AT55633B - Elektrischer Druckschalter. - Google Patents

Elektrischer Druckschalter.

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Joseph Brunner
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Joseph Brunner
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


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  Elektrischer Druckschalter. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein elektrischer Druckschalter für trockene und nasse Räume, bei dem zwei getrennte, mit Quecksilber gefüllte Kanäle vorgesehen   sied,   die durch eine metallene, mit einem zweiarmigen Hebelwerk zwangläufig verbundene Gabel in leitende Verbindung gebracht werden. 



     Die Neuheit   dieses Schalters besteht darin, dass der eine der beiden Steuerungshebel mit einem Führungsstift ausgerüstet ist, der beim Niederdrücken auf eine Fuhrungsplatte der Metallgabel stösst und diese dadurch aus dem   Quecksiibergefäss   herausschwenkt,   während beim Hochgehen   dieses Hebels der Führungslappen in eine Einkerbung des   Druckbebeis hineinfällt   und dadurch gedreht wird und somit den Strom schliesst, wobei   zweckmässig   der Führungsstift des oberen   Druckhebels   den   Führungslappen   der Gabel nahe beim Unterstützungspunkt erfasst, um den Bügel möglichst schnell aus den Quecksilberkanälen herauszuschleudern und eine Funkenbildung möglichst zu vermeiden. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser   Ausführungsform   dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Schalters ; Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 eine Oberansicht mit abgenommenem Deckel. 



   Der Schalter besteht aus einem Kasten a ans Isolationsmasse, der durch eine Scheidewand m in   zwei voneinander unabhängige Räume d   zerlegt wird. In der Scheidewand sind   Bubrungeu   n eingefügt, in welchen sich die beiden miteinander verbundenen Druckhebel o führen. Diese sind an einem entsprechend gelagerten zweiarmigen Hebel p so   angelenkt,   dass beim Niederdrücken des einen Hebels der andere gehoben wird und   umgekehrt.   Der Kontakt wird durch einen   Kupferbügel   l, zweckmässig von U-fürmiger 
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 lagert, dass die freien Enden in die mit Quecksilber gefüllten Räume d hineinragen beziehungsweise bei Drehung des Bügels aus diesem Raum herausgehoben werden.

   An dem   Bügfi   l ist ferner ein   Führungstappen r angebracht,   gegen welchen der eine   Druckbehfl o   mit einer zapfenartigen Verlängerung s wirkt. Unterhalb dieses Zapfens s ist eine Führung   t   vorgesehen. Wird nun der Druckhebel o nach   abwärts   bewegt, so drückt der 
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 Petroleum oder Alkohol vor Oxydation schützen. Dies hat noch den Vorteil, dass etwaige Unterbrechungsfunkensofortgelöschtwerden   Zweckmässig   kann   man den einen Druckhebe ! o   in Weiss und den anderen in Schwarz   ausführen, wodurch   man ersieht, ob ein-oder ausgeschaltet ist. 



   Der Schalter gestattet Momentschaltungen, wobei die Funkenbildung auf ein Minimum 
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 führenden Teile durch eine genügend dicke Isolierschichte getrennt sind. Die dem Verschleiss unterworfenen Teile, also namentlich die Kupfergabel, können von jedem Un-   geübten   sofort ausgewechselt werden. Federn, die bei den bekannten Schaltern die Lebensdauer so rasch herahsetzen, sind vollkommen vermieden. Das Quecksilber bleibt bei der Schaltung vollkommen in Ruhe. 



     Dauerversuche haben bewiesen,   dass der vorstehend beschriebene Schalter sowohl in 
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 gekennzeichnete Ausführungsform soll nur das Wesen der Erfindung kennzeichnen, Selbstverständlich lassen sich auch Schalter von anderen Abmessungen nach dem gleichen Prinzip bauen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Miektrischer Druckschalter, bei dem zwei getrennte, mit Quecksilber gefüllte Kanäle vorgesehen sind, die durch eine metallene, mit einem zweiarmigen Hebewerk zwangläufig verbundene Gabel in leitende Verbindung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der beiden Steuerungshebel mit einem Führungsstift ausgerüstet ist, der beim Niederdrücken auf eine Führungsplatte der Metallgabel stösst und diese dadurch aus dem Quecksilbergefäss herausschwenkt, während beim Hochgehen dieses Hebels der Führungslappen in eine Einkerbung des Druckhebels hineinfällt und die Drehung der Kontaktgabel in die Stromschtussstettung bewirkt,
    wobei zweckmässig der Führungsstift des oberen Druckhebcts den Fllhrnngslappen der Gabel nahe beim Unterstützungspunkt erfasst, um den Bügel möglichst schnell aus den Quecksilberkanälen herauszuschleudern und eine Funkenbildung möglichst zu vermeiden. EMI2.1
AT55633D 1911-07-25 1911-07-25 Elektrischer Druckschalter. AT55633B (de)

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