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Wiedergewinnungseinrichtung für mit feuergefährlichen Flüssigkeiten arbeitende
Arbeitsmaschinen und-Apparate.
Die Erfindung betrifft eine für mit feuergefährlichen Flüssigkeiten arbeitende Maschinen und Apparate jeder Art, bestimmte Einrichtung, durch die einerseits die bei dem Betriebe der Maschine oder dgl. verdunstende Lösungsflüssigkeit nach Möglichkeit wiedergewonnen. andererseits der Betrieb des Apparates gegen Feuers- und Explosionsgefahr sichergestellt werden sol..
Dieser Zweck wird naoh der Erfindung dadurch erreicht, dass die sicherzustellende Maschine oder dgl. von einem gasdichten Gehäuse nach aussen abgeschlossen wird. das mit einer Zu-und Abführungsteitung für ein nichtoxydierendes Schutzgas versehen ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt.
Ftg. 1 zeigt in senkrechtem Schnitt eine nach der Erfindung gebaute Maschine zum Appretieren von Geweben und dgl.
Fig. 2 stellt eine teilweise im Schnitt dargestellte Einzelansicht einer heizbaren Walze der Maschine nach Fig. 1 dar.
Fig. 3 zeigt eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 1 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3.
Bei der in Fig. I und 2 dargestellten Einrichtung wird das zu appretierende Gewebe 1 von einer in geeigneten Lagern ruhenden Rolle 2 aus durch eine Führung 3 des Deckels 4 eines Behälters. 5 hindurchgeführt, welcher die feuergefährliche Appretiermasse enthält und mit dem unteren Teile eines Gehäuses 6 derartig verbunden ist, dass der Innenraum 7 dieses Gehäuses durch Eintauchen der einen Gehausewand 8 in die Masse des Behälters-5 nach aussen gasdicht abgeschlossen ist. In dem Behälter 5 ist auf der Welle 9 eine Rolle 10 gelagert, über die das Gewebe 1 gpfnhrt wird.
Das Gewebe wird beim Durchgang durch die in dem Behälter J befindliche Masse
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austretende Gummimasse tritt zwischen die Walzen 35,36 und wird durch diese unter gleichzeitiger Trocknung schichtartig auseinandergebreitet. Die fertige Gummischicht wird auf einer in geeigneter Weise angetriebenen Walze 40 aufgewickelt, die in einer mittels eines gasdicht schliessenden Deckeis abgeschlossenen Seitenkammer des Gehäuses 34 gelagert ist.
Das nichtoxydierende Gas tritt bei dieser Einrichtung durch eine in den unteren Teil des Gehäuses 34 mündende Leitung 41 ein und durch eine an den oberen Teil des Gehäuses 34 angeschlossene Leitung 42 aus. Die Wiedergewinnung des flüchtigen Lösungsmittels der Gummimasse, das in dem Innenraume des Gehäuses 34 zur Verdunstung gelangt, erfolgt in der oben beschriebenen Weise.
Bei der beschriebenen Einrichtung nach Fig. 3 und 4 ist nun die Anordnung so getroffen, dass beim Nichtvorhandensein oder starker Druckverminderung des unter Druck stehenden Schutzgases in dem Gehäuse 34 der Betrieb selbsttätig unterbrochen wird.
Zu diesem Zwecke ist. beispielsweise von dem oberen Teil des Gehäuses 34 eine Leitung 43 abgezweigt, die zu einem Membrangehäuse 44 führt. In letzterem ist ein auf einen bestimmten Druck eingestelltes Druckglied, z. B. eine Membran 45 eingeschlossen, die mit einer durch das Gehäuse 44 hindurchgeführten Stange 46 verbunden ist. Das freie Ende der Stange 46 bildet eine Riemengabel47, die den Treibriemen 48 seitlich umfasst. Der Riemen 48 wird von der Festscheibe 49 eines auf der Treibwelle 50 sitzenden Riemenvorgeleges angetrieben und überträgt seine Bewegung durch die Festscheibe 51 auf die Antriebswelle 52 der unteren Walze 35.
Neben den Festscheiben 49
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keiten des Gehäuses 34 oder der Schutzgasleitungen der in dem Gehäuse 34 herrschende Druck unter eine bestimmte Grenze sinkt, so bewegt sich die Membran 4. 5 infolge der eintretenden Druckentlastung in der Pfeilrichtung und nimmt hiebei die mit ihr verbundene Riemengabel 47 mit, wodurch der Treibriemen 48 von den Festscheiben 49, 51 auf die Losscheiben 53, 54 iiber-
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stillgesetzt und der Betrieb unterbrochen, so dass nunmehr die Bedienung den Ursachen nachforschen kann, durch welche die Zufuhr des nichtoxydierenden Schutzgases unterbrochen oder vermindert ist.
Bei der Einrichtung nach Fig. 3 und 4 ruhen die hohlen Lagerzapfen der Walzen 35, 36 in innerhalb des Gehäuses 34 aufgestellten tehlagern 55, 56. Durch die hohlen Lagerzapfen der
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