AT56510B - Siloauslauf für ein- und mehrzellige Silos. - Google Patents

Siloauslauf für ein- und mehrzellige Silos.

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AT56510B
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Michael Denny
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Michael Denny
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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description


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  Siloauslauf für ein- und mehrzellige Silos. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Auslauf für ein-oder mehrzellige Silos, insbesondere   für Getreide-und Fruelhtsilos. Die bis   jetzt   gebräuchlichsten   Auslaufstutzen für Siloanlagen sind derart angeordnet und ausgebildet, dass der Getreidestrom ohne Ablenkung direkt in der Richtung der Längsachse des   Auslaufstutzens ausniesst. Dem   Getreide, das senkrecht über dem Auslaufstutzen lagert, stehen geringer Widerstände entgegen als dem Getreide, welches an den Wandungen haftet und an diesen entlang gleitet. Es tritt daher in jedem bekannten Silo eine Entmischung in dem Getreide selbst auf, die darin ihren Grund hat, dass die mittleren Partien. die über den Auslaufstutzen liegen, eine grössere Geschwindigkeit erhalten, während die anderen Partien in der Geschwindigkeit verzögert werden.

   Das leichtere Getreide nebst Hülsen und Spreu   sammelt   sich an der Oberfläche der ganzen   Getreidesäule   und der letzte Rest des Silos wird infolgedessen ein viel geringeres   Volumengewicht   besitzen als ein Durchschnittsmuster des   Getreides. Um diesem Cbelstand   zu   begegnen,   ist man   dazu übergegangen. Entleerungsrohre     anzuordnen,   die durch die ganze Höhe des Silos nach oben   geführt   sind und von Stufe zu Stufe 
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 Schichten verteilt wird, welche Schichten für sich durch die Ringschlitze des zentralen Rohres zum Abfluss gebraucht werden. Es wird dadurch der Unterschied zwischen dem letzten Rest und dem   Durchschnittsgetreide verringert werden.

   Immerhin   tritt aber auch in der Getreidesäule, die durch   cm   Rohr abfliesst, ebenfalls eine Entmischung ein, weil die inneren, dem Auslauf zunächst liegenden   Getreidepartien schneller abfliessen   als wie diejenigen, die an den Wänden   herabrutsehen.   



   Vorliegende Erfindung beseitigt diesen   trelstand in   der Weise dass durch die Ausbildung 
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 Siloschicht, die über dem Auslaufloch selbst liegt, künstlich verzögert, die   Geschwindigkeit der   aussen von den Wänden   kommenden   Partien dagegen erhöht wird. Die Versuche haben ergeben, dass einer Einmischung dadurch ganz bedeutend vorgebeugt wird. Ein weiterer Nachteil der gewöhnlichen Auslaufausführung beteht darin. dass bei zwei-,   vier-und mehrzelligen Siloanlagen   für jede Silozelle ein Auslauf vorzusehen ist, der mit Schiebern oder sonstigen Mechanismen für sich abzwschliessen ist. wodurch komplizierte Vorrichtungen gewchaffen werden.

   Ferner ist es 
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   Aushmfstutzen   die ganze getreidehöhe über dem Stutzen selbst auf den letzteren belastend wirkt, ist durch die Anordnung dieses Zylinders der Getreidedruck auf dieselbe Fläche ganz dedeutend vermindert. so   dass auch die Bedienung   des Schiebers viel geringere Kraft erfordert 
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 befinden sich zwer Öffnungen. durch welche. wenn sie korrespondieren. das Getreide von dem Silo von zwer Richtungen einlaufen kann und zum Abfluss gebracht wird. Bei einer   Drehung um   einen gerungen Teil des Umfanges werden die Öffnungen des festen Stutzens durch den vollen Zvlinder geschlossen und so der Getreidestrom gehemmt.

   Fig. 3 zeigt die Anordnung beim zwei- 
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 den Grundriss einet vierteiligen Silozelle, bei deren Anordnung der innere Schieber eine   Atmung   besitzt und ohne einen   Schieberabschluss durch   entsprechende Einstellung aus zwei nebeneinander befindlichen Silozellen gemischt werden kann, ferner auch aus jeder einzelnen Silozelle Frucht entnommen werden kann. Fig. 6 zeigt einen weiteren Grundriss einer vierteiligen Silozelle, wobei an dem drehbaren Zylinder noch Schieber angeordnet werden, so dass man zu gleicher Zeit in 
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   Auf den Zeichnungen bedeutet 1 den eigentlichen Auslaufstutzen. der in den schräg aufsteigenden Bodenflächen 2 des Silos bzw. der Silozelle 1 einzementiert ist. In dem äusseren Stutzen ist konzentrisch und drehbar gelagert ein zvlindrischer Schieber 3. der mit seitlichen   öffnungen. J   versehen ist, die den Öffnungen 5 in dem äusseren Auslaufstutzen entsprechen, Mit 6 ist ein ringförmiger Griff zum Bewegen des inneren Schiebers bezeichnet. Bei mehrzelligen Silos (vgl. Fig. 3. 4. 



  5, 6, 7, 8, 9, 10) wird der innere zylindrische Drehschieber mit einer Auslauföffnung 4 von solcher 
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   (vgl.   beispielsweise   Fig. 3. 5.   6 und 8). Die Einstellung kann dabei in der Weise vorgenommen werden, dass eine Mischung in   beliebigen gewünschten Verhältnissen stattfindet. Auf   den Zeichnungen sind die Wände für mehrteilige Silos mit 7 bezeichnet. Die Anordnung des Auslauf- stutzens wird für diesen Fall in der Weise vorgenommen, dass der Auslaufstutzen in der Achse angeordnet ist, in welcher die Wände der einzelnen Zellen zusammenstossen. Um eine Mischung 
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 und geschlossen werden, und es kann somit eine Mischung im beliebigen Verhältnis aus allen oder aus einzelnen Silozellen gleichzeitig erfolgen. 
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AT56510D 1909-12-24 1910-12-24 Siloauslauf für ein- und mehrzellige Silos. AT56510B (de)

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