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Färbvorrichtung oder von derselben weg zu befördern. Eine vorteilhafte Form einer solchen Schiene ist in Fig. 4 in Draufsicht dargestellt. Sie besteht aus einem Winkeleisen von V-förmigem Querschnitt und kann in das dünne Ende des Spulenhalter c eingebracht und in letzterem gehalten werden, ohne den Fliissigkeitsstrom zu stören. An einem Ende sind die Seiten der Schiene zu Lippen o gebogen, welche an die Kappe tn angenietet oder in ähnlicher Weise befestigt werden können (Fig. 2). An dem anderen Ende der Schiene ist eine Klinke p vorgesehen. Diese kann in paralleler Ebene zum anliegenden Schenkel der Schiene um den Bolzen q gedreht werden, um durch die Bohrung h der Grundplattef zu gehen.
Nachdem die Spulen auf diesem Träger zusammengefügt worden sind, wird dieGrundplatte. f auf den Boden der ersten Spule A aufgesetzt, und zwar so, dass die Form oder der Hohlkörper i in die Offnung dieser Spule eintritt und das Ende des
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gehalten wird. An Stelle des Querstiickes kann auch ein Flansch oder eine Platte mit einer Anzahl von um die Aussenseiten der Spulen angeordneten Stangen vorgesehen sein ; jedoch sind zwei Staugen im allgemeinen genügend.
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Spule A wird fest auf die Form t und mit ihrer Bodenfläche gegen die Bodenplatte f gedrückt.
Fig. 2 zeigt in der erwähnten Weise angeordnete Spulen. Bevor jedoch die Färbflüssigkeit angewendet wird. werden die Spulen etwas zusammengedrückt, damit ihre Garnmasse eine gleichmässige Dichte hat und verhindert wird. dass die Flüssigkeit oder zur Anwendung gelangendes Gas oder dgl. zwischen benachbarten Hpulenenden entweicht. Es ist hiezu nötig, die Schraubenmuttern r auf den Stangen v niederzuschrauben. Das Garn zwischen der Form) und der Form i wird dann eine fortlaufende, rohrförmige Masse bilden. die nur durch den durchlässigen Boden der Halter unterbrochen ist, welche zwischen den einzelnen Spulen liegen.
Der Träger n kann frei durch die Bohrung h der Fussplatte f gleiten. wenn letztere und die Form) unter dem Einflusse
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erforderlich, ist jedoch zum Tragen der Spulen bequem.
Die Nabe g der Fussplatte f passt in die Bohrung w des Rohres oder der Kammer r, durch
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Spulen zuerst auf den Träger n zu setzen und dann die Bodenplatte f aufzubringen. Wenn eine geeignete Anzahl von Spulen zusammengefügt und der Träger 11 gefüllt ist, so wird das Querstück t aufgesetzt und die Kappe m wird durch Anziehen der Handmuttern v niedergedrückt. Dies mag erfolgen, bevor oder nachdem die Bodenplatte mit der Fliissigkeitszufiihrkammer verbunden worden ist. Wenn das Garn zusammengedrückt wird. zieht es sich der Achse der Spulen entlang zusammen. Die Windungen schliessen sich an Punkten, an welchen sie am losesten liegen, mehr
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Rühre zur Anwendung zu bringen.
Dies ist einer der Vorteile, der durch die Kegelform des Rohr- telles c des Halters a erzielt wird. Jedoch können auch zylinderische, in der Längsrichtung zusammen- ztehbare Rohre angewendet werden.
Die Färbfliissigkeit oder dgl. wird durch die Kammer x zugeführt und es wird beabsichtigt. eine Anzahl von Einzelspulen zu gleicher Zeit von derselben Zufiihrstelle aus zu behandeln. Alle diese sind mit der Kammer x in Verbindung und in demselben Behälter eingeschlossen. Die
Flüssigkeit oder das Gas wird in die Kammer x unter Druck eingetrieben, geht durch die Bohrung h der Bodenplatte. 'in den durch die Rohre c gebildeten Kanal. Die Kappe m verhindert den Austritt der Flüssigkeit an dem Ende der Spulenreihe. Die Durchbrechungen in den Haltern gestatten der FFlissigkeit, von dem Kanale aus in die Garnmasse einzutreten.
Die Bodenteile der Halter sind
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Gases oder der Flüssigkeit an der Stelle eintreten, an welcher die Spulen aneinander stossen, so dass in Wirklichkeit die ganze Garnmasse ein durchlässiges Rohr bildet, das durch und durch
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haben, wo das Garn dem Strömen der Flüssigkeit einen grösseren Widerstand bietet. Aus demselben Grunde ist die Form. ; mit grossen Öffnungen an dem weiten Ende versehen, weil hier mehr Garn vorhanden ist, während die Öffnungen an dem dünneren Ende kleiner sind, da hier die Dicke der Gammasse verhältnismässig gering ist.
Nachdem die Flüssigkeit oder das Gas durch die Spulen von der Innenseite eingetrieben ist, mag das Verfahren gegebenenfalls umgekehrt und die Flüssigkeit von der Aussenseite her zurück in das Garn gepumpt werden, wobei der innere Kanal als Austrittskanal dient. Nachdem das Färbverfahren vollendet ist, kann das Garn in der Weise gewaschen werden, dass Wasser oder eine geeignete Lösung in der nämlichen Weise wie oben beschrieben durch die Spulen gepumpt wird, und es kann auch Luft oder Dampf behufs Trocknens durch die Spulen getrieben werden. Das
Sättigungs-und das Trockenverfahren können in demselben Behälter ausgeübt werden. Es ist jedoch zuweilen vorteilhaft, für das Trocknen einen besonderen Behälter zu benutzen.
Die Spulensätze können dann bei dem Überführen von dem einen Behälter nach dem anderen sehr bequem gehandhabt werden. Es ist nicht erforderlich, die einzelnen Spulen während den verschiedenen Arbeitsvorgängen voneinander zu trennen, sondern es sind nur Befestigungen an den Grundplatten der verschiedenen Apparate zu lösen bzw. herzustellen. Nachdem die Spulen behandelt und getrocknet worden sind, wird das Querstück t abgenommen und der Träger n entfernt. Das
Garn ist dann in praktisch demselben Zustande als es vor dem Aufwickeln war, und es kann an eine Strick-oder andere Maschine abgegeben werden. Die verschiedenen Umwickelverfahren, die nötig sind, um das Garn von den Strähnen, den Kötzern oder dgl. in eine solche Form um-
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behrlich gemacht worden und es wird daher bedeutend an Kosten gespart.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Garnkörper zum Färben mit kegelförmigem Boden und zugespitztem Abgabende, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden die gleiche Konizität besitzt wie das Abgabende.