseite der Deckkappe (1) zwei einander gegenüber liegende Segmentbereiche (2, 3) vorgesehen sind, deren Innenradius R2 größer als er Öffnungsradius R1 der Deckkappe (1) ist und symmetrisch zu diesen Segmentbereichen (2, 3) mindestens zwei einander gegenüberliegende Segmentflächen (4; 4) vorgesehen sind, deren senkrechter Abstand A zur Zylinderachse (5) kleiner als der Öffnungsradius R1 der Deckkkappe (1) ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Neuerung betrifft eine zylinderförmige Deckkappe für Okulartuben mit konusförmiger weicher Augenmuschel, wobei der Öffnungsradius R1 der Deckkappe an den grösseren Aussenradius RK des Konus der Augenmuschel angepasst ist. 



  Deckkappen dieser Art sind allgemein bekannt. Sie bestehen üblicherweise aus Kunststoff und werden auf den Okulartubus aufgeschoben. Bei geeignetem Druck verklemmen sie sich auf dem Konus der Augenmuschel mit dem gummiartig weichen Belag so fest, dass ein unbeabsichtigtes Abfallen verhindert wird. Häufig entsteht jedoch eine so feste Verklemmung, dass die Deckkappe nur mit einem kräftigen Zug wieder gelöst werden kann. Dabei kann der weiche Belag der Augenmuschel mit abgehoben werden. Beim Versuch, die Deckkappe durch Drehen zu lösen, werden drehbare Augenmuscheln für Brillenträger-Okulare teilweise aus ihren Endrastungen herausgedreht und vom Okulartubus gelöst. Nachteilig ist auch, dass durch den Griff beim Lösen der Deckkappen diese zunächst noch fester auf die Augenmuschel gedrückt werden. 



  Der Neuerung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Deckkappe anzugeben, die einerseits durch einfaches Aufschieben sicher auf dem Okulartubus sitzt und andererseits mit einem gezielten Griff ohne Beschädigung der Augenmuschel gelöst werden kann. 

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  Diese Aufgabe wird bei einer Deckkappe der eingangs genannten Art neuerungsgemäss dadurch gelöst, dass in der zylinderförmigen Innenseite der Deckkappe zwei einander gegenüber liegende Segmentbereiche vorgesehen sind, deren Innenradius R2 grösser als der Öffnungsradius R1 der Deckkappe   ist,und   symmetrisch zu diesen Segmentbereichen mindestens zwei einander gegenüber liegende Segmentflächen vorgesehen sind, deren senkrechter Abstand A zur Zylinderachse kleiner als der Öffnungsradius R1 der Deckkappe ist. 



  Mit Vorteil werden vier Segmentflächen vorgesehen. Die 
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 Abschlusskappe hin geneigt sein. Die Differenzen (R2 - R1) und (R1 - A) werden zweckmässigerweise so gewählt, dass sie etwa der Wanddicke D der Deckkappe entsprechen. Die zylindrischen Segmentbereiche können auf der äusseren Fläche der Deckkappe durch eine fühlbare Oberflächenstruktur markiert sein. Die Wanddicke D und das Material sind so aufeinander abzustimmen, dass die Deckkappe sowohl beim Aufschieben der Segmentflächen auf den Konus der Augenmuschel als auch beim Druck von aussen auf die Segmentbereiche elastisch deformierbar ist. 



  Ein Ausführungsbeispiel der neuen Deckkappe ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen Fig. 1 eine Aufsicht auf die Öffnung der Deckkappe mit ebenen 
Segmentflächen, Fig. 2 eine Seitenansicht der Deckkappe mit Augenmuschel und Fig.3 eine Aufsicht auf die Öffnung der Deckkappe mit zylindrischen 
Segmentflächen. 

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  Die in Fig. 1 dargestellte Deckkappe 1 ist im Längsschnitt (Fig.2) konusförmig zylindrisch mit einem Öffnungsradius R1 und einer Wanddicke D. In der zylinderförmigen Innenseite sind zwei einander gegenüber liegende Segmentbereiche 2,3 mit einem demgegenüber grösseren Innenradius R2 ausgebildet. Der zwischen diesen Segmentbereichen 2,3 liegende Teil des Zylinders 1 weist vier ebene Segmentflächen 4 auf, die einander symmetrisch zur Zylinderachse 5 gegenüber liegen. Der senkrechte Abstand A dieser Segmentflächen 4 von der Zylinderachse 5 ist kleiner als der Innenradius R1. Dadurch ist die Wanddicke des Zylinders 1 in diesem Bereich stärker als im übrigen Bereich. 



  Anstelle der als Sehnenflächen in der zylindrischen Innenseite der Deckkappe 1 ausgebildeten ebenen Segmentflächen 4 können auch zylindrische Segmentflächen 4' mit einem Innnenradius R = A vorgesehen sein (Fig.3). Bei der konusförmigen Ausgestaltung der Deckkappe 1 sind die Segmentflächen gegenüber der Zylinderachse 5 zum Kappenabschluss 8 hin konusförmig geneigt. 



  Beim Aufsetzen auf eine konusförmige Augenmuschel 6 (Fig.2) eines Okulartubus liegen die Segmentflächen 4,4' an dem weichen Überzug der Augenmuschel 6. Beim weiteren Aufschieben werden die Segmentflächen 4, 4' nach aussen gedrückt, wobei sich die Deckkappe 1 im Querschnitt deformiert. Die dabei entstehende elastische Spannung innerhalb der Deckkappe 1 sorgt für einen festen Sitz der Deckkappe 1 auf der Augenmuschel 6, ohne diese zu beschädigen. 



  Zum Abnehmen der Deckkappe 1 wird auf die Segmentbereiche 2,3 von aussen ein Druck in radialer Richtung ausgeübt. Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, sind diese Bereiche von aussen durch eine Längsriffelung 7 sowohl erfühlbar als auch zum Abheben griffgünstig gestaltet. Durch den Druck auf die Segmentbereiche 2,3 entsteht ebenfalls eine 

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 elastische Deformation der Deckkappe 1, durch die sich die Segmentflächen 4,4' von der Augenmuschel 6 lösen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Segmentflächen 4,   4' auf   dem Umfang der zylinderförmigen Innenseite der Deckkappe 1 näher beieinander liegen als zu den Segmentbereichen 2,3 hin, wie es aus Fig.1und Fig. 3 ersichtlich ist. 



  Der Umfangsanteil der beieinander liegenden Segmentflächen 4, 4' sollte vorzugsweise kleiner als der dazwischen liegende Umfangsteil sein, in dem die Segmentbereiche 2,3 liegen. Das gilt insbesondere, wenn die Segmentflächen 4' zylindrisch sind, da sie dann mit einem grösseren Flächenanteil an der Augenmuschel 6 anliegen. 



  Durch den radial nach aussen vorhandenen Abstand der Segmentbereiche 2,3 von der Augenmuschel 6 wird sichergestellt, dass die Augenmuschel 6 beim Zusammendrücken der Deckkappe 1 nicht berührt wird. Die Deckkappe 1 kann auf diese Weise leicht abgenommen werden. 



  Wichtig für die Funktionsweise der Deckkappe 1 sind die Stabilität der Andruckflächen und die Elastizität der Deckkappe 1 in allen übrigen Teilen. Die Elastizität hängt vom Verhältnis der Wanddicken ab. Dabei hat es sich als günstig erwiesen, wenn die ebenen Segmentflächen 4 in der Mitte und die zylindrischen Segmentflächen 4' in ihrer gesamten Länge etwa der doppelten Wanddicke D entsprechen und die Segmentbereiche 2, 3 etwa die Wanddicke D aufweisen, wobei der Freiraum zu Eindrücken ebenfalls etwa der Wanddicke D entspricht. 



  Die absolute Wanddicke D hängt noch vom Material ab, aus dem die Deckkappe gefertigt ist. Eine Wanddicke von etwa 1 mm hat sich für die Herstellung als Kunststoff-Spritzformteil als günstig erwiesen.

Claims (8)

  1. Ansprüche 1) Zylinderförmige Deckkappe für Okulartuben mit konusförmiger weicher Augenmuschel, wobei der Öffnungsradius R1 der Deckkappe an den grösseren Aussenradius RK des Konus der Augenmuschel angepasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der zylindrischen Innenseite der Deckkappe (1) zwei einander gegenüber liegende Segmentbereiche (2, 3) vorgesehen sind, deren Innenradius R2 grösser als der Öffnungsradius R1 der Deckkappe (1) ist und symmetrisch zu diesen Segmentbereichen (2,3) mindestens zwei einander gegenüber liegende Segmentflächen (4; 4') vorgesehen sind, deren senkrechter Abstand A zur Zylinderachse (5) kleiner als der Öffnungsradius R1 der Deckkappe (1 ) ist.
  2. 2) Deckkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Segmentflächen (4; 4') vorgesehen sind.
  3. 3) Deckkappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentflächen (4) als ebene Flächen ausgebildet sind.
  4. 4) Deckkappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentflächen (4') als zylindrische Flächen ausgebildet sind.
  5. 5) Deckkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentflächen (4, 4') gegenüber der Zylinderachse (5) zum Kappenabschluss (8) konusförmig geneigt sind. <Desc/Clms Page number 6>
  6. 6) Deckkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenzen (R2 - R1) und (R1 - A) etwa der Wanddicke D der Deckkappe (1) entsprechen.
  7. 7) Deckkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Segmentbereiche (2,3) auf der äusseren Fläche der Deckkappe (1) durch eine fühlbare Oberflächenstruktur (7) markiert sind.
  8. 8) Deckkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanddicke D und das Material so aufeinander abgestimmt sind, dass die Deckkappe (1) sowohl beim Aufschieben der Segmentflächen (4; 4') auf den Konus der Augenmuschel (6) als auch beim radialen Druck von aussen auf die Segmentbereiche (2,3) elastisch deformierbar ist.
AT0094401U 2001-11-21 2001-12-12 Zylinderförmige deckkappe für okulartuben AT5657U1 (de)

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US6580877B2 (en) 2003-06-17
US20030095801A1 (en) 2003-05-22
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