AT56475B - Zylinder für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Zylinder für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen.

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AT56475B
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cylinder
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combustion chambers
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Karl Schwarz
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Karl Schwarz
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  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


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 Baulänge der Maschine nicht wesentlich vergrössern, so müssen sie seitwärts aus dem Zylinder herausgezogen werden. Zu der nämlichen Forderung führt die Notwendigkeit, mindestens den einen Zylinderdeckel unmittelbar an das Maschinengestell anzuschliessen. Aus dem seitlichen Herausziehen der Verbrennungsräume ergeben sich aber wiederum Schwierigkeiten bei der Unterbringung der Steuerungsorgane, insbesondere der an jeden Verbrennnngsraum anzubringenden Ventile. Nach der einen Seite schliesst sich nämlich, wie bereits erwähnt, das Maschinengestell an, nach der anderen Seite ist der Verbindungsflansch im Wege, der zur Verschraubung des Zylinderdeckels mit dem Zylindermantel dient.

   Diesen Verbindungsflansch an den Stellen, wo die Steuerungsteile sitzen, zu unterbrechen, ist nicht angängig, weil bei den hohen Drücken, mit denen diese Maschinen arbeiten, an der Unterbrechungsstelle des Schraubenteiles leicht Undichtheiten entstehen können. 



   Aus diesen Schwierigkeiten ist durch die Erfindung ein Ausweg dadurch geschaffen, dass die Zylinderdeckel nach der Zylindermitte hin verlängert und erweitert sind,   über   das in sie hineinragende Ende des konisch   zugespitzten Mante ! stückes hinübergreifen   und die Verbrennungsräume in schräger Anordnung erhalten. Dadurch wird die Möglichkeit gewonnen, den   Verschraul) ungsflansch   so weit von den   Verbrennungsräumen   wegzurücken, dass er rings um den Zylinder herumgeführt werden kann, ohne dem Steuerungsteil im Wege zu stehen.

   Durch die Zuspitzung des Mantelstückes wird zugleich die weitere   Schwierigkeit   umgangen, dass der namentlich bei diesen Maschinen mit Rücksicht auf die Arbeitstemperaturen reichlich zu bemessende Kühlraum, der den Zylindermantel umgibt. die Zugänglichkeit zu den Verbrennungsräumen erschwert. 



   Bei den bisher bekannten Zylinderkonstruktionen ähnlicher Art ist ferner die Abdichtung des Kühlwasserraumes gegen das   Zylinderinnore   insofern nicht einwandfrei, als die   Wasserräume   des Deckels und des   Mantelstückes   miteinander in Verbindung stehen und somit die Dichtung nicht   nur gegenüber   Gasdruck, sondern auch gegenüber dem Kühlwasser vorgenommen werden muss. Auch dieser Mangel wird durch die Erfindung behoben, indem hier die Wasserräume des Deckels und des Zylinders voneinander völlig getrennt sind. 



   Die Erfindung hat ausserdem den Vorteil, dass die Stabilität der Verbindung zwischen den Zylinderdeckeln und dem Mantel bei grossen stehenden Maschinen-und für solche ist der Zylinder in erster Linie   gedacht-erhöht   wird. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt in der linken Hälfte den Achsialschnitt, genommen durch die Mittel- ebene eines   Verlirennungsraumes   (nach.   f-B   der Fig. 2), in der rechten tlälfte den   Achstalscho : tt,   genommen zwischen den Verbrennungsräumen   (nach B--f   der Fig. 2) ;
Fig, 2 in ihrem linken Viertel die   Abwickelung   des nach der   Kegelfläche D-E   der
Fig. 1 genommenen Schnittes, in ihren beiden Mittelstücken den Schnitt quer zur Achse   in der Ebene E-F der Fig. 1 und in ihrem rechten Viertel die Abwickelung des nach der Kegelfläche G-H der Fig. 1 genommenen Schnittes, in der Richtung des Pfeiles gesehen.   

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 Zylinder für Z w e i t a k t - V e r b r e n n u n g s k r a f t m a s c h i n e n. 



   Bei grossen Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen, die mit Brennstoffeinspritzung arbeiten, hat es sich als notwendig erwiesen, im Zylinder, womit das   Mante ! stück   zusammen mit den Deckeln gemeint ist, einzelne voneinander getrennte Verbrennungsräume anzuordnen, die vorteilhaft eine langgestreckte Form erhalten. Sollen diese Verbrennungsräume die Baulänge der Maschine nicht wesentlich vergrössern, so müssen sie seitwärts aus dem Zylinder herausgezogen werden. Zu der nämlichen Forderung führt die Notwendigkeit, mindestens den einen Zylinderdeckel unmittelbar an das   Maschinengestell anzuschliessen.   



  Aus dem seitlichen Herausziehen der Verbrennungsräume ergehen sich aber wiederum Schwierigkeiten bei der Unterbringung der Steuerungsorgane, insbesondere der an jeden Verbrennungsraum anzubringenden Ventile. Nach der einen Seite schliesst sich nämlich, wie bereits erwähnt, das Maschinengestell an, nach der anderen Seite ist der Verbindungsflansch im Wege, der zur Verschraubung des Zylinderdeckels mit dem Zylindermantel dient. Diesen Verbindungsflansch an den Stellen, wo die Steuerungsteile sitzen, zu unterbrechen, ist nicht angängig, weil bei den hohen Drücken, mit denen diese Maschinen arbeiten, an der Unterbrechungsstelle des   Schraubenteiles ! eicht Undichthfiten   entstehen können. 



   Aus diesen Schwierigkeiten ist durch die Erfindung ein Ausweg dadurch geschaffen, dass die Zylinderdeckel nach der   Zylindormitte   hin verlängert und erweitert sind, über das in sie hineinragende Ende des konisch   zugespitzten     Mantelstückes hinübergreifen   und die Verbrennungsräume in schräger Anordnung erhalten. Dadurch wird die Möglichkeit gewonnen, den Verschraubungsflansch so weit von den   Verbrennungsräumen wegzurücken,   dass er rings um den Zylinder herumgeführt werden kann, ohne dem Steuerungsteil im Wege zu stehen.

   Durch die Zuspitzung des   Mantelstückes   wird zugleich die weitere Schwierigkeit umgangen, dass der namentlich bei diesen Maschinen mit Rücksicht auf die Arbeitstemperaturen reichlich zu bemessende Kühlraum. der den Zylindermantel umgibt. die Zugänglichkeit zu den Verbrennungsräumen erschwert. 



   Bei den bisher bekannten Zylinderkonstruktionen ähnlicher Art ist ferner die Abdichtung des   Kühlwasserraumes   gegen das Zylinderinnere insofern nicht einwandfrei, als die Wasserräume des Deckels und des Mantelstückes miteinander in Verbindung stehen und somit die Dichtung nicht nur gegenüber Gasdruck, sondern auch gegenüber dem
Kühlwasser vorgenommen werden muss. Auch dieser Mangel wird durch die Erfindung be- hoben, indem hier die   Wasserräume   des Deckels und des Zylinders voneinander völlig getrennt sind. 



   Die Erfindung hat ausserdem den Vorteil, dass die Stabilität der Verbindung zwischen den Zylinderdeckels und dem Mantel bei grossen stehenden Maschinen-und für solche   ist der Zylinder in erster Linie gedacht-erhöht wird. 



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.   



   Fig. 1 zeigt in der linken Hälfte den Achsialschnitt, genommen durch die Mittelebene eines Vorbrennungsraumes (nach A-B der Fig. 2), in der rechten Hälfte den   Achsialschnitt,   genommen zwischen den Verbrennungsräumen (nach   B--C der   Fig. 2) ;
Fig. 2 in ihrem linken Viertel die Abwickelung des nach der Kogelfläche D-E der Fig. 1   genommenen   Schnittes, in ihren beiden Mittelstücken den Schnitt quer zur Achse in der Ebene E-F der Fig. 1 und in ihrem rechten Viertel die Abwickelung des nach der 
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 a ist der   Zylinderraum.

   An jedem Made dieses   Raumes sind schräg im Deckel zwei Verbrennungstaschen b angeordnet, deren jede mit zwei Stutzen versehen ist, von denen der iu der Achsenrichtung der Tasche liegende d zur   Aufnahme   des Einspritzventils, der senkrecht   zur Taschenachse verlaufende f   zur Aufnahme des Spülventils dient. Wie ersichtlich, ist der Zylinderdeckel g nach der Seite des Mantels   k   hin trichterförmig erweitert, d. b. der Trichterkegel ist so angeordnet, dass seine abgestumpfte Spitze der Zylindermitte abgekehrt ist. Der Mantel h greift mit seinem kegeligen Ende in diesen Trichter hinein.

   Die Vorschraubungsflanschen i und k sind von den Taschen b nach der Zylindermitte so weit   weggerückt,   dass für die Unterbringung der Spülventilsteuerung ge- 
 EMI3.1 
 Insbesondere ist es möglich, den im Stutzen   f   befindlichen Spülventilsatz (den Teller samt Sitz. Feder, Gehäuse und sonstigen   Znbehörtei) on)   in der Richtung senkrecht zur Achse der Tasche b, also ungefähr parallel zu einer Erzeugenden des den Deckel und das Mautelstück trennenden Kegels, ohne Anstossen wegzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Zylinder für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen, zusammengesetzt aus Mantelstück und Deckeln, bei dem die Deckel langgestreckte, seitlich herausgezogene Verbrennungsräume enthalten, über die Enden des Mantelstückes hinübergreifen und an den übergreifenden Enden die Verschraubungsflansche tragen, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Deckel hineinragende Mantelstück gegen die Zylinderenden hin kegelförmig verhältnismässig stark zurückspringt, die Deckel dementsprechend trichterförmig erweitert sind, das Mantelstück und die Deckel voneinander gesonderte Kühlräume enthalten und die schräg angeordneten Verbrennungsräume ungefähr senkrecht zu der den Deckel und das Mantelstück trennenden Kegelfläche verlaufen.
AT56475D 1911-01-12 1911-01-12 Zylinder für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen. AT56475B (de)

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